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		<title>Simultan - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Kommissärs unglückliche Kindheit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Lachbaer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:LachbaerUndSeineMutter.jpg|thumb|150px|Eine Aufnahme aus Lachbärs Kindheit: Lachbär mit seiner Mutter im Bad.]]Das ist seltsam, denkst du jetzt vielleicht, daß der [[Kommissär Lachbär|Kommissär]] [[Twann]] vermisst, wo doch Twann der Ort seiner unglücklichen Kindheit ist. Aber halt. &amp;lt;br&amp;gt; Zur Polizei, das kannst du dir denken, geht nur einer, der eine schwere Kindheit hatte, oder sagen wir so: Die schweizer Polizei stellt Personen, die eine schwere Kindheit hatten, bevorzugt ein. Und Frauen. Zudem ist es doch auch so, daß jede Kindheit auf ihre Weise eine schreckliche Kindheit ist, und später, wenn die Kindheit längst vorbei ist, dann heißt es, sich zu entscheiden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;[[Image:LachbaerUndSeineMutter.jpg|thumb|150px|Eine Aufnahme aus Lachbärs Kindheit: Lachbär mit seiner Mutter im Bad.]]Das ist seltsam, denkst du jetzt vielleicht, daß der [[Kommissär Lachbär|Kommissär]] [[Twann]] vermisst, wo doch Twann der Ort seiner unglücklichen Kindheit ist. Aber halt. &amp;lt;br&amp;gt; Zur Polizei, das kannst du dir denken, geht nur einer, der eine schwere Kindheit hatte, oder sagen wir so: Die schweizer Polizei stellt Personen, die eine schwere Kindheit hatten, bevorzugt ein. Und Frauen. Zudem ist es doch so, daß jede Kindheit auf ihre Weise eine schreckliche Kindheit ist, und später, wenn die Kindheit längst vorbei ist, dann heißt es, sich zu entscheiden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;[[Image:LachbaerUndSeineMutter.jpg|thumb|150px|Eine Aufnahme aus Lachbärs Kindheit: Lachbär mit seiner Mutter im Bad.]]Das ist seltsam, denkst du jetzt vielleicht, daß der [[Kommissär Lachbär|Lachbär]] [[Twann]] vermisst, wo doch Twann der Ort seiner unglücklichen Kindheit ist. Aber halt.&amp;lt;br&amp;gt; Zur Polizei, das kannst du dir denken, geht nur einer, der eine schwere Kindheit hatte, oder sagen wir so: Die schweizer Polizei stellt Personen, die eine schwere Kindheit hatten, und Frauen bevorzugt ein. &lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frechheit! Die Sehenswürdigkeit ist die Sehenswürdigkeit ist kein Roman im Roman. Anne bin ich und ich bin keine Schriftstellerin, also ist alles, was ich schreibe, echt, also ist wirklich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lachbaer</name></author>	</entry>

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		<title>Kommissärs unglückliche Kindheit</title>
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&lt;div&gt;[[Image:LachbaerUndSeineMutter.jpg|thumb|150px|Eine Aufnahme aus Lachbärs Kindheit: Lachbär mit seiner Mutter im Bad.]]Das ist seltsam, denkst du jetzt vielleicht, daß der [[Kommissär Lachbär|Lachbär]] [[Twann]] vermisst, wo doch Twann der Ort seiner unglücklichen Kindheit ist. Aber halt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kommissär_Lachbär]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Umstülpung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Lachbaer: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Die Umstülpung war eine geheime Regierungssache, von Bern aus geplant, von Bern aus umgesetzt. Der Aktion zu Grunde lag ein eigentlich vernünftiger Gedanke: Unser Land ist auf Dauer zu klein, es ist ein Winzland, wir müssen was machen dagegen. Und dann hatten die in Bern die Idee, und Wissenschaftler haben das für die erforscht, daß, wenn man die ganzen Viertausender des Landes umstülpte, da mehr Platz sein würde. Das ist ja wie mit unserem Planeten: Wenn wir nicht bloß auf dem sondern auch in dem Planeten leben würden, würden wir im Ganzen mehr vom Planeten bewohnen, und so ist das mit der Umstülpung entstanden. Also, eigentlich vernünftig, aber irgendwie ist das dann schief gegangen, war mit einem Male doch nicht so praktikabel, das hat die Regierung dann schnell eingesehen, aber mit Biel wars dann schon geschehen, umgestülpt wars, und was einmal umgestülpt ist, muß umgestülpt bleiben. Das hatten die Wissenschaftler und die Herren Politiker nicht bedacht, daß so ein Viertausender keine Fenster hat und daß die Menschen auf Dauer depressiv werden in so einem Loch. Sehr teuer waren die Installation des Transportwesens nach Art der [[Rohrpost]] und die Lichter, die zu bestimmten Stunden des Tages Sonnenlicht imitieren und oft ausfallen. Am aufwändigsten war jedoch die &amp;quot;Operation Bevölkerung&amp;quot;: Fast allen Einwohnern Biels wurden die Köpfe aufgeschnitten und die Erinnerungen an Früher herausgeholt, damit keiner Vergleiche anstellen kann und sich in Bern über die Sache beschwert. Die Sache mit den Köpfen war sehr blutig, die Zentralstraße wurde in jenen Wochen zu einem reißenden Blutfluß, die Schüss sah blass aus daneben, und die Ärzte, die die Operationen durchgeführt hatten, haben sich später, als alles längst wieder in geregelten Bahnen lief, nach und nach erschossen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lachbaer</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;Die Umstülpung war eine geheime Regierungssache, von Bern aus geplant, von Bern aus umgesetzt. Der Aktion zu Grunde lag ein eigentlich vernünftiger Gedanke: Unser Land ist auf Dauer zu klein, es ist ein Winzland, wir müssen was machen dagegen. Und dann hatten die in Bern die Idee, und Wissenschaftler haben das für die erforscht, daß, wenn man die ganzen Viertausender des Landes umstülpte, da mehr Platz sein würde. Das ist ja wie mit unserem Planeten: Wenn wir nicht bloß auf dem sondern auch in dem Planeten leben würden, würden wir im Ganzen mehr vom Planeten bewohnen, und so ist das mit der Umstülpung entstanden. Also, eigentlich vernünftig, aber irgendwie ist das dann schief gegangen, war mit einem Male doch nicht so praktikabel, das hat die Regierung dann schnell eingesehen, aber mit Biel was dann schon geschehen, umgestülpt wars, und was einmal umgestülpt ist, muß umgestülpt bleiben. Das hatten die Wissenschaftler und die Herren Politiker nicht bedacht, daß so ein Viertausender keine Fenster hat und daß die Menschen auf Dauer depressiv werden in so einem Loch. Sehr teuer waren die Installation des Transportwesens nach Art der [[Rohrpost]] und die Lichter, die zu bestimmten Stunden des Tages Sonnenlicht imitieren und oft ausfallen. Am aufwändigsten war jedoch die &amp;quot;Operation Bevölkerung&amp;quot;: Fast allen Einwohnern Biels wurden die Köpfe aufgeschnitten und die Erinnerungen an Früher herausgeholt, damit keiner Vergleiche anstellen kann und sich in Bern über die Sache beschwert. Die Sache mit den Köpfen war sehr blutig, die Zentralstraße wurde in jenen Wochen zu einem reißenden Blutfluß, die Schüss sah blass aus daneben, und die Ärzte, die die Operationen durchgeführt hatten, haben sich später, als alles längst wieder in geregelten Bahnen lief, nach und nach erschossen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lachbaer</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Der_Kommiss%C3%A4r_geht_raus</id>
		<title>Der Kommissär geht raus</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Lachbaer: Die Seite wurde neu angelegt: Wenn Lachbär mal muß, geht er zum Bahnhof. Dort hat es ein öffentliches WC. Nur wenn Lachbär muß, verläßt er sein Büro. Lachbär muß jeden Tag, darum ist er je...&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Wenn Lachbär mal muß, geht er zum Bahnhof. Dort hat es ein öffentliches WC. Nur wenn Lachbär muß, verläßt er sein Büro. Lachbär muß jeden Tag, darum ist er jeden Tag am Bahnhof. Normalerweise geschieht weiter nichts, als das er dort tut, was getan werden muß. Am Freitag aber ist etwas passiert. Der Lachbär kramt grade in seiner Tasche nach dem obligatorischen halben Rappen fürs WC, da rennt eine Person an ihm vorbei mit roter Mütze. Das ist dem Lachbär kaum aufgefallen, er hat sich auf seine Suche nach dem Rappen konzentriert. Der Lachbär aber ist dieser Person aufgefallen, denn plötzlich hat sie vor ihm gestanden und eine Zigarette gewollt. Das die ne Zigarette von mir will, hat sich der Lachbär gewundert, denn er ist ja Nichtraucher. Also mal gezogen an einer Zigarette hat er schon, aber das ist lange her, und das kann man dem Lachbär ja nicht ansehen. Die Person aber hat eine Zigarette haben wollen, und das hat den Lachbär leicht überfordert. Niemand hat es gern, wenn da Fremde kommen und etwas von einem wollen, und dem Lachbär geht es nicht anders. Ein leichtes Unwohlsein hat sich also im Lachbär ausgebreitet, und das kam von der Person. Was hat die überhaupt für ne bekloppte Mütze auf, hat sich der Lachbär gefragt, und diese Frage hat ihn ein wenig beruhigt. Die Beruhigung kann aber auch von der roten Mütze selbst gekommen sein. Die Person hat weiterhin beim Lachbär gestanden und keine anstalten gemacht wegzugehen, und der Lachbär konnte nicht aufs WC, er wollte nicht unhöflich sein. Also haben die beiden da gestanden, und dann haben sie sich gesetzt. Und der Person in der roten Mütze ist es offenbar gleich gewesen, daß der Lachbär keine Zigarette hatte, dafür aber hat sie sich dann einladen lassen wollen auf einen Kaffee. Dem Lachbär ist zu diesem Zeitpunkt auch schon alles egal gewesen, und also ist er der Person gefolgt ins Cafè Odeon. Im Odeon dann ist er gleich durch zu den sanitären Anlagen, und bei seiner Rückkunft findet er die Person mit roter Mütze am Tisch sitzend mit zwei ihm völlig fremden Männern. Leichtlebig, hat sich der Lachbär gedacht, und sich dann dazugesetzt. Zu viert haben sie dann im Cafè Odeon gesessen, oder sagen wir so: Drei haben im Cafè Odeon gesessen und sich unterhalten, und eine vierte Person, die wir Lachbär nennen wollen, hat dabei gesessen und kein Wort verstanden. Nur fremdländische Wortfetzen sind zu ihm durchgedrungen, und im Lachbär nahm das Unwohlsein ungeheure Formen an. Ein Glück aber, daß die im Odeon so ausgefallene rote Tapeten haben. Gerade in dem Augenblick nämlich, als am Tisch pornographisches Material auftauchte, gelang es Lachbär, sich auf die roten Blumen der roten Tapete zu konzentrieren, was ihn heiterer stimmte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lachbaer</name></author>	</entry>

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