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		<title>Simultan - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-06-13T13:28:34Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Anne</id>
		<title>Anne</title>
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				<updated>2008-01-18T08:51:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anne ist Kindergärtnerin und Autorin zweier Romane, in denen sie ihre Heimatstadt in einen [[Sehenswürdigkeit|mystischen und trostlosen Schauplatz]] verwandelt. Ihre Inspriration, sagt sie immer wieder, kommt von den Kindern. &amp;quot;Kinder besitzen eine unbegrenzte Fantasie. Ich versuche, es ihnen gleich zu tun. Aber meine Ideen bleiben doch immer mit der Wirklichkeit verworren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne ist sehr hübsch, sagt [[Roland]]. Er hat Anne auf einer Lesung kennengelernt. Eigentlich interessiert er sich nicht für Literatur, aber er hatte ein Bild von Anne auf dem Flyer gesehen und sich kurzer Hand entschlossen, sie zu seiner Freundin zu machen. Nach der Lesung hatte er sich ein Buch signieren lassen, das hatte er extra dafür gekauft und war entsetzt, wie teuer so ein Buch ist. Davor hatte er sich schon lange keine Bücher mehr gekauft. Vielleicht liese sich ja ein gutes Geschäft machen mit Büchern. Er würde sich das mal durch den Kopf gehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anne hatte er gesagt: Junge Dame, sie sind wunderschön. Ich habe mir dieses Buch nur gekauft, um es von ihnen signieren zu lassen. Jetzt müssen sie mit mir einen Kaffee trinken gehen, denn das Buch war verdammt teuer. Beim Kaffee hatte er sie dann gefragt, wieviel sie denn verdiene an so einem Buch. Es war viel zu wenig. Ich werde mir da etwas einfallen lassen, versprach er. Doch er hätte nichts versprechen müssen, denn Roland ist ein sehr schöner Mann und Anne wäre auch so mit ihm ins Bett gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne ist meine beste Freundin, sagt [[Nadine]]. Nadine ist meine Schwester, sagt Anne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Figuren|Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Roland</id>
		<title>Roland</title>
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				<updated>2008-01-18T08:50:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schwerer als das Gehen ist das Wiederkommen. Nach acht Jahren Japan ist Roland weder Fremder noch Einheimischer. Man kennt sich, aber die Beziehungen haben sich dünn gezerrt. Schließlich war er einfach nicht da gewesen, als alles passierte. Frühere Freunde grüßen ihn auf der Straße mit einem Nicken, genau dort, wo sie im letzten Jahr ihrer Schulzeit den roten Mini zu Schrott fuhren. Heute könnte man darüber lachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Roh-Land</id>
		<title>Roh-Land</title>
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				<updated>2008-01-18T08:49:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Restaurant und Sushi Bar. Inhaber ist&amp;amp;nbsp; [[Roland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Orte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Abend_im_Dezember</id>
		<title>Ein Abend im Dezember</title>
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				<updated>2008-01-07T12:56:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nadine hätte sich gerne die Sly Cats angehört. Sie mochte Benoît, und sie mochte die Band. Aber das war natürlich nicht möglich. Als Vorband für John Lennon! [[Wie könnt ihr nur?|Wie konnten sie nur]]? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nichts zu tun als warten, warten darauf, dass [[Eine_Nacht_Im_Dezember|Nacht]] wird. Warten darauf, dass die Zeit vergeht. So geht es allen Menschen, auch denen, die es gar nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Centralplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Tag_im_Dezember</id>
		<title>Ein Tag im Dezember</title>
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				<updated>2008-01-07T12:54:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 7. Dezember 2007 wachte Nadine erst sehr spät und schwer verkatert auf. Das Datum ist sicher, denn es war der Tag des Konzerts, und eigentlich hatte sie versucht, den ganzen Tag zu verschlafen, erst am 8. wieder aufzuwachen. Es war ein guter Plan gewesen und hätte eigentlich durchführbar sein müssen - sie hatte die Fensterläden geschlossen und am Abend zuvor, genauer gesagt um 5:30, eine halbe Flasche Whiskey und drei extra-strength Schlaftabletten zu sich genommen. Mehr zu nehmen hatte sie sich dann doch nicht getraut, und um 16 Uhr war sie wach und konnte auch nicht mehr einschlafen, obwohl sie noch ganz benommen war. Sonne fiel durch die Ritzen der Fensterläden, sogar das Wetter hatte sich für diesen großen Tag zurecht gemacht, ihr Kopf brummte, Tobias hatte seine Stereoanlage voll aufgedreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schleppte sich bis vor seine Tür und klopfte, klopfte fester, [[Sie klopft|klopfte noch einmal]], bis er ihr endlich öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was soll das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was soll das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich verstehe dich nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Die Musik!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie marschierte zur Stereoanlage und schaltete sie aus. Die Stille fiel abrupt über sie her, machte sie ganz benommen, orientierungslos. Sie hatte ein Pfeifen im linken Ohr. Doch als sie sich langsam an die Abwesenheit der Musik gewöhnt hatte, wurde ihr bewusst, dass es überhaupt nicht still war. Von der Straße drang Musik zu ihnen hinauf, John Lennnon a cappella von vielen schiefen Stimmen gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war grausig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war vorhin schon draußen. Die sind alle total daneben. Diese Linda teilt John-Lennon-Wissenspacks aus, sieh her, gemeinsam mit John eine bessere Welt, und alle gröhlen und stopfen sich mit Zimtsternen voll. Das wird ''der'' Tag für den Weihnachtsmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Kopfschmerzen. Klappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte die Musik wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Du wirst jetzt nicht [[Ein_Abend_im_Dezember|den ganzen Tag]] hier herum sitzen und selbstmitleidig dreinschaun. Komm, wir tun was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Mein Kopf tut weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich habe eine ganze Packung Aspirin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich will nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Gib nicht so schnell auf - du hattest ein Ziel, schon vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- [[20071114|Ich habe alles versucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was hast du versucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Stinkbomben im Hotelzimmer zu deponieren. Eine ist aus Versehen in der Lobby geplatzt und ich wurde rausgeschmissen. Dann wollte ich Gift auf die Rosendornen tun, aber ich hatte nur Nagelack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wie bitte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Natürlich kein richtiges Gift, ich dachte da an sowas, das für ein paar Tage lähmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ach so, na dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Und ich habe sogar mit Bourriez geschlafen. [[Und was sagt der Arsch danach?|Und was sagt der Arsch danach]]? Ich kann dir da nicht helfen, John ist mein Freund. Der ist doch total irre. John ist mein Freund, dass ich nicht lache. So ein Loser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wenigstens hattest du mal wieder Sex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]] [[Category:Centralplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nach_dem_Kuss</id>
		<title>Nach dem Kuss</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nach_dem_Kuss"/>
				<updated>2008-01-07T12:53:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nach dem Kuss gab es Sex. Dann die obligatorische Zigarette danach, um dem Schweigen aus dem Weg zu gehen. Doch irgendwann ist jede Zigarette zu Ende geraucht. Bourriez reboutonnait son patanlon,&amp;amp;nbsp; sa chemise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- So, du bist also Lastwagenfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui. Oui. Wagenfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wo fährst du denn überall hin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ca dépend. Oft nach Genève, et au Tessin, parce que je parle aussi un peu l'italien. Manchmal auch à l'étranger, en France ou en Allemagne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Das ist ja interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui, c'est un bon travail. Vraiment. Gute Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Aber du bist nicht oft zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ach, zu Hause. Oui, souvent, que faire d'autre, Martinette, les croquettes, à la maison pour le meilleur et pour le pire.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- [[Das ist traurig|Das ist traurig.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;- Ach nichts. Du fährst also immer nur mit dem Lastwagen herum, was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- La plupart de mon temps, mais je vais donner ma démission, je n'en peux plus, partir, oui, loin, en avion, laisser le camion, lui crever les pneus, tu comprends, le canada, la pêche, la chasse à l'orignial, l'Alaska, Buck tirant le traineau, je veux cela, je veux partir, laisser Martinette dans cet aquarium, respirer à nouveau, Entschuldigung, ich spreche zu viel, ich werde verrückt!&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- aha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine lächelt unbeholfen. Keine Ahnung, was der da sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Diesen monate ich habe einen job bei dem [[Ein_Tag_im_Dezember|konzert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ach wirklich? Was machst du denn da?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich helfe bauen la plateforme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wirklich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui. Das ist gut für Geld. Pour partir. ''Bourriez s'arrêta net, garda le silence, pris la main de Nadine, elle avait l'air préocupée, elle voulait lui demander quelque chose.''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Sag mal, Bourriez (Nadine lehnte sich zu ihm rüber und küsste ihm zärtlich den Hals), [[Der Plan - Nadine|würdest du was für mich tun]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Bourriez]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour</id>
		<title>Die Fahrt/Le retour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour"/>
				<updated>2008-01-07T12:49:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bourriez, la main sur le champignon, en avant les manettes, cherchant les vitesses, clignant de l'oeil sur le bonnet rouge au manteau noir, suant, perlant, cherchait à toute vitesse quelque chose à dire, à lui dire, à elle, à Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte das Radio an. Schlechte Musik auf allen Sendern. Lass das drin! Das ist gut! rief Bourriez, aber Nadine drehte trotzdem weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Accroché au rétroviseur, se balançant, ronronnant, le perroquet semblait faire la jointure entre les deux, ce qui permit, à Bourriez, de lâcher dans le silence plombant de la cabine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Il s'appelle Herr Théodor, ma peluche fétiche, une sorte de Saint Christophe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theodor? Das ist lustig. Meine Schwester - ma soeur - die hatte auch mal einen Papagei, der so hieß, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ne comprenant rien à ce charabia, n'y comprend goutte, elle pourrait faire un effort, une histoire de soeur et de papagei, qu'est-ce qu'elle veut me dire, un langage codé, il répondit un peu gringe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui... oui, oui, moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Papageien sind eh sehr hässliche Tiere. Und nervig. Ich habe sie nie gemocht. Deiner kann wenigstens keinen Mist reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine sah zu Bourriez rüber, der angestrengt nach vorne auf die Straße blickte. Es wurde schon dunkel, und die Scheinwerfer des Lasters erhellten eine kegelförmige Fläche vor ihnen, in der die Schneeflocken tanzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle insiste avec son affaire de papagei, parle comme un perroquet, devrais remettre la radio, et puis ses phares dans la gueule, je déteste conduire dans ces conditions, en plus la neige, la chaussette gauche trempée, la semelle fêlée, pourrais lui faire le coup de la panne, fait quand même un temps de chiotte, le prendrait mal, me ferait des reproches, me prendrait pour un vieux pervers, non, garder la vitesse, viser dans le mil, Bourriez caressait en conduisant Herr Théodor. Pourrais lui poser la main sur la cuisse, l'air de rien, comme si j'avais voulu changer une vitesse. Il tendit sa main vers elle, pivota, se reprit, hésite, se rétracta, la ramèna vers lui, la passa dans ses cheveux, couille molle, Bourriez, tu n'es qu'une couille molle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Quel temps de chiotte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte ein bißchen nervös. Es war anstrengend ihm dabei zuzusehen, wie er immer wieder den Papagei streichelte, fast so, als wäre es ein echtes Lebewesen, das Liebe und Zärtlichkeit braucht. Seine Hände waren knochig, schon alt, sahen schon viel älter aus als sein Gesicht, in dem sich die Bartstoppeln ausgebreitet haben. Unter den Augen hatte er dunkle Ringe, die gut zu den dunklen Haaren passten. Er griff erneut nach dem Papagei, und sie nahm seine Hand, bevor er die Bewegung zu Ende führen konnte. Die Hand war kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patte inerte du loup à la renverse sur patte femelle tendre et câline et tiède et douce et chaude et brûlante, Bourriez n'avait pas pensé à cette possibilité, sa main prise dans la gueule du loup, le bonnet rouge, les voitures rouges, la neige rouge, Bourriez voyait tout en rouge, son sexe très certainement rouge aussi. Il faillit faire un accident, se reprit de justesse, lâcha la main de Nadine, sueur froide. Nadine fut secoué, gauche droite, épaule contre épaule, le camion s'arrêta au bord de la route, la nuit était tombée.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Je ne sais pas ce qui c'est passé, on l'a échappé belle, du moins pour l'instant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bourriez faisait aller sa bouche n'importe comment, les mots n'importe où, il était sous le joug de l'émotion: Etat de choc. Nadine en profita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oh nein, das war meine Schuld. Es tut mir leid!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so ein Nadine-Moment. Nadine, die immer nur Mist baute, ganz egal. Ihr Herz klopfte viel zu schnell und ihr Gesicht war sicher so rot wie die Mütze, für die es plötzlich viel zu heiß war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich hatte Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffnete die Tür, lies sich aus dem Fahrerhäuschen gleiten, sie stand im Schnee, nun ohne Mütze und ohne Mantel, und ihre Wangen brannten. Sie hatte seine Hand genommen und er hatte sie gleich wieder weg gezogen. Natürlich, denn er hatte ja eine Frau zu Hause, und man nimmt nicht die Hand von Männern anderer Frauen. Die Hand war so kalt gewesen. Bourriez ne comprenait pas lui-même son geste, il avait une femme, Martinette, mais cela faisait plus d'une semaine qu'elle lui tirait la gueule. Nadine lui plaisait, mais il avait peur des conséquences. Le bas du ventre lui démangeait, il se gratta le front, il s'excusa dans un monolgue intérieur, il pensa à la cabine, au lit de camp derrière les sieges, ne voulait plus conduire, voulait rester avec elle, descendit du camion, fit quelques pas pour reprendre ses esprits, ne veux pas reprendre mes esprits, Méphostopheles planait sur Faust, ne veux pas reprendre mes esprits, plutôt les perdre, plutôt me perdre, juste un coup, juste pour une fois,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand gegen den Laster gelehnt, ihr wurde immer kälter, doch sie wollte nicht zurück hinein, sich neben ihn setzen und den Rest der Fahrt schweigen. Lieber wollte sie hier draußen stehen bleiben, bis ihr Körper am Metal des Fahrzeugs festfrohr, bis ihr Herz von der Kälte endlich wieder langsamer klopfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich stand er vor ihr, nicht ganz unerwartet, man kennt das aus Filmen, nicht ganz unerwartet, denn er konnte da drinnen ja nicht ewig auf sie warten. Er war eh schon zu spät dran. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans! Il fait trop froid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine schüttelte langsam den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans, il me reste du café, on le partagera.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat näher. Sie zitterte. Er fasste mit beiden Händen an ihre Arme und rieb (die Geste des Wärmens, auch das sieht man in Filmen immer wieder, aber er konnnte sie ja schließlich nicht erfrieren lassen). Er stand ganz nah und roch nach Rauch und nach dem blauen Addidas-Deo, das auch Tobias so gern benutzte. Il s'approcha encore, le visage cette fois-ci, ses lèvres, et d'un coup, il plongea sa langue entre les lèvres de Nadine, plangea plus loin, plus profond, lui toucha la glotte. Elle aima, se pâma, se retira, il insista, c'était parti d'un coup, il enchaîna, l'enchaîna, c'était la fin, [[Nach_dem_Kuss|c'était le commencement]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bourriez]] [[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour</id>
		<title>Die Fahrt/Le retour</title>
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				<updated>2008-01-07T12:48:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bourriez, la main sur le champignon, en avant les manettes, cherchant les vitesses, clignant de l'oeil sur le bonnet rouge au manteau noir, suant, perlant, cherchait à toute vitesse quelque chose à dire, à lui dire, à elle, à Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte das Radio an. Schlechte Musik auf allen Sendern. Lass das drin! Das ist gut! rief Bourriez, aber Nadine drehte trotzdem weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Accroché au rétroviseur, se balançant, ronronnant, le perroquet semblait faire la jointure entre les deux, ce qui permit, à Bourriez, de lâcher dans le silence plombant de la cabine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Il s'appelle Herr Théodor, ma peluche fétiche, une sorte de Saint Christophe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theodor? Das ist lustig. Meine Schwester - ma soeur - die hatte auch mal einen Papagei, der so hieß, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ne comprenant rien à ce charabia, n'y comprend goutte, elle pourrait faire un effort, une histoire de soeur et de papagei, qu'est-ce qu'elle veut me dire, un langage codé, il répondit un peu gringe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui... oui, oui, moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Papageien sind eh sehr hässliche Tiere. Und nervig. Ich habe sie nie gemocht. Deiner kann wenigstens keinen Mist reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine sah zu Bourriez rüber, der angestrengt nach vorne auf die Straße blickte. Es wurde schon dunkel, und die Scheinwerfer des Lasters erhellten eine kegelförmige Fläche vor ihnen, in der die Schneeflocken tanzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle insiste avec son affaire de papagei, parle comme un perroquet, devrais remettre la radio, et puis ses phares dans la gueule, je déteste conduire dans ces conditions, en plus la neige, la chaussette gauche trempée, la semelle fêlée, pourrais lui faire le coup de la panne, fait quand même un temps de chiotte, le prendrait mal, me ferait des reproches, me prendrait pour un vieux pervers, non, garder la vitesse, viser dans le mil, Bourriez caressait en conduisant Herr Théodor. Pourrais lui poser la main sur la cuisse, l'air de rien, comme si j'avais voulu changer une vitesse. Il tendit sa main vers elle, pivota, se reprit, hésite, se rétracta, la ramèna vers lui, la passa dans ses cheveux, couille molle, Bourriez, tu n'es qu'une couille molle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Quel temps de chiotte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte ein bißchen nervös. Es war anstrengend ihm dabei zuzusehen, wie er immer wieder den Papagei streichelte, fast so, als wäre es ein echtes Lebewesen, das Liebe und Zärtlichkeit braucht. Seine Hände waren knochig, schon alt, sahen schon viel älter aus als sein Gesicht, in dem sich die Bartstoppeln ausgebreitet haben. Unter den Augen hatte er dunkle Ringe, die gut zu den dunklen Haaren passten. Er griff erneut nach dem Papagei, und sie nahm seine Hand, bevor er die Bewegung zu Ende führen konnte. Die Hand war kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patte inerte du loup à la renverse sur patte femelle tendre et câline et tiède et douce et chaude et brûlante, Bourriez n'avait pas pensé à cette possibilité, sa main prise dans la gueule du loup, le bonnet rouge, les voitures rouges, la neige rouge, Bourriez voyait tout en rouge, son sexe très certainement rouge aussi. Il faillit faire un accident, se reprit de justesse, lâcha la main de Nadine, sueur froide. Nadine fut secoué, gauche droite, épaule contre épaule, le camion s'arrêta au bord de la route, la nuit était tombée.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Je ne sais pas ce qui c'est passé, on l'a échappé belle, du moins pour l'instant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bourriez faisait aller sa bouche n'importe comment, les mots n'importe où, il était sous le joug de l'émotion: Etat de choc. Nadine en profita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oh nein, das war meine Schuld. Es tut mir leid!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so ein Nadine-Moment. Nadine, die immer nur Mist baute, ganz egal. Ihr Herz klopfte viel zu schnell und ihr Gesicht war sicher so rot wie die Mütze, für die es plötzlich viel zu heiß war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich hatte Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffnete die Tür, lies sich aus dem Fahrerhäuschen gleiten, sie stand im Schnee, nun ohne Mütze und ohne Mantel, und ihre Wangen brannten. Sie hatte seine Hand genommen und er hatte sie gleich wieder weg gezogen. Natürlich, denn er hatte ja eine Frau zu Hause, und man nimmt nicht die Hand von Männern anderer Frauen. Die Hand war so kalt gewesen. Bourriez ne comprenait pas lui-même son geste, il avait une femme, Martinette, mais cela faisait plus d'une semaine qu'elle lui tirait la gueule. Nadine lui plaisait, mais il avait peur des conséquences. Le bas du ventre lui démangeait, il se gratta le front, il s'excusa dans un monolgue intérieur, il pensa à la cabine, au lit de camp derrière les sieges, ne voulait plus conduire, voulait rester avec elle, descendit du camion, fit quelques pas pour reprendre ses esprits, ne veux pas reprendre mes esprits, Méphostopheles planait sur Faust, ne veux pas reprendre mes esprits, plutôt les perdre, plutôt me perdre, juste un coup, juste pour une fois,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand gegen den Laster gelehnt, ihr wurde immer kälter, doch sie wollte nicht zurück hinein, sich neben ihn setzen und den Rest der Fahrt schweigen. Lieber wollte sie hier draußen stehen bleiben, bis ihr Körper am Metal des Fahrzeugs festfrohr, bis ihr Herz von der Kälte endlich wieder langsamer klopfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich stand er vor ihr, nicht ganz unerwartet, man kennt das aus Filmen, nicht ganz unerwartet, denn er konnte da drinnen ja nicht ewig auf sie warten. Er war eh schon zu spät dran. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans! Il fait trop froid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine schüttelte langsam den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans, il me reste du café, on le partagera.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat näher. Sie zitterte. Er fasste mit beiden Händen an ihre Arme und rieb (die Geste des Wärmens, auch das sieht man in Filmen immer wieder, aber er konnnte sie ja schließlich nicht erfrieren lassen). Er stand ganz nah und roch nach Rauch und nach dem blauen Addidas-Deo, das auch Tobias so gern benutzte. Il s'approcha encore, le visage cette fois-ci, ses lèvres, et d'un coup, il plongea sa langue entre les lèvres de Nadine, plangea plus loin, plus profond, lui toucha la glotte. Elle aima, se pâma, se retira, il insista, c'était parti d'un coup, il enchaîna, l'enchaîna, c'était la fin, [[Nach_dem_Kuss]]c'était le commencement. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bourriez]] [[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour</id>
		<title>Die Fahrt/Le retour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour"/>
				<updated>2008-01-07T12:47:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bourriez, la main sur le champignon, en avant les manettes, cherchant les vitesses, clignant de l'oeil sur le bonnet rouge au manteau noir, suant, perlant, cherchait à toute vitesse quelque chose à dire, à lui dire, à elle, à Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte das Radio an. Schlechte Musik auf allen Sendern. Lass das drin! Das ist gut! rief Bourriez, aber Nadine drehte trotzdem weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Accroché au rétroviseur, se balançant, ronronnant, le perroquet semblait faire la jointure entre les deux, ce qui permit, à Bourriez, de lâcher dans le silence plombant de la cabine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Il s'appelle Herr Théodor, ma peluche fétiche, une sorte de Saint Christophe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theodor? Das ist lustig. Meine Schwester - ma soeur - die hatte auch mal einen Papagei, der so hieß, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ne comprenant rien à ce charabia, n'y comprend goutte, elle pourrait faire un effort, une histoire de soeur et de papagei, qu'est-ce qu'elle veut me dire, un langage codé, il répondit un peu gringe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui... oui, oui, moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Papageien sind eh sehr hässliche Tiere. Und nervig. Ich habe sie nie gemocht. Deiner kann wenigstens keinen Mist reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine sah zu Bourriez rüber, der angestrengt nach vorne auf die Straße blickte. Es wurde schon dunkel, und die Scheinwerfer des Lasters erhellten eine kegelförmige Fläche vor ihnen, in der die Schneeflocken tanzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle insiste avec son affaire de papagei, parle comme un perroquet, devrais remettre la radio, et puis ses phares dans la gueule, je déteste conduire dans ces conditions, en plus la neige, la chaussette gauche trempée, la semelle fêlée, pourrais lui faire le coup de la panne, fait quand même un temps de chiotte, le prendrait mal, me ferait des reproches, me prendrait pour un vieux pervers, non, garder la vitesse, viser dans le mil, Bourriez caressait en conduisant Herr Théodor. Pourrais lui poser la main sur la cuisse, l'air de rien, comme si j'avais voulu changer une vitesse. Il tendit sa main vers elle, pivota, se reprit, hésite, se rétracta, la ramèna vers lui, la passa dans ses cheveux, couille molle, Bourriez, tu n'es qu'une couille molle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Quel temps de chiotte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte ein bißchen nervös. Es war anstrengend ihm dabei zuzusehen, wie er immer wieder den Papagei streichelte, fast so, als wäre es ein echtes Lebewesen, das Liebe und Zärtlichkeit braucht. Seine Hände waren knochig, schon alt, sahen schon viel älter aus als sein Gesicht, in dem sich die Bartstoppeln ausgebreitet haben. Unter den Augen hatte er dunkle Ringe, die gut zu den dunklen Haaren passten. Er griff erneut nach dem Papagei, und sie nahm seine Hand, bevor er die Bewegung zu Ende führen konnte. Die Hand war kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patte inerte du loup à la renverse sur patte femelle tendre et câline et tiède et douce et chaude et brûlante, Bourriez n'avait pas pensé à cette possibilité, sa main prise dans la gueule du loup, le bonnet rouge, les voitures rouges, la neige rouge, Bourriez voyait tout en rouge, son sexe très certainement rouge aussi. Il faillit faire un accident, se reprit de justesse, lâcha la main de Nadine, sueur froide. Nadine fut secoué, gauche droite, épaule contre épaule, le camion s'arrêta au bord de la route, la nuit était tombée.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Je ne sais pas ce qui c'est passé, on l'a échappé belle, du moins pour l'instant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bourriez faisait aller sa bouche n'importe comment, les mots n'importe où, il était sous le joug de l'émotion: Etat de choc. Nadine en profita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oh nein, das war meine Schuld. Es tut mir leid!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so ein Nadine-Moment. Nadine, die immer nur Mist baute, ganz egal. Ihr Herz klopfte viel zu schnell und ihr Gesicht war sicher so rot wie die Mütze, für die es plötzlich viel zu heiß war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich hatte Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffnete die Tür, lies sich aus dem Fahrerhäuschen gleiten, sie stand im Schnee, nun ohne Mütze und ohne Mantel, und ihre Wangen brannten. Sie hatte seine Hand genommen und er hatte sie gleich wieder weg gezogen. Natürlich, denn er hatte ja eine Frau zu Hause, und man nimmt nicht die Hand von Männern anderer Frauen. Die Hand war so kalt gewesen. Bourriez ne comprenait pas lui-même son geste, il avait une femme, Martinette, mais cela faisait plus d'une semaine qu'elle lui tirait la gueule. Nadine lui plaisait, mais il avait peur des conséquences. Le bas du ventre lui démangeait, il se gratta le front, il s'excusa dans un monolgue intérieur, il pensa à la cabine, au lit de camp derrière les sieges, ne voulait plus conduire, voulait rester avec elle, descendit du camion, fit quelques pas pour reprendre ses esprits, ne veux pas reprendre mes esprits, Méphostopheles planait sur Faust, ne veux pas reprendre mes esprits, plutôt les perdre, plutôt me perdre, juste un coup, juste pour une fois,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand gegen den Laster gelehnt, ihr wurde immer kälter, doch sie wollte nicht zurück hinein, sich neben ihn setzen und den Rest der Fahrt schweigen. Lieber wollte sie hier draußen stehen bleiben, bis ihr Körper am Metal des Fahrzeugs festfrohr, bis ihr Herz von der Kälte endlich wieder langsamer klopfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich stand er vor ihr, nicht ganz unerwartet, man kennt das aus Filmen, nicht ganz unerwartet, denn er konnte da drinnen ja nicht ewig auf sie warten. Er war eh schon zu spät dran. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans! Il fait trop froid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine schüttelte langsam den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans, il me reste du café, on le partagera.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat näher. Sie zitterte. Er fasste mit beiden Händen an ihre Arme und rieb (die Geste des Wärmens, auch das sieht man in Filmen immer wieder, aber er konnnte sie ja schließlich nicht erfrieren lassen). Er stand ganz nah und roch nach Rauch und nach dem blauen Addidas-Deo, das auch Tobias so gern benutzte. Il s'approcha encore, le visage cette fois-ci, ses lèvres, et d'un coup, il plongea sa langue entre les lèvres de Nadine, plangea plus loin, plus profond, lui toucha la glotte. Elle aima, se pâma, se retira, il insista, c'était parti d'un coup, il enchaîna, l'enchaîna, c'était la fin, [[nach dem kuss|c'était le commencement.]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bourriez]] [[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>20071114</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[20071115|Morgen]] wird in der Zeitung zu lesen sein: dass ich die ganze Nacht draußen in der Kälte verbracht habe, um die Lennon-Poster zu vernichten. Die, die ich nicht abreißen konnte, habe ich übermalt.&amp;amp;nbsp;Bald waren meine Hände ganz taub, die Haut aufgeschürft, der Fingernagel des Zeigefingers der rechten&amp;amp;nbsp;Hand so&amp;amp;nbsp;tief abgerissen, dass ich mir das noch jetzt nicht ansehen kann. Aber habe ich aufgegeben? Nein! Ich habe meine Arbeit gut gemacht, mich sogar bis nach Nidau und nach Bötzingen geschleift, und dieses Wochenende ist dann der Rest des Seelands dran. Vielleicht werde ich mich sogar bis nach Genf und [[Lausanne bis Biel|Lausanne]] durchschlagen. Gute Nacht.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]] [[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Morgen wird in der Zeitung zu lesen sein: dass ich die ganze Nacht draußen in der Kälte verbracht habe, um die Lennon-Poster zu vernichten. Die, die ich nicht abreißen konnte, habe ich übermalt.&amp;amp;nbsp;Bald waren meine Hände ganz taub, die Haut aufgeschürft, der Fingernagel des Zeigefingers der rechten&amp;amp;nbsp;Hand so&amp;amp;nbsp;tief abgerissen, dass ich mir das noch jetzt nicht ansehen kann. Aber habe ich aufgegeben? Nein! Ich habe meine Arbeit gut gemacht, mich sogar bis nach Nidau und nach Bötzingen geschleift, und dieses Wochenende ist dann der Rest des Seelands dran. Vielleicht werde ich mich sogar bis nach Genf und [[Lausanne_bis_Biel|Lausanne]] durchschlagen. Gute Nacht.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]] [[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
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| bgcolor=&amp;quot;#66cc00&amp;quot; bordercolor=&amp;quot;#990000&amp;quot; | '''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Eine ganz normale Geschichte. Hier ist der [[Anfang]]. Wer (er)findet das Ende?'''&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>Nadine/John Vorgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;And in the end, the love you take is equal to the love you make&amp;quot; sang John Lennon gerade, als&amp;amp;nbsp;[[Barbara]] sich vorbeugte, um&amp;amp;nbsp;[[Gilles]] zu küssen. Ich will ganz viel Liebe machen, flüsterte sie. Das war der Anfang von&amp;amp;nbsp;Barbara und Gilles. Wenn sie ihrem Sohn&amp;amp;nbsp;heute davon erzählen, dann wird&amp;amp;nbsp;Barbara ganz rot, so hatte sie das ja schließlich nicht gemeint.&amp;amp;nbsp;Gilles sieht&amp;amp;nbsp;Barbara dann immer ganz liebevoll an (so, wie er sie in letzter Zeit nur noch sehr selten ansieht). Ja, John Lennon hat uns zusammen gebracht, sagt er dann, und manchmal, wenn er schon ein oder zwei Gläser Wein getrunken hat, dann legt er eine der alten Platten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat doch jetzt mit dem Titel dieses Kapitels rein gar nichts zu tun, regst du dich auf. Aber jetzt warte doch noch einen Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Es war so:|Es war nämlich so]]: Als&amp;amp;nbsp;Barbara sich vorbeugte, um&amp;amp;nbsp;Gilles zu küssen, war&amp;amp;nbsp;Gilles Nadines Freund. Und er hätte diesen Kuss sicherlich nie zugelassen, hätte Johns Schnulzensong nicht alle seine Sinne benebelt. Und als&amp;amp;nbsp;Barbara dann noch sagte: Ich will ganz viel Liebe machen, auf ihre unschuldige, ja naive Art und Weise, da wurde ihm ganz warm ums Herz, und er hielt noch in derselben Nacht um ihre Hand an, noch bevor sie ein einziges Mal Liebe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Zusammenfassung: Wäre John Lennon nicht gewesen, hätte&amp;amp;nbsp;Gilles nicht&amp;amp;nbsp;Barbara, sondern Nadine geheiratet, und da&amp;amp;nbsp;Gilles Nadines große Liebe war, kann Nadine John absolut nicht leiden. Das ist plausibel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und [[Johns face is everywhere|jetzt ist Johns dumme Fresse überall]]. Und das ist einfach grausam. [[20071114|Also]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Oh_John]] [[Category:Nadine]] [[Category:Barbara]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;br /&gt;
Das hat doch jetzt mit dem Titel dieses Kapitels rein gar nichts zu tun, regst du dich auf. Aber jetzt warte doch noch einen Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Es war so:|Es war nämlich so]]: Als&amp;amp;nbsp;Barbara sich vorbeugte, um&amp;amp;nbsp;Gilles zu küssen, war&amp;amp;nbsp;Gilles Nadines Freund. Und er hätte diesen Kuss sicherlich nie zugelassen, hätte Johns Schnulzensong nicht alle seine Sinne benebelt. Und als&amp;amp;nbsp;Barbara dann noch sagte: Ich will ganz viel Liebe machen, auf ihre unschuldige, ja naive Art und Weise, da wurde ihm ganz warm ums Herz, und er hielt noch in derselben Nacht um ihre Hand an, noch bevor sie ein einziges Mal Liebe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Zusammenfassung: Wäre John Lennon nicht gewesen, hätte&amp;amp;nbsp;Gilles nicht&amp;amp;nbsp;Barbara, sondern Nadine geheiratet, und da&amp;amp;nbsp;Gilles Nadines große Liebe war, kann Nadine John absolut nicht leiden. Das ist plausibel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und [[Johns face is everywhere|jetzt ist Johns dumme Fresse überall]]. Und das ist einfach grausam. [[20071107|Also]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Oh_John]] [[Category:Nadine]] [[Category:Barbara]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;And in the end, the love you take is equal to the love you make&amp;quot; sang John Lennon gerade, als&amp;amp;nbsp;[[Barbara]] sich vorbeugte, um&amp;amp;nbsp;[[Gilles]] zu küssen. Ich will ganz viel Liebe machen, flüsterte sie. Das war der Anfang von&amp;amp;nbsp;Barbara und Gilles. Wenn sie ihrem Sohn&amp;amp;nbsp;heute davon erzählen, dann wird&amp;amp;nbsp;Barbara ganz rot, so hatte sie das ja schließlich nicht gemeint.&amp;amp;nbsp;Gilles sieht&amp;amp;nbsp;Barbara dann immer ganz liebevoll an (so, wie er sie in letzter Zeit nur noch sehr selten ansieht). Ja, John Lennon hat uns zusammen gebracht, sagt er dann, und manchmal, wenn er schon ein oder zwei Gläser Wein getrunken hat, dann legt er eine der alten Platten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat doch jetzt mit dem Titel dieses Kapitels rein gar nichts zu tun, regst du dich auf. Aber jetzt warte doch noch einen Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Es war so:|Es war nämlich so]]: Als&amp;amp;nbsp;Barbara sich vorbeugte, um&amp;amp;nbsp;Gilles zu küssen, war&amp;amp;nbsp;Gilles Nadines Freund. Und er hätte diesen Kuss sicherlich nie zugelassen, hätte Johns Schnulzensong nicht alle seine Sinne benebelt. Und als&amp;amp;nbsp;Barbara dann noch sagte: Ich will ganz viel Liebe machen, auf ihre unschuldige, ja naive Art und Weise, da wurde ihm ganz warm ums Herz, und er hielt noch in derselben Nacht um ihre Hand an, noch bevor sie ein einziges Mal Liebe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Zusammenfassung: Wäre John Lennon nicht gewesen, hätte&amp;amp;nbsp;Gilles nicht&amp;amp;nbsp;Barbara, sondern Nadine geheiratet, und da&amp;amp;nbsp;Gilles Nadines große Liebe war, kann Nadine John absolut nicht leiden. Das ist plausibel.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und [[Johns_face_is_everywhere|jetzt ist Johns dumme Fresse überall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Oh_John]] [[Category:Nadine]] [[Category:Barbara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_an_einem_anderen_Freitag</id>
		<title>Nadine an einem anderen Freitag</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit Wochen habe ich eine Baustelle direkt unterm Fenster, von der ich morgens geweckt werde. Das ist wohl der Hahn der Neuzeit. Wecker brauche ich zumindest keinen. Also, heute wieder viel zu früh aufgewacht zum Hämmern und Stampfen der Maschinen draußen. Mich geärgert, weil ich heute ein Jobinterview hatte und man für so was ausgeschlafen sein sollte. Eine Installationsarbeit in Zürich. Das wäre was. Ein, zwei Espresso runtergekippt und mir gedacht: na wenn du schon so früh wach bist, dann musst du mit dem Tag auch was anfangen. Ich brauche unbedingt eine neue Lampe, die letzte ist bei meiner Umräumaktion in die Brüche gegangen. Bin also von einem Brockenhaus ins nächste geschlendert, aber nichts Passendes gefunden. Nur einen Hut für 14 Franken, den ich mir gekauft habe, einen richtig altmodischen Herrenhut, den werde ich an Weihnachten anziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel in Fenster geschaut. Nicht nur Schaufenster. In dem Restaurant eines 5-Sterne Hotels saß eine alte Dame an einem Tisch. Gedacht: Ob sie wohl einsam ist, da so alleine zu sitzen? Es gibt tolle Fenster: pink umrandete, runde Bullaugen, bunt-bescheibte, fast wie Kirchenfenster, Vorhänge, die aus offenen Fenster wehen. Und hinter jedem dieser Fenster ist ein Leben, und man sieht nur ein Bruchstück davon, wenn überhaupt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten ist diese Stadt einfach häßlich und klein und selbst das Graffiti an den Wänden sieht alt und deprimiert aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit was man so seine Zeit vertrödeln kann. Plötzlich war es Viertel nach Zehn. Der Zug! Ich rannte. Verpasst. Ach du Scheiße. In Zürich angerufen und eine Absage erhalten, wenn man nicht mal rechtzeitig zum Termin kommen kann.... Wollen die Künstler oder Maschinen? Und: Wieso mache ich eigentlich immer dieselben Fehler?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steht dieser alte Herr und ich bitte ihn um eine Zigarette. Er sieht ziemlich grimig drein. Wohl auch den Zug verpasst oder umsonst auf jemanden gewartet, der den Zug verpasst hat. Aber er war nett genug, mir eine Zigarette zu geben. Stellt sich als [[Kommissär]] vor, der, von dem andauernd getratscht wird, er könne seinen Job nicht mehr machen. Psychisches Trauma und seitdem verlasse er sein Büro nicht mehr. Da sieht man mal wieder, wie viel an solchen Gerüchten dran ist. Da stand er, vor dem Bahnhof, und nicht in seinem Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geredet hat er allerdings nicht viel. Dafür andauernd Dinge in ein Notizbuch notiert. Das muss man als Kommissär wahrscheinlich, oder es ist einfach eine Angewohnheit, aber ein wenig seltsam war das schon. Ich kam mir beobachtet vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, wie ich auf die Idee gekommen bin, ihn zu fragen, ob er mit mir einen Kaffee trinken gehen würde. Die Neugierde wahrscheinlich. Wollte wissen, wie er denn so ist, der Herr Kommissär, über den man so viel hört und den man niemals sieht. Eine einmalige Chance sozusagen, und ich habe sie ergriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also ins [[Odeon]], das allerding sehr voll war, kein Tisch frei. Wir mussten uns zu anderen Cafe-Sitzern dazusetzen, was einem Gespräch nicht sehr dienlich war. Erfahren habe ich über den Kommissär so gut wie nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so mehr habe ich über unsere Tischmitsitzer erfahren: ein Lastwagenfahrer und ein [[Benoît et le jazz|Jazz-Musiker]], die sich anscheinend auch gerade erst zufällig getroffen hatten. Beide Francophonenten. Ihr Deutsch zum Glück besser als mein Französisch. Echt nette Kerle. Wollen vielleicht nächstes Wochenende gemeinsam zu Benoîts Konzert gehen. Benoît ist der Jazzer. Der andere heißt [[Le soldat Bourriez|Bourriez]]. Der konnte noch nicht zusagen, denn er hat eine Frau zu Hause , wie alle gut aussehenden Männer Frauen zu Hause haben. Roland hat Anne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benoît kennt Anne übrigens. Da sieht man mal wieder, wie klein diese Stadt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nadine sucht Bourriez|Was danach geschah.&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Odeon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_sucht_Bourriez</id>
		<title>Nadine sucht Bourriez</title>
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				<updated>2008-01-06T11:31:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Nadine an einem anderen Freitag|Seit jenem Freitag im Oktober]] (jetzt ist schon November, denn die Zeit hält nicht an, nur weil man etwas sucht oder weil man sich Gedanken machen muss, für die man eigentlich keine Zeit hat, weil man arbeiten sollte, um endlich mal dahin zu kommen, weil man immer irgendwo hin kommen muss) geht Nadine viel spazieren. Nicht die Hänge hinauf in den Wald, wie sie es früher gern getan hat, um der Stadt zu enfliehen. Sie wandelt durch die Straßen. Durch die Graue Gasse, die, nur wegen des Namens, an Zürich erinnert, und die dann auf die Kontrollstraße stößt und dann rechts in die Zukunftstraße rein, für eine kontrollierte Zukunft oder eine Zukunftskontrolle. Das sind doch alles nur Worte auf Schildern und in Wörterbüchern. Definitionen sind nicht beständig und keine Zukunft jemals gesichert (da kommt der [[Stadtarchiv|Archivar]] in den Sinn, der doch soviel Ordnung in seinem Leben hatte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne geht sie am Kanal entlang, in dem immer wieder ein Fahrrad liegt, immer wieder ein neues. Wenn es nicht so kalt wäre, wäre sie versucht hinunter zu klettern, um das Fahrrad zu bergen. Sie würde es grün anstreichen, die Bremse neu machen lassen und dann auf dem geborgeenn Fahrad durch die Straßen fahren, durch die sie jetzt läuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende landet sie immer im [[:Kategorie:Odeon|Odeon]], um einen Espresso zu trinken und die Zeitung zu lesen, die um diese Uhrzeit fast schon nicht mehr aktuell ist. Am liebsten sitzt sie an dem Tisch hinten in der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass Nadine [[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]] sucht. Nadine sucht nur jemanden, der nicht [[Roland]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich kann man die Zeit nur mit Warten verbringen, auf den [[20071108|ersten Schnee]] oder darauf, [[Zeitungen_lesen_am_Nachmittag_weil_man_nichts_besseres_zu_tun_hat|dass endlich mal etwas passiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Zeitungen_lesen_am_Nachmittag_weil_man_nichts_besseres_zu_tun_hat</id>
		<title>Zeitungen lesen am Nachmittag weil man nichts besseres zu tun hat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nadine saß im Odeon und blätterte lustlos in der NZZ herum, als ihr [[Wie Nadine zu John steht|entsetzter Blick]] auf folgende Notiz fiel: [[Pressemitteilung|John Lennon spielt erstmals in Biel!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>Zeitungen lesen am Nachmittag weil man nichts besseres zu tun hat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nadine saß im Odeon und blätterte lustlos in der NZZ herum, als ihr [[Wie_Nadine_zu_John_steht|entsetzter Blick]] auf folgende Notiz fiel: [[Pressemitteilung|John Lennon spielt erstmals in Biel!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pressemitteilung|Pressemitteilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>Zeitungen lesen am Nachmittag weil man nichts besseres zu tun hat</title>
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				<updated>2008-01-06T11:27:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: Die Seite wurde neu angelegt: Nadine saß im Odeon und blätterte lustlos in der NZZ herum, als ihr entsetzter Blick auf folgende Notiz fiel: [[Pressemitteilung|John Lennon spielt erstmals in Biel!]...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nadine saß im Odeon und blätterte lustlos in der NZZ herum, als ihr entsetzter Blick auf folgende Notiz fiel: [[Pressemitteilung|John Lennon spielt erstmals in Biel!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine|&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine|Nadine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Oh_John|Oh John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_sucht_Bourriez</id>
		<title>Nadine sucht Bourriez</title>
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				<updated>2008-01-06T11:20:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Nadine an einem anderen Freitag|Seit jenem Freitag im Oktober]] (jetzt ist schon November, denn die Zeit hält nicht an, nur weil man etwas sucht oder weil man sich Gedanken machen muss, für die man eigentlich keine Zeit hat, weil man arbeiten sollte, um endlich mal dahin zu kommen, weil man immer irgendwo hin kommen muss) geht Nadine viel spazieren. Nicht die Hänge hinauf in den Wald, wie sie es früher gern getan hat, um der Stadt zu enfliehen. Sie wandelt durch die Straßen. Durch die Graue Gasse, die, nur wegen des Namens, an Zürich erinnert, und die dann auf die Kontrollstraße stößt und dann rechts in die Zukunftstraße rein, für eine kontrollierte Zukunft oder eine Zukunftskontrolle. Das sind doch alles nur Worte auf Schildern und in Wörterbüchern. Definitionen sind nicht beständig und keine Zukunft jemals gesichert (da kommt der [[Stadtarchiv|Archivar]] in den Sinn, der doch soviel Ordnung in seinem Leben hatte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne geht sie am Kanal entlang, in dem immer wieder ein Fahrrad liegt, immer wieder ein neues. Wenn es nicht so kalt wäre, wäre sie versucht hinunter zu klettern, um das Fahrrad zu bergen. Sie würde es grün anstreichen, die Bremse neu machen lassen und dann auf dem geborgeenn Fahrad durch die Straßen fahren, durch die sie jetzt läuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende landet sie immer im [[:Kategorie:Odeon|Odeon]], um einen Espresso zu trinken und die Zeitung zu lesen, die um diese Uhrzeit fast schon nicht mehr aktuell ist. Am liebsten sitzt sie an dem Tisch hinten in der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass Nadine [[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]] sucht. Nadine sucht nur jemanden, der nicht [[Roland]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich kann man die Zeit nur mit Warten verbringen, auf den [[20071108|ersten Schnee]] oder darauf, dass endlich mal etwas passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071108</id>
		<title>20071108</title>
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				<updated>2008-01-06T11:17:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schneien soll es! Alle stehen gespannt an den Fenstern, um die ersten Flocken nicht zu verpassen. Traditionell lässt die Feuerwehr beim Einsetzen des ersten Schneefalls die Sirene heulen, doch niemand will sich auf die Feuerwehr verlassen, jeder will den Moment selbst miterleben. Wenn die allerersten Schneeflocken des Jahres dann kommen, langsam vom Himmel gen Erde gleiten, dann rennen alle aus den Häusern ins Freie, versuchen, die zarten Gebilde mit Händen und Zungen aufzufangen, noch bevor sie den schmutzigen Erdboden erreichen. Die Leute drücken sich und lachen, sie nehmen sich an den Händen, tanzen im Kreis alte, fast vergessene Volkstänze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ausgelassenheit kommt daher, dass die Leute während des Auf-den-ersten-Schnee-Wartens am Fenster stehen und Glühwein trinken. Meist stehen sie mehrere Stunden und konsumieren dabei etliche Liter Glühwein. Wenn die ersten Flocken dann fallen, sind alle sturzbetrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Winter ist immer so eine schöne Zeit, denkt [[Anfang|Nadine]] und nimmt sich noch ein Glas.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]] [[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_sucht_Bourriez</id>
		<title>Nadine sucht Bourriez</title>
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				<updated>2008-01-06T11:13:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Nadine an einem anderen Freitag|Seit jenem Freitag im Oktober]] (jetzt ist schon November, denn die Zeit hält nicht an, nur weil man etwas sucht oder weil man sich Gedanken machen muss, für die man eigentlich keine Zeit hat, weil man arbeiten sollte, um endlich mal dahin zu kommen, weil man immer irgendwo hin kommen muss) geht Nadine viel spazieren. Nicht die Hänge hinauf in den Wald, wie sie es früher gern getan hat, um der Stadt zu enfliehen. Sie wandelt durch die Straßen. Durch die Graue Gasse, die, nur wegen des Namens, an Zürich erinnert, und die dann auf die Kontrollstraße stößt und dann rechts in die Zukunftstraße rein, für eine kontrollierte Zukunft oder eine Zukunftskontrolle. Das sind doch alles nur Worte auf Schildern und in Wörterbüchern. Definitionen sind nicht beständig und keine Zukunft jemals gesichert (da kommt der [[Stadtarchiv|Archivar]] in den Sinn, der doch soviel Ordnung in seinem Leben hatte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne geht sie am Kanal entlang, in dem immer wieder ein Fahrrad liegt, immer wieder ein neues. Wenn es nicht so kalt wäre, wäre sie versucht hinunter zu klettern, um das Fahrrad zu bergen. Sie würde es grün anstreichen, die Bremse neu machen lassen und dann auf dem geborgeenn Fahrad durch die Straßen fahren, durch die sie jetzt läuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende landet sie immer im [[:Kategorie:Odeon|Odeon]], um einen Espresso zu trinken und die Zeitung zu lesen, die um diese Uhrzeit fast schon nicht mehr aktuell ist. Am liebsten sitzt sie an dem Tisch hinten in der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass Nadine [[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]] sucht. Nadine sucht nur jemanden, der nicht [[Roland]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Hauptseite</id>
		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2008-01-06T11:09:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]] &amp;lt;br&amp;gt;'''Ein Projekt des [http://www.hkb.bfh.ch/literaturinstitut.html Schweizerischen Literaturinstituts]''' (WS 2007/08)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Un projet de l'[http://www.hkb.bfh.ch/index.php?id=657&amp;amp;L=1 Institut Littéraire Suisse]'''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''AutorInnen / Auteurs:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anne Lepper&lt;br /&gt;
* Julien Maret&lt;br /&gt;
* Sebastiano Marvin&lt;br /&gt;
* Lea Nahon&lt;br /&gt;
* Katharina Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Projektleiter / Direction du projet:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Urs Richle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;FCK__ShowTableBorders&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ff9933&amp;quot; | '''Das Bielarium'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[Anfang|Nadine]] &lt;br /&gt;
[[Oublier|Benoît]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Kommissär|Kommissär]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Barbara|Barbara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umstülpung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | [[:Kategorie:Stadttagebuch|Stadttagebuch]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Stadttagebuch|&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Journal de ville]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffcc66&amp;quot; | '''Bielarium, the'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ff9999&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#66ff99&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
The Bielarium is obviously a kind of aquarium. There are lots of strange beings to be found crawling through the Bielarium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originally, its creators tried to turn the whole Bielarium into a novel – they failed, of course, as anyone could have predicted. You cannot turn an aquarium into a novel. You can just sit in front of it and watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enjoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien / Catégories ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''spezielle Kategorien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:12-10-2007 9h15-9h45|12-10-2007 9h15-9h45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Odeon|Odeon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Orte|Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Figuren|Figuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Tiere|Tiere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Oh John|Oh John]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Centralplatz|Centralplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Übersicht - alle Kategorien:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Kategorien|alle Kategorien]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; __NOEDITSECTION__ __NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Kategorie:Nadine</id>
		<title>Kategorie:Nadine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Kategorie:Nadine"/>
				<updated>2008-01-06T11:05:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine ganz normale Geschichte. Hier ist der [[Anfang]]. Wer (er)findet das Ende?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Johns_face_is_everywhere</id>
		<title>Johns face is everywhere</title>
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				<updated>2008-01-06T11:00:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Von allen [http://de.wikipedia.org/wiki/Litfa%C3%9Fs%C3%A4ule Litfaßsäulen] und von allen Bushaltestellen und selbst von den meisten Hauswänden, an denen normalerweise gar keine Plakate angebracht werden dürfen (dafür wurde ja schließlich die Litfaßsäule erfunden!) grinst uns John dämlich an, ein Großteil seines Gesichts von den langen Haaren versteckt (dabei geht das Gerücht rum, dass Herr Lennon gar nicht mehr mit seiner Haarpracht beeindrucken kann - Gerüchten zufolge ist er mittlerweile nämlich ganz kahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>20071231</title>
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				<updated>2008-01-06T10:59:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich sagte: Geh. Er ging nicht. Das war am 27. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Geh bitte. Er ging nicht. Das war am 28. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Hau endlich ab. Er blieb. Das war am 29. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Dezember schrie ich ihn an, so laut, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Als diese vor der Tür stand, saß er gemütlich im grünen Sessel und las den Wirtschaftsteil der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. wachte er auf und sagte: Das wird ein tolles Silvester. Das Beste. Wir zwei zusammen, das wird toll. Da wusste ich, er würde auch heute nicht gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aßen wir Fondue, er stal mir das Brot von der Gabel, er lachte. Er rauchte eine Zigarette, genüsslich, denn es sollte die letzte sein. Um Mitternacht zündete er Raketen an, eine nach der anderen, sie flogen in den Himmel und zerplatzten hoch über unseren Köpfen. Du musst auch eine anzünden, verlangte er. Ich hielt das Streichholz an den Docht, bis er Funken sprühte, dann rannte ich in Deckung. Die Rakete traf die Straßenlaterne, die ohne zu meckern erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in der warmen Wohnung schob er den Eßtisch beiseite, er packte meine Taille. Wir tanzten zum alten Bob Dylan. Beim Walzer trat ich ihm immer wieder fast auf die Füße. Er hatte mich dicht an sich gezogen, versteckte meine Nase in seinem Haar. Dann kam ein schnelleres Lied und wird sprangen Haar-schüttelnd durch die Wohnung. Er kniff dabei seine Augen und Lippen zusammen, und sah plötzlich sehr alt aus. Lass uns Sex haben, sagte ich und zog ihn an der Hand hinter mir her, ein Stockwerk höher ins Schlafzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aufwachte, lag niemand neben mir. Ich streifte Hose und T-Shirt über. Die Küche war aufgeräumt, alle Spuren der letzten Nacht beseitigt, der Tisch gedeckt: Breakfast for one. Im Aschenbecher lagen zwei hastig gerauchte Zigaretten. Im CD-Player die Dylan Platte in Endlosschleife. Ich setzte mich, schenkte mir eine Tasse Kaffee ein. Ich hielt sie in beiden Händen ohne zu trinken. Er war endlich gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich sagte: Geh. Er ging nicht. Das war am 27. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Geh bitte. Er ging nicht. Das war am 28. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Hau endlich ab. Er blieb. Das war am 29. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Dezember schrie ich ihn an, so laut, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Als diese vor der Tür stand, saß er gemütlich im grünen Sessel und las den Wirtschaftsteil der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. wachte er auf und sagte: Das wird ein tolles Silvester. Das Beste. Wir zwei zusammen, das wird toll. Da wusste ich, er würde auch heute nicht gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aßen wir Fondue, er stal mir das Brot von der Gabel, er lachte. Er rauchte eine Zigarette, genüsslich, denn es sollte die letzte sein. Um Mitternacht zündete er Raketen an, eine nach der anderen, sie flogen in den Himmel und zerplatzten hoch über unseren Köpfen. Du musst auch eine anzünden, verlangte er. Ich hielt das Streichholz an den Docht, bis er Funken sprühte, dann rannte ich in Deckung. Die Rakete traf die Straßenlaterne, die ohne zu meckern erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in der warmen Wohnung schob er den Eßtisch beiseite, er packte meine Taille. Wir tanzten zum alten Bob Dylan. Beim Walzer trat ich ihm immer wieder fast auf die Füße. Er hatte mich dicht an sich gezogen, versteckte meine Nase in seinem Haar. Dann kam ein schnelleres Lied und wird sprangen Haar-schüttelnd durch die Wohnung. Er kniff dabei seine Augen und Lippen zusammen, und sah plötzlich sehr alt aus. Lass uns Sex haben, sagte ich und zog ihn an der Hand hinter mir her, ein Stockwerk höher ins Schlafzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aufwachte, lag niemand neben mir. Ich streifte Hose und T-Shirt über. Küche und Eßzimmer waren aufgeräumt, alle Spuren der letzten Nacht beseitigt. Der Küchentisch war gedeckt: Breakfast for one. Im Aschenbecher lagen zwei hastig gerauchte Zigaretten. Im CD-Player die Dylan Platte in Endlosschleife. Ich setzte mich, schenkte mir eine Tasse Kaffee ein. Ich hielt sie in beiden Händen ohne zu trinken. Er war endlich gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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				<updated>2008-01-06T02:28:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich sagte: Geh. Er ging nicht. Das war am 27. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Geh bitte. Er ging nicht. Das war am 28. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Hau endlich ab. Er blieb. Das war am 29. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Dezember schrie ich ihn an, so laut, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Als diese vor der Tür stand, saß er gemütlich im grünen Sessel und las den Wirtschaftsteil der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. wachte er auf und sagte: Das wird ein tolles Silvester. Das Beste. Wir zwei zusammen, das wird toll. Da wusste ich, er würde auch heute nicht gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aßen wir Fondue, er stal mir das Brot von der Gabel, er lachte. Er rauchte eine Zigarette, genüsslich, den es sollte die letzte sein. Um Mitternacht zündete er Raketen an, eine nach der anderen, sie flogen hoch in den Himmel. Du musst auch eine anzünden, verlangte er. Ich hielt das Streichholz an den Docht, bis er Funken sprühte, dann rannte ich in Deckung. Die Rakete traf die Straßenlaterne, die ohne zu meckern erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in der warmen Wohnung schob er den Eßtisch beiseite, er packte meine Taille. Wir tanzten zum alten Bob Dylan. Beim Walzer trat ich immer wieder fast auf seine Füße. Er hatte mich dicht an sich gezogen, meine Nase versteckte sich in seinem Haar. Dann kam ein schnelleres Lied und wird sprangen Haar-schüttelnd durch die Wohnung. Er kniff dabei seine Augen und Lippen zusammen, und sah plötzlich sehr alt aus. Lass uns Sex haben, sagte ich und zog ihn an der Hand hinter mir her, ein Stockwerk höher ins Schlafzimmer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aufwachte, lag niemand neben mir. Das erste Mal in zwei Jahren. Ich war immer vor ihm aufgestanden. Ich streifte Hose und T-Shirt über. Küche und Eßzimmer waren aufgeräumt, alle Spuren der letzten Nacht beseitigt. Der Küchentisch war gedeckt: Breakfast for one. Im Aschenbecher lagen zwei hastig gerauchte Zigaretten. Im CD-Player die Dylan Platte in Endlosschleife. Ich setzte mich, schenkte mir eine Tasse Kaffee ein. Ich hielt sie in beiden Händen ohne zu trinken. Endlich war er gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch|Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>20071231</title>
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				<updated>2008-01-06T02:17:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: Die Seite wurde neu angelegt: Ich sagte: Geh. Er ging nicht. Das war am 27. Dezember.  Ich sagte: Geh bitte. Er ging nicht. Das war am 28. Dezember.  Ich sagte: Hau endlich ab. Er blieb. Das war am ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich sagte: Geh. Er ging nicht. Das war am 27. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Geh bitte. Er ging nicht. Das war am 28. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Hau endlich ab. Er blieb. Das war am 29. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Dezember schrie ich ihn an, so laut, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Als diese vor der Tür stand, saß er gemütlich im grünen Sessel und las den Wirtschaftsteil der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wachte er auf und sagte: Das wird ein tolles Silvester. Das Beste. Wir zwei zusammen, das wird toll. Da wusste ich, er würde auch heute nicht gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aßen wir Fondue, er stal mir das Brot von der Gabel, er lachte. Er rauchte eine Zigarette, die letzte. Um Mitternacht zündete er Raketen an, eine nach der anderen, sie flogen hoch in den Himmel. Du musst auch eine anzünden, verlangte er. Ich hielt das Streichholz an den Docht, bis er Funken sprühte, dann rannte ich in Deckung. Die Rackete traf die Straßenlaterne, die ohne zu meckern erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in der warmen Wohnung schob er den Eßtisch beiseite, er packte meine Taille. Wir tanzten zum alten Bob Dylan. Beim Walzer trat ich immer wieder fast auf seine Füße. Er hatte mich dicht an sich gezogen, meine Nase versteckte sich in seinem Haar. Dann kam ein schnelleres Lied und wird sprangen Haar-schüttelnd durch die Wohnung. Er kniff dabei seine Augen und Lippen zusammen, und sah plötzlich sehr alt aus. Lass uns Sex haben, sagte ich und zog ihn an der Hand hinter mir her, ein Stockwerk höher ins Schlafzimmer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Hauptseite</id>
		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2007-12-21T14:36:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;FCK__ShowTableBorders&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ff9933&amp;quot; | '''Das Bielarium'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Benoît|Benoît]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Kommissär|Kommissär]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Barbara|Barbara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umstülpung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Stadttagebuch]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Stadttagebuch|&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Journal de ville]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| '''Bielarium, the'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffcc66&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
The Bielarium is obviously a kind of aquarium. There are lots of strange beings to be found crawling through the Bielarium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originally, its creators tried to turn the whole Bielarium into a novel – they failed, of course, as anyone could have predicted. You cannot turn an aquarium into a novel. You can just sit in front of it and watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enjoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien / Catégories ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''spezielle Kategorien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:12-10-2007 9h15-9h45|12-10-2007 9h15-9h45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Odeon|Odeon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Orte|Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Figuren|Figuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Tiere|Tiere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Oh John|Oh John]][[:Kategorie:Centralplatz|Centralplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Centralplatz|Centralplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Übersicht - alle Kategorien:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Kategorien|alle Kategorien]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Admin-Seiten / Pages admin ==&lt;br /&gt;
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[[:Kategorie:Delete|Delete-Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Seite / L'ancienne page est ici: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entsteht der Episodenroman [[Simultan|SIMULTAN]] - Ici se développe le roman d'épisodes SIMULTAN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hilfe / Aide =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://cybertexte.ch/home/mod/wiki/mediawiki/index.php/Cybertexte_Wiki:Hilfe Tutorial]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Testseite / Page de test =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Tag_im_Dezember</id>
		<title>Ein Tag im Dezember</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Tag_im_Dezember"/>
				<updated>2007-12-21T10:52:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 7. Dezember 2007 wachte Nadine erst sehr spät und schwer verkatert auf. Das Datum ist sicher, denn es war der Tag des Konzerts, und eigentlich hatte sie versucht, den ganzen Tag zu verschlafen, erst am 8. wieder aufzuwachen. Es war ein guter Plan gewesen und hätte eigentlich durchführbar sein müssen - sie hatte die Fensterläden geschlossen und am Abend zuvor, genauer gesagt um 5:30, eine halbe Flasche Whiskey und drei extra-strength Schlaftabletten zu sich genommen. Mehr zu nehmen hatte sie sich dann doch nicht getraut, und um 16 Uhr war sie wach und konnte auch nicht mehr einschlafen, obwohl sie noch ganz benommen war. Sonne fiel durch die Ritzen der Fensterläden, sogar das Wetter hatte sich für diesen großen Tag zurecht gemacht, ihr Kopf brummte, Tobias hatte seine Stereoanlage voll aufgedreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schleppte sich bis vor seine Tür und klopfte, klopfte fester, [[Sie klopft|klopfte noch einmal]], bis er ihr endlich öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was soll das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was soll das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich verstehe dich nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Die Musik!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie marschierte zur Stereoanlage und schaltete sie aus. Die Stille fiel abrupt über sie her, machte sie ganz benommen, orientierungslos. Sie hatte ein Pfeifen im linken Ohr. Doch als sie sich langsam an die Abwesenheit der Musik gewöhnt hatte, wurde ihr bewusst, dass es überhaupt nicht still war. Von der Straße drang Musik zu ihnen hinauf, John Lennnon a cappella von vielen schiefen Stimmen gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war grausig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war vorhin schon draußen. Die sind alle total daneben. Diese Linda teilt John-Lennon-Wissenspacks aus, sieh her, gemeinsam mit John eine bessere Welt, und alle gröhlen und stopfen sich mit Zimtsternen voll. Das wird ''der'' Tag für den Weihnachtsmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Kopfschmerzen. Klappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte die Musik wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Du wirst jetzt nicht den ganzen Tag hier herum sitzen und selbstmitleidig dreinschaun. Komm, wir tun was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Mein Kopf tut weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich habe eine ganze Packung Aspirin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich will nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Gib nicht so schnell auf - du hattest ein Ziel, schon vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- [[20071114|Ich habe alles versucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was hast du versucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Stinkbomben im Hotelzimmer zu deponieren. Eine ist aus Versehen in der Lobby geplatzt und ich wurde rausgeschmissen. Dann wollte ich Gift auf die Rosendornen tun, aber ich hatte nur Nagelack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wie bitte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Natürlich kein richtiges Gift, ich dachte da an sowas, das für ein paar Tage lähmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ach so, na dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Und ich habe sogar mit Bourriez geschlafen. [[Und was sagt der Arsch danach?|Und was sagt der Arsch danach]]? Ich kann dir da nicht helfen, John ist mein Freund. Der ist doch total irre. John ist mein Freund, dass ich nicht lache. So ein Loser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wenigstens hattest du mal wieder Sex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]] [[Category:Centralplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Kategorie:Nadine</id>
		<title>Kategorie:Nadine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Kategorie:Nadine"/>
				<updated>2007-12-21T10:49:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nadine ist Nadine. Viel mehr kann man da eigentlich nicht sagen. Eigentlich ist sie Künstlerin aber dann irgendwie doch immer viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Im Moment hat Nadine zu wenig Geld, zu wenig Liebe und eine Familie zu viel. Tolle Sache, das Ganze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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				<updated>2007-12-21T10:44:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ff9933&amp;quot; | '''Das Bielarium'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Benoît|Benoît]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[:Kategorie:Kommissär|Kommissär]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Umstülpung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Stadttagebuch]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Stadttagebuch|&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Journal de ville]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| '''Bielarium, the'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffcc66&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
The Bielarium is obviously a kind of aquarium. There are lots of different and some strange beings to be found crawling through the Bielarium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originally, its creators tried to turn the whole Bielarium into a novel – they failed, of course, as anyone could have predicted. You cannot turn an aquarium into a novel. You can just sit in front of it and watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enjoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien / Catégories ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''spezielle Kategorien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:12-10-2007 9h15-9h45|12-10-2007 9h15-9h45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[:Kategorie:Oh John|Oh John]][[:Kategorie:Centralplatz|Centralplatz]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;'''Übersicht - alle Kategorien:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Kategorien|alle Kategorien]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Admin-Seiten / Pages admin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Delete|Delete-Seiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Seite / L'ancienne page est ici: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entsteht der Episodenroman [[Simultan|SIMULTAN]] - Ici se développe le roman d'épisodes SIMULTAN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hilfe / Aide =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://cybertexte.ch/home/mod/wiki/mediawiki/index.php/Cybertexte_Wiki:Hilfe Tutorial]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Testseite / Page de test =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
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[[:Kategorie:Barbara|Barbara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umstülpung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Bielarium, the&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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The Bielarium is obviously a kind of aquarium. There are lots of different and some strange beings to be found crawling through the Bielarium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originally, its creators tried to turn the whole Bielarium into a novel – they failed, of course, as anyone could have predicted. You cannot turn an aquarium into a novel. You can just sit in front of it and watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Enjoy.&lt;br /&gt;
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Hier entsteht der Episodenroman [[Simultan|SIMULTAN]] - Ici se développe le roman d'épisodes SIMULTAN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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= Testseite / Page de test =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Hauptseite</id>
		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2007-12-21T10:42:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ff9933&amp;quot; | '''Das Bielarium'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
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Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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The Bielarium is obviously a kind of aquarium. There are lots of different and some strange beings to be found crawling through the Bielarium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originally, its creators tried to turn the whole Bielarium into a novel – they failed, of course, as anyone could have predicted. You cannot turn an aquarium into a novel. You can just sit in front of it and watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enjoy.&lt;br /&gt;
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Hier entsteht der Episodenroman [[Simultan|SIMULTAN]] - Ici se développe le roman d'épisodes SIMULTAN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Hauptseite</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Hauptseite"/>
				<updated>2007-12-21T10:40:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;FCK__ShowTableBorders&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#ff9933&amp;quot; | '''Das Bielarium'''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Benoît|Benoît]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Kommissär|Kommissär]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[:Kategorie:Barbara|Barbara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Umstülpung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Stadttagebuch]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Stadttagebuch|&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Journal de ville]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffcc66&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;meta content=&amp;quot;text/html; charset=utf-8&amp;quot; http-equiv=&amp;quot;CONTENT-TYPE&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/meta&amp;gt;&amp;lt;title&amp;gt;&amp;lt;/title&amp;gt;&amp;lt;meta content=&amp;quot;OpenOffice.org 2.3  (Linux)&amp;quot; name=&amp;quot;GENERATOR&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/meta&amp;gt; &amp;lt;style type=&amp;quot;text/css&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;lt;!-- @page { size: 8.27in 11.69in; margin: 0.79in } P { margin-bottom: 0.08in } --&amp;amp;gt;&amp;lt;/style&amp;gt; &lt;br /&gt;
The Bielarium is obviously a kind of aquarium. There are lots of different and some strange beings to be found crawling through the Bielarium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originally, its creators tried to turn the whole Bielarium into a novel – they failed, of course, as anyone could have predicted. You cannot turn an aquarium into a novel. You can just sit in front of it and watch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enjoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien / Catégories ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_sucht_Bourriez</id>
		<title>Nadine sucht Bourriez</title>
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				<updated>2007-12-21T09:25:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Nadine an einem anderen Freitag|Seit jenem Freitag im Oktober]] (jetzt ist schon November, denn die Zeit hält nicht an, nur weil man etwas sucht oder weil man sich Gedanken machen muss, für die man eigentlich keine Zeit hat, weil man arbeiten sollte, um endlich mal dahin zu kommen, weil man immer irgendwo hin kommen muss) geht Nadine viel spazieren. Nicht die Hänge hinauf in den Wald, wie sie es früher gern getan hat, um der Stadt zu enfliehen. Sie wandelt durch die Straßen. Durch die Graue Gasse, die, nur wegen des Namens, an Zürich erinnert, und die dann auf die Kontrollstraße stößt und dann rechts in die Zukunftstraße rein, für eine kontrollierte Zukunft oder eine Zukunftskontrolle. Das sind doch alles nur Worte auf Schildern und in Wörterbüchern. Definitionen sind nicht beständig und keine Zukunft jemals gesichert (da kommt der [[Stadtarchiv|Archivar]] in den Sinn, der doch soviel Ordnung in seinem Leben hatte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne geht sie am Kanal entlang, in dem immer wieder ein Fahrrad liegt, immer wieder ein neues. Wenn es nicht so kalt wäre, wäre sie versucht hinunter zu klettern, um das Fahrrad zu bergen. Sie würde es grün anstreichen, die Bremse neu machen lassen und dann auf dem geborgten Fahrad durch die Straßen fahren, durch die sie jetzt läuft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende landet sie immer im [[:Kategorie:Odeon|Odeon]], um einen Espresso zu trinken und die Zeitung zu lesen, die um diese Uhrzeit fast schon nicht mehr aktuell ist. Am liebsten sitzt sie an dem Tisch hinten in der Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass Nadine [[:Kategorie:Bourriez|Bourriez]] sucht. Nadine sucht nur jemanden, der nicht [[Roland]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tobias</id>
		<title>Tobias</title>
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				<updated>2007-12-21T09:24:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentlich muss man [[20071219|Tobias]] schon allein seiner Haare wegen lieben. Die kringeln sich in alle Richtungen, kümmern sich weder um Mode noch Schwerkraft. Es sind [[Dunkle, starke, schöne Haare|dunkle, starke, schöne Haare]], in die man hineingreifen möchte, doch dann hängt man fest. Ich stelle mir vor, wie Tobias und ich durch die Stadt gehen, meine Hand in seinen Haaren gefangen. Ich würde mein Bett in sein Schlafzimmer stellen müssen, und vor dem Einschlafen würden wir uns Geschichten erzählen. Es wäre natürlich die rechte Hand, denn ich mache alles mit meiner rechten Hand, auch in das Haar anderer Leute greife ich mit der rechten Hand. Ich würde lernen müssen, mit Links zu zeichnen, würde wieder ganz vorne beginnen müssen, mit krakeligen Linien und zu großen Köpfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias wohnt nebenan. Vor einiger Zeit habe ich mein Schlafzimmer mit meinem Wohnzimmer getauscht, damit ich mein Bett neben seins stellen konnte. Jetzt gibt es nachts nur eine Wand zwischen uns, das ist weniger einsam. Nicht, dass Tobias oft einsam ist. Er hat oft Besuch, auch nachts. Frau Gotzinger, die unter uns wohnt, beschwert sich gerne darüber, aber dann kann sie ihm doch nicht böse sein, wahrscheinlich wegen seiner Haare und weil er ihr immer nett lächelnd die Türe aufhält. Auch mich hat Frau Gotzinger gern, doch wieso, das weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias war noch wach, als ich um zwei erschöpft nach Hause kam. Er machte Tee, obwohl ich nach Kaffee bettelte, denn Tobias ist Kaffeekünstler und ich brauche Kunst in meinem Leben. Und Koffein. Nichts da, sonst kannst du nicht schlafen. [[Yes, Mom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon klingelt, doch Tobias geht nicht ran. Das mag ich an ihm. &amp;lt;br&amp;gt;Dann steht sein Lover irgendwann vor der Tür, nicht mehr ganz nüchtern, fragt, ob er es denn jetzt auch schon mit Weibern treibe, ob er schon so tief gesunken sei und lacht dann, als sei das alles nur ein Witz gewesen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach dir erst mal 'nen Kaffee, sagt Tobias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auch einen Kaffee und bestehe auf mein Recht auf Koffein und Gesellschaft, obwohl mich der Lover böse von der Seite betrachtet. Das ist mir egal, ich war zuerst hier und ich brauche ein Ohr, nehme auch vier, wenn's denn sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber vielleicht sollte ich mich nicht immer so krude ausdrücken, das meint zumindest [[Anne]], die viel mit Kindern rumhängt und sich deswegen eine solche vulgäre Sprache einfach nicht leisten kann. Außerdem (sagt Anne): reden nur Leute von Sex, die keinen bekommen. Da hat sie möglicherweise recht. Anne hat [[Roland]]. Ich liege nachts nur neben einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter geht es zum Beispiel auch&amp;amp;nbsp; [[Nadine muss arbeiten|hier]]. Oder [[Nadine sucht Bourriez|da drüben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_am_Freitag</id>
		<title>Nadine am Freitag</title>
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				<updated>2007-12-21T09:21:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Nadine]] war zu spät aufgestanden. Das ist typisch für sie, könnte man sagen. Vielleicht ist das typisch für alle Künstler. Und vielleicht war Nadine auch deswegen zu spät aufgestanden, denn sie sieht sich selbst gern als Künstlerin, nicht als bloße Illustratorin, obwohl ihr die Arbeit Spaß macht. Aber irgendwann wird sie ihr eigenes Ding machen, ganz unabhängig die ganze Nacht durcharbeiten und dann bis Nachmittags schlafen. Man würde den Bildern die Nacht ansehen können, und die Augenringe im eigenen Gesicht würden die Ernsthaftigkeit bezeugen, mit der sie ihrem Künstlerdasein nachging. &amp;lt;br&amp;gt;[[Nadine an einem anderen Freitag|Heute aber hat sie einen Termin]] mit einem Verleger. Es sollen Möglichkeiten besprochen werden: Eine Reihe Kinderbücher soll entstehen, in Kooperation mit einer ihr noch unbekannten Autorin, die wohl eben selbst ein Kind bekommen hat und jetzt einen ganz anderen Blick auf die Dinge und deren Wichtigkeit... Literatur sei nicht wichtig, soll sie (vor Enthusiasmus sprühend, stellt Nadine sich vor, und mit fettigen Haaren, weil sie für solche Nichtigkeiten wie Duschen im Moment keine Zeit hatte) gesagt haben, wichtig&amp;amp;nbsp;sei es, den Kindern eine fröhliche Grundlage zu bieten. Spaß muss ihnen das Leben machen, und dazu gehört anscheinend unbedingt ein Buch über einen niedlichen Hasen.&amp;lt;br&amp;gt;Nadine kippt sich ihren Kaffee über&amp;amp;nbsp;die Bluse, aber sie hat keine Zeit mehr, sich umzuziehen. Sie hetzt aus dem Haus und durch die gepflasterten Gassen zum Bus. Als Künstlerin besitzt sie kein Auto, sie kann es sich gar nicht leisten.&amp;lt;br&amp;gt;Schon jetzt, im Oktober, wird warme Luft in den Bus geblasen, und es ist stickig. Nadine kann die Zigaretten, die sie letzte Nacht geraucht hat, in ihrem Haar riechen. Eigentlich müsste man aufhören, denkt sie sich, während sie sich vergewissert, das Päckchen Parisienne auch eingesteckt zu haben. Die Ampeln schalten eine nach der anderen auf rot, die Fahrt dauert lang, länger als sonst, jetzt wartet der Fahrer auch noch auf eine ältere Dame, die von weitem Zeichen macht. Bis die Dame in den Bus eingestiegen ist, hat die Ampel schon wieder auf rot geschaltet. Nadine schaut nicht auf die Uhr.&amp;lt;br&amp;gt;Fast 20 Minuten zu spät tritt sie in das Büro, in dem die Autorin schon sitzt, die bestiefelten Beine überschlagen, eine Zigarette rauchend. Entschuldigung, der Verkehr, murmelt Nadine und nimmt gleichzeitig wahr, dass ihre eigenen Haare viel ungewaschener sind, als die blondierten der Autorin, deren Name ihr nicht mehr einfällt. &amp;lt;br&amp;gt;Da stehe ich drüber, denkt sie sich, und setzt sich auf den freien Stuhl. Der Verleger grüßt sie lächelnd aber etwas abwesend – die zwei sind schon mitten im Gespräch.&amp;lt;br&amp;gt;Ich stelle mir vor: Genialität in der Einfachheit.&amp;lt;br&amp;gt;Genau in diese Richtung möchte ich gehen. Ich habe schon so viele Ideen.&amp;lt;br&amp;gt;Nadine kramt die Zigaretten aus ihrer Tasche. Hat jemand Feuer? &amp;lt;br&amp;gt;Und die Zeichnungen sollten aussehen, als seien sie von Kindern gemacht worden, das gibt Authentizität.&amp;lt;br&amp;gt;Warum lassen wir sie nicht gleich von Kindern anfertigen. Das wär mal wirklich was Neues.&amp;lt;br&amp;gt;Eine fantastische Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:12-10-2007_9h15-9h45]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Anfang</id>
		<title>Anfang</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Anfang"/>
				<updated>2007-12-21T09:20:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &amp;lt;span class=&amp;quot;mw-headline&amp;quot;&amp;gt;Auf Kollisionskurs&amp;lt;/span&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stößt die kaum angerauchte Zigarette an der Wand aus, um ihm entgegen zu gehen. Langsam aber zielsicher. Das ist fast wie ein Spiel: Sie wird nicht stehen bleiben und auch nicht ausweichen. Kurz bevor sie ihn berührt, tritt er zur Seite und Nadine&amp;amp;nbsp;schreitet weiter geradeaus, bis sich der Eingang eines Kiosks vor ihr auftut. Sie geht hinein und kauft sich ein Päckchen Gauloise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert einige Wochen, bis sie wieder auf ihn trifft. Diesmal sieht sie ihn nicht kommen und sie stoßen zusammen, im Türrahmen zwischen Flur und Küche in [[Anne|Annes]] Wohnung. Er trägt auch diesmal die hellbraunen Schuhe, die nicht zur dunklen Hose passen, und sie sagt ihm das. Er lacht. Nein, er lacht nicht: er schnaubt und schaut dabei grimig drein, denn er hatte nicht erwartet in dieser Wohnung mit irgendwelchen Menschen zusammenzustoßen, außer mit Anne vielleicht, aber die ist schon im Schlafzimmer und wartet darauf, dass er seine Schuhe auszieht und auch die Hose. Das muss wohl die Schwester sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne? Kommst du mal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, ich bin Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roland]]. Anne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn los?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist jemand in deiner Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bins nur, Ninchen, kein Grund zur Aufregung. Aber ich gehe jetzt am besten wohl mal wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist sie gegangen. Das ist nicht die Vergangenheit, sondern passiv: so als sei sie gegangen worden von ihren Beinen oder der Treppe, die sich wie in einem Turm windet, oder von Rolands Ärger ist sie gegangen worden. Aber weil sie ihre eigene Person ist und sich weigert, auf irgendwen zu hören, auch auf ihre Beine nicht, setzt sie sich auf eine der kalten Steinstufen. Jetzt sitzt sie: das ist ihre eigene, aktive Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann muss sie dann wieder aufgestanden sein, denn jetzt ist [[Tobias|in ihrer Wohnung]]. Das Licht muss sie nicht anmachen, denn die Stadt leuchtet durchs Fenster herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn Zeit nicht linear verlaufen würde.&amp;amp;nbsp; Sie würde das Spiel zu Ende spielen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tobias</id>
		<title>Tobias</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tobias"/>
				<updated>2007-12-21T09:18:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentlich muss man [[20071219|Tobias]] schon allein seiner Haare wegen lieben. Die kringeln sich in alle Richtungen, kümmern sich weder um Mode noch Schwerkraft. Es sind [[Dunkle, starke, schöne Haare|dunkle, starke, schöne Haare]], in die man hineingreifen möchte, doch dann hängt man fest. Ich stelle mir vor, wie Tobias und ich durch die Stadt gehen, meine Hand in seinen Haaren gefangen. Ich würde mein Bett in sein Schlafzimmer stellen müssen, und vor dem Einschlafen würden wir uns Geschichten erzählen. Es wäre natürlich die rechte Hand, denn ich mache alles mit meiner rechten Hand, auch in das Haar anderer Leute greife ich mit der rechten Hand. Ich würde lernen müssen, mit Links zu zeichnen, würde wieder ganz vorne beginnen müssen, mit krakeligen Linien und zu großen Köpfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias wohnt nebenan. Vor einiger Zeit habe ich mein Schlafzimmer mit meinem Wohnzimmer getauscht, damit ich mein Bett neben seins stellen konnte. Jetzt gibt es nachts nur eine Wand zwischen uns, das ist weniger einsam. Nicht, dass Tobias oft einsam ist. Er hat oft Besuch, auch nachts. Frau Gotzinger, die unter uns wohnt, beschwert sich gerne darüber, aber dann kann sie ihm doch nicht böse sein, wahrscheinlich wegen seiner Haare und weil er ihr immer nett lächelnd die Türe aufhält. Auch mich hat Frau Gotzinger gern, doch wieso, das weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias war noch wach, als ich um zwei erschöpft nach Hause kam. Er machte Tee, obwohl ich nach Kaffee bettelte, denn Tobias ist Kaffeekünstler und ich brauche Kunst in meinem Leben. Und Koffein. Nichts da, sonst kannst du nicht schlafen. [[Yes, Mom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon klingelt, doch Tobias geht nicht ran. Das mag ich an ihm. &amp;lt;br&amp;gt;Dann steht sein Lover irgendwann vor der Tür, nicht mehr ganz nüchtern, fragt, ob er es denn jetzt auch schon mit Weibern treibe, ob er schon so tief gesunken sei und lacht dann, als sei das alles nur ein Witz gewesen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach dir erst mal 'nen Kaffee, sagt Tobias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auch einen Kaffee und bestehe auf mein Recht auf Koffein und Gesellschaft, obwohl mich der Lover böse von der Seite betrachtet. Das ist mir egal, ich war zuerst hier und ich brauche ein Ohr, nehme auch vier, wenn's denn sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber vielleicht sollte ich mich nicht immer so krude ausdrücken, das meint zumindest [[Anne]], die viel mit Kindern rumhängt und sich deswegen eine solche vulgäre Sprache einfach nicht leisten kann. Außerdem (sagt Anne): reden nur Leute von Sex, die keinen bekommen. Da hat sie möglicherweise recht. Anne hat [[Roland]]. Ich liege nachts nur neben einer Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter geht es zum Beispiel auch&amp;amp;nbsp; [[Nadine muss arbeiten|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nadine_muss_arbeiten</id>
		<title>Nadine muss arbeiten</title>
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				<updated>2007-12-21T09:13:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Würde sie die ganze Sache&amp;amp;nbsp;von einer philosophischen Seite aus betrachten. Zen-Bhuddistisch beäugeln, sozusagen.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Man kann ja immer und überall was lernen. Wie von dieser [[Carmelo|Katze]] zum Beispiel,&amp;amp;nbsp;die den ganzen Tag vor dem Restaurant gelegen hatte, auf der Lauer nach Echsen, wie Katrin, ihre neue Kollegin, meinte, und das, obwohl es zu dieser Jahreszeit hier gar keine Echsen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja wirklich nett, dass [[Roland]] ihr den Job gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja wirklich nett, dass [[Anne]] ihn darum gebeten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nur wirklich scheiße, dass es so ein scheiß Job ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nadine am Freitag|Ist nur wirklich verdammt scheiße, dass sie den Job überhaupt braucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tobias</id>
		<title>Tobias</title>
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				<updated>2007-12-21T09:10:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentlich muss man [[20071219|Tobias]] schon allein seiner Haare wegen lieben. Die kringeln sich in alle Richtungen, kümmern sich weder um Mode noch Schwerkraft. Es sind [[Dunkle, starke, schöne Haare|dunkle, starke, schöne Haare]], in die man hineingreifen möchte, doch dann hängt man fest. Ich stelle mir vor, wie Tobias und ich durch die Stadt gehen, meine Hand in seinen Haaren gefangen. Ich würde mein Bett in sein Schlafzimmer stellen müssen, und vor dem Einschlafen würden wir uns Geschichten erzählen. Es wäre natürlich die rechte Hand, denn ich mache alles mit meiner rechten Hand, auch in das Haar anderer Leute greife ich mit der rechten Hand. Ich würde lernen müssen, mit Links zu zeichnen, würde wieder ganz vorne beginnen müssen, mit krakeligen Linien und zu großen Köpfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias wohnt nebenan. Vor einiger Zeit habe ich mein Schlafzimmer mit meinem Wohnzimmer getauscht, damit ich mein Bett neben seins stellen konnte. Jetzt gibt es nachts nur eine Wand zwischen uns, das ist weniger einsam. Nicht, dass Tobias oft einsam ist. Er hat oft Besuch, auch nachts. Frau Gotzinger, die unter uns wohnt, beschwert sich gerne darüber, aber dann kann sie ihm doch nicht böse sein, wahrscheinlich wegen seiner Haare und weil er ihr immer nett lächelnd die Türe aufhält. Auch mich hat Frau Gotzinger gern, doch wieso, das weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias war noch wach, als ich um zwei erschöpft nach Hause kam. Er machte Tee, obwohl ich nach Kaffee bettelte, denn Tobias ist Kaffeekünstler und ich brauche Kunst in meinem Leben. Und Koffein. Nichts da, sonst kannst du nicht schlafen. [[Yes, Mom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon klingelt, doch Tobias geht nicht ran. Das mag ich an ihm. &amp;lt;br&amp;gt;Dann steht sein Lover irgendwann vor der Tür, nicht mehr ganz nüchtern, fragt, ob er es denn jetzt auch schon mit Weibern treibe, ob er schon so tief gesunken sei und lacht dann, als sei das alles nur ein Witz gewesen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach dir erst mal 'nen Kaffee, sagt Tobias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auch einen Kaffee und bestehe auf mein Recht auf Koffein und Gesellschaft, obwohl mich der Lover böse von der Seite betrachtet. Das ist mir egal, ich war zuerst hier und ich brauche ein Ohr, nehme auch vier, wenn's denn sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber vielleicht sollte ich mich nicht immer so krude ausdrücken, das meint zumindest [[Anne]], die viel mit Kindern rumhängt und sich deswegen eine solche vulgäre Sprache einfach nicht leisten kann. Außerdem (sagt Anne): reden nur Leute von Sex, die keinen bekommen. Da hat sie möglicherweise recht. Anne hat [[Roland]]. Ich liege nachts nur neben einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tobias</id>
		<title>Tobias</title>
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				<updated>2007-12-21T09:08:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentlich muss man [[20071219|Tobias]] schon allein seiner Haare wegen lieben. Die kringeln sich in alle Richtungen, kümmern sich weder um Mode noch Schwerkraft. Es sind [[Dunkle, starke, schöne Haare|dunkle, starke, schöne Haare]], in die man hineingreifen möchte, doch dann hängt man fest. Ich stelle mir vor, wie Tobias und ich durch die Stadt gehen, meine Hand in seinen Haaren gefangen. Ich würde mein Bett in sein Schlafzimmer stellen müssen, und vor dem Einschlafen würden wir uns Geschichten erzählen. Es wäre natürlich die rechte Hand, denn ich mache alles mit meiner rechten Hand, auch in das Haar anderer Leute greife ich mit der rechten Hand. Ich würde lernen müssen, mit Links zu zeichnen, würde wieder ganz vorne beginnen müssen, mit krakeligen Linien und zu großen Köpfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias wohnt nebenan. Vor einiger Zeit habe ich mein Schlafzimmer mit meinem Wohnzimmer getauscht, damit ich mein Bett neben seins stellen konnte. Jetzt gibt es nachts nur eine Wand zwischen uns, das ist weniger einsam. Nicht, dass Tobias oft einsam ist. Er hat oft Besuch, auch nachts. Frau Gotzinger, die unter uns wohnt, beschwert sich gerne darüber, aber dann kann sie ihm doch nicht böse sein, wahrscheinlich wegen seiner Haare und weil er ihr immer nett lächelnd die Türe aufhält. Auch mich hat Frau Gotzinger gern, doch wieso, das weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias war noch wach, als ich um zwei erschöpft nach Hause kam. Er machte Tee, obwohl ich nach Kaffee bettelte, denn Tobias ist Kaffeekünstler und ich brauche Kunst in meinem Leben. Und Koffein. Nichts da, sonst kannst du nicht schlafen. [[Yes, Mom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon klingelt, doch Tobias geht nicht ran. Das mag ich an ihm. &amp;lt;br&amp;gt;Dann steht sein Lover irgendwann vor der Tür, nicht mehr ganz nüchtern, fragt, ob er es denn jetzt auch schon mit Weibern treibe, ob er schon so tief gesunken sei und lacht dann, als sei das alles nur ein Witz gewesen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach dir erst mal 'nen Kaffee, sagt Tobias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auch einen Kaffee und bestehe auf mein Recht auf Koffein und Gesellschaft, obwohl mich der Lover böse von der Seite betrachtet. Das ist mir egal, ich war zuerst hier und ich brauche ein Ohr, nehme auch vier, wenn's denn sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber vielleicht sollte ich mich nicht immer so krude ausdrücken, das meint zumindest Anne, die viel mit Kindern rumhängt und sich deswegen eine solche vulgäre Sprache einfach nicht leisten kann. Außerdem (sagt Anne): reden nur Leute von Sex, die keinen bekommen. Da hat sie möglicherweise recht. Anne hat Roland. Ich liege nachts nur neben einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>Tobias</title>
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				<updated>2007-12-21T09:07:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eigentlich muss man [[20071218|Tobias]] schon allein seiner Haare wegen lieben. Die kringeln sich in alle Richtungen, kümmern sich weder um Mode noch Schwerkraft. Es sind [[Dunkle, starke, schöne Haare|dunkle, starke, schöne Haare]], in die man hineingreifen möchte, doch dann hängt man fest. Ich stelle mir vor, wie Tobias und ich durch die Stadt gehen, meine Hand in seinen Haaren gefangen. Ich würde mein Bett in sein Schlafzimmer stellen müssen, und vor dem Einschlafen würden wir uns Geschichten erzählen. Es wäre natürlich die rechte Hand, denn ich mache alles mit meiner rechten Hand, auch in das Haar anderer Leute greife ich mit der rechten Hand. Ich würde lernen müssen, mit Links zu zeichnen, würde wieder ganz vorne beginnen müssen, mit krakeligen Linien und zu großen Köpfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias wohnt nebenan. Vor einiger Zeit habe ich mein Schlafzimmer mit meinem Wohnzimmer getauscht, damit ich mein Bett neben seins stellen konnte. Jetzt gibt es nachts nur eine Wand zwischen uns, das ist weniger einsam. Nicht, dass Tobias oft einsam ist. Er hat oft Besuch, auch nachts. Frau Gotzinger, die unter uns wohnt, beschwert sich gerne darüber, aber dann kann sie ihm doch nicht böse sein, wahrscheinlich wegen seiner Haare und weil er ihr immer nett lächelnd die Türe aufhält. Auch mich hat Frau Gotzinger gern, doch wieso, das weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tobias war noch wach, als ich um zwei erschöpft nach Hause kam. Er machte Tee, obwohl ich nach Kaffee bettelte, denn Tobias ist Kaffeekünstler und ich brauche Kunst in meinem Leben. Und Koffein. Nichts da, sonst kannst du nicht schlafen. [[Yes, Mom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon klingelt, doch Tobias geht nicht ran. Das mag ich an ihm. &amp;lt;br&amp;gt;Dann steht sein Lover irgendwann vor der Tür, nicht mehr ganz nüchtern, fragt, ob er es denn jetzt auch schon mit Weibern treibe, ob er schon so tief gesunken sei und lacht dann, als sei das alles nur ein Witz gewesen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach dir erst mal 'nen Kaffee, sagt Tobias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will auch einen Kaffee und bestehe auf mein Recht auf Koffein und Gesellschaft, obwohl mich der Lover böse von der Seite betrachtet. Das ist mir egal, ich war zuerst hier und ich brauche ein Ohr, nehme auch vier, wenn's denn sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber vielleicht sollte ich mich nicht immer so krude ausdrücken, das meint zumindest Anne, die viel mit Kindern rumhängt und sich deswegen eine solche vulgäre Sprache einfach nicht leisten kann. Außerdem (sagt Anne): reden nur Leute von Sex, die keinen bekommen. Da hat sie möglicherweise recht. Anne hat Roland. Ich liege nachts nur neben einer Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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		<title>Anfang</title>
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				<updated>2007-12-21T09:01:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &amp;lt;span class=&amp;quot;mw-headline&amp;quot;&amp;gt;Auf Kollisionskurs&amp;lt;/span&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stößt die kaum angerauchte Zigarette an der Wand aus, um ihm entgegen zu gehen. Langsam aber zielsicher. Das ist fast wie ein Spiel: Sie wird nicht stehen bleiben und auch nicht ausweichen. Kurz bevor sie ihn berührt, tritt er zur Seite und Nadine&amp;amp;nbsp;schreitet weiter geradeaus, bis sich der Eingang eines Kiosks vor ihr auftut. Sie geht hinein und kauft sich ein Päckchen Gauloise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert einige Wochen, bis sie wieder auf ihn trifft. Diesmal sieht sie ihn nicht kommen und sie stoßen zusammen, im Türrahmen zwischen Flur und Küche in [[Anne|Annes]] Wohnung. Er trägt auch diesmal die hellbraunen Schuhe, die nicht zur dunklen Hose passen, und sie sagt ihm das. Er lacht. Nein, er lacht nicht: er schnaubt und schaut dabei grimig drein, denn er hatte nicht erwartet in dieser Wohnung mit irgendwelchen Menschen zusammenzustoßen, außer mit Anne vielleicht, aber die ist schon im Schlafzimmer und wartet darauf, dass er seine Schuhe auszieht und auch die Hose. Das muss wohl die Schwester sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne? Kommst du mal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, ich bin Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roland]]. Anne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn los?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist jemand in deiner Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bins nur, Ninchen, kein Grund zur Aufregung. Aber ich gehe jetzt am besten wohl mal wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist sie gegangen. Das ist nicht die Vergangenheit, sondern passiv: so als sei sie gegangen worden von ihren Beinen oder der Treppe, die sich wie in einem Turm windet, oder von Rolands Ärger ist sie gegangen worden. Aber weil sie ihre eigene Person ist und sich weigert, auf irgendwen zu hören, auch auf ihre Beine nicht, setzt sie sich auf eine der kalten Steinstufen. Jetzt sitzt sie: das ist ihre eigene, aktive Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann muss sie dann wieder aufgestanden sein, denn jetzt ist in ihrer Wohnung. Das Licht muss sie nicht anmachen, denn die Stadt leuchtet durchs Fenster herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn Zeit nicht linear verlaufen würde.&amp;amp;nbsp; Sie würde das Spiel zu Ende spielen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Anfang</id>
		<title>Anfang</title>
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				<updated>2007-12-21T09:00:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: Die Seite wurde neu angelegt: = &amp;lt;span class=&amp;quot;mw-headline&amp;quot;&amp;gt;Auf Kollisionskurs&amp;lt;/span&amp;gt; =  Nadine stößt die kaum angerauchte Zigarette an der Wand aus, um ihm entgegen zu gehen. Langsam aber zielsiche...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &amp;lt;span class=&amp;quot;mw-headline&amp;quot;&amp;gt;Auf Kollisionskurs&amp;lt;/span&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stößt die kaum angerauchte Zigarette an der Wand aus, um ihm entgegen zu gehen. Langsam aber zielsicher. Das ist fast wie ein Spiel: Sie wird nicht stehen bleiben und auch nicht ausweichen. Kurz bevor sie ihn berührt, tritt er zur Seite und Nadine&amp;amp;nbsp;schreitet weiter geradeaus, bis sich der Eingang eines Kiosks vor ihr auftut. Sie geht hinein und kauft sich ein Päckchen Gauloise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert einige Wochen, bis sie wieder auf ihn trifft. Diesmal sieht sie ihn nicht kommen und sie stoßen zusammen, im Türrahmen zwischen Flur und Küche in [[../../../../index.php/Anne|Annes]] Wohnung. Er trägt auch diesmal die hellbraunen Schuhe, die nicht zur dunklen Hose passen, und sie sagt ihm das. Er lacht. Nein, er lacht nicht: er schnaubt und schaut dabei grimig drein, denn er hatte nicht erwartet in dieser Wohnung mit irgendwelchen Menschen zusammenzustoßen, außer mit Anne vielleicht, aber die ist schon im Schlafzimmer und wartet darauf, dass er seine Schuhe auszieht und auch die Hose. Das muss wohl die Schwester sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne? Kommst du mal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi, ich bin Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[../../../../index.php/Roland|Roland]]. Anne!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn los?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist jemand in deiner Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bins nur, Ninchen, kein Grund zur Aufregung. Aber ich gehe jetzt am besten wohl mal wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist sie gegangen. Das ist nicht die Vergangenheit, sondern passiv: so als sei sie gegangen worden von ihren Beinen oder der Treppe, die sich wie in einem Turm windet, oder von Rolands Ärger ist sie gegangen worden. Aber weil sie ihre eigene Person ist und sich weigert, auf irgendwen zu hören, auch auf ihre Beine nicht, setzt sie sich auf eine der kalten Steinstufen. Jetzt sitzt sie: das ist ihre eigene, aktive Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann muss sie dann wieder aufgestanden sein, denn jetzt ist in ihrer Wohnung. Das Licht muss sie nicht anmachen, denn die Stadt leuchtet durchs Fenster herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn Zeit nicht linear verlaufen würde.&amp;amp;nbsp; Sie würde das Spiel zu Ende spielen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine|''Nadine'']]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Traum_im_Dezember</id>
		<title>Ein Traum im Dezember</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Traum_im_Dezember"/>
				<updated>2007-12-20T09:38:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;KatharinaW: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sie ging die Nidaugasse entlang, vorbei an all den hellbeleuchteten Weihnachtsmarktständen, die Verkäufer boten ihre Ware lauthals an, die Stimmen ganz rau vom vielen Schreien. Sie folgte einer Schlangenlinie um festgefrorene Kinder herum, alle in rot gekleidet und mit einem Eis an der Zunge, auch das war festgefroren. Einmal nahm sie die Kurve zu lang, konnte nicht mehr gegensteuern, umrundete ein kleines Mädchen mit langen, blonden Zöpfen und setzte ihren Weg nun in die entgegengesetzte Richtung fort. Der Slalom endete auf dem Zentralplatz, auf dem viele Menschen vor einer Bühne standen. Auf dieser Bühne spielte eine Band Musik, der Sänger stand ganz vorne, fast am Rand und hauchte Liebeslieder in ein Mikrofon. Was für eine schöne Musik, dachte sich Nadine und lauschte andächtig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wollte sie näher an die Bühne heran, näher an diese wunderschöne Stimme. Sie drängte sich an den Menschen vorbei, die freundlich beiseite traten, um ihr den Weg freizumachen. Dann stand sie ganz vorne, blickte zu dem schönen Mann hinauf, der zu ihr sang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- All you need is love.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- All I need is love. dumdadadum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- All you need is love.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- All i need is love.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er streckte ihr die Arme entgegen und sie zog sich an ihnen hoch auf die Bühne. [[Ein Duett|Sie sangen im Duett]] bis der Boden unter ihren Füßen nachgab und sie in die Tiefe stürzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tiefe war es dunkel, sie spürte, wie der schöne Sänger ihr an den Busen fasste. Sie ließ es geschehen. Aus der Ferne kam das Winseln eines traurigen Hundes. Der Hund weinte. Sie schob den Sänger von sich herunter, er fühlte sich an wie eine Schaufensterpuppe. Das Winseln wurde lauter, den Sänger schien es nicht zu stören, er bewegte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine kroch durch die Dunkelheit in Richtung des Winselns. Sie fühlte kurzes, wuscheliges Haar und eine feuchte Schnauze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Keine Angst mein Kleiner. Ich bin hier. Ich helfe dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Nadine? fragte der Hund überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Bist du verletzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hund winselte wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich werde dich ins Krankenhaus bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine nahm den Hund auf den Arm. Der Hund war sehr groß und sehr schwer und sie musste all ihre Kraft zusammen nehmen, um ihn hochzuheben. Mit langsamen Schritten tastete sie sich durch die Dunkelheit. Endlich hatte sie einen Ausgang gefunden und mit letzter Kraft schleppte sie den Hund nach draußen. Auf dem beleuchteten Zentralplatz wimmelte es von Polizisten. In der Ferne tönten die Sirenen eines Kranken- oder Feuerwehrwagens. Nadine sank auf die Knie und ließ das schwarzhaarige Wesen in ihren Händen langsam auf den Boden gleiten. Wir brauchen Hilfe, rief sie mit schwacher Stimme, bevor sie auf Bourriezs Brust zusammenbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Im Krankenhaus|Sie erwachte am nächsten Tag im Krankenhaus.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:20071207]] [[Category:Bourriez]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KatharinaW</name></author>	</entry>

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