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		<title>Simultan - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Volodymyr liebt Detailpläne / L'admirant de plans de détails</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
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Volodymyr ist Betriebsleiter der überregionalen Steuerzentrale der Ukrsalisnyzja; er lebt in Jagodin nah der polnischen Grenze. Seit Jahren arbeitet er im Stellwerk der Lwiwska Salinyzja es ist eine gute, einfache, ja äusserst langweilige Arbeit. Genau richtig für einen wie ihn! Anfang der Woche bezieht Volodymyr jeweils den regulären Steuerungsplan mit den eingesetzten Sonderzügen, den vorgesehenen Umleitungen wegen Baustellen, der ganze Kram. Volodymyr liebt die Detailpläne, sie sind die dargestellte Übersicht, und manchmal denkt er, es wäre gut, für alles im Leben solch detaillierte Pläne zu haben wie für den reibungslosen Betrieb der grossen ukrainischen Eisenbahn; die ganze Welt auf dem Monitor, und überall blinken und leuchten die Lämpchen. Und wenn etwas nicht zufriedenstellend funktioniert, dann lässt sich das Problem leicht beheben, die Ursache ist jedem auf den ersten Blick ersichtlich, und schnell ist jemand zur Stelle und bringt alles in Ordnung - und schon surrt wieder alles nach Wunsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstags liegt in der obersten Schublade seines vollgestopften kleinen Pults jeweils [[Die Spezialanweisungen - les instructions|das Mäppchen mit den Spezialanweisungen]], so nennt er die. Die Rhythmen gleichen sich, die Angaben mit den zeitlichen Verzögerungen sind meist gut in die Pufferzonen einzubringen; jedenfalls dann, wenn sonst alles läuft, wie es soll. Die Grenzwachkontrollen werden zum Glück vorangemeldet, an solchen Tagen sind selbstverständlich keine Störungen im Grenzraum vorgesehen. Die vorprogrammierten Störungen? Es interessiert ihn nicht, was während diesen Störungen, die er nicht an die Zentralstelle der Ukrslisnyzja weiter zu leiten hat, die in keinem Rapport zu lesen sein werden --[[Volodymyr liebt Spätdienst / L'admirant de l'épique du soir|es interessiert ihn nicht sehr, was in diesen Minuten wohl geschieht; diese Viertelstunden haben nie stattgefunden, nicht auf Papier, nicht in seinem Beamtenkopf.]] Er ist nur daran interessiert, dass der Zug genug Fahrt gewinnt auf den langen Strecken dazwischen; was ihn kümmert, das sind die Verspätungen, sie sollen allzu gross nicht sein, zwei Stunden nicht überschreiten, aber sonst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gewissen ist rein! Er weiss von nichts, er weiss nur: wenn er die vorausgesagten Störungen aus dem elektronischen Logbuch löscht, wird sich bei ihm dafür die Putzfrau melden und noch dazu anders als ohnehin, sie wird die frisch gewaschene Uniform bereitlegen und in der Brusttasche wird sein hübsch gepolstertes Couvert liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yulia freut sich ganz überschwänglich über den Zusatzverdienst, über die kleinen Geschenke, die er ihr manchmal machen kann; ein neuer Kochtopf letzthin, was auch immer. Volodymyr selber freut vor allem, dass es mehr ist, als der Schwager nach Hause bringt; das ist die Hauptsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Volodymyr gère une des stations centrales Ukrsalisnyzja. Il vit à Jagodin près de la frontière polonaise. Depuis des années, il travaille au poste d’aiguillage de Lwiwska Salinyzya. C’est un bon boulot, simple, mais parfois ennuyeux. Mais cela lui convient bien&amp;amp;nbsp;!&amp;lt;br&amp;gt;Au début de la semaine, Volodymyr met en place le planning de pilotage des différents trains, il s’occupe des déviations, parfois des chantiers, il met de l’ordre dès qu’il y en a un peu trop de bazar. Volodymyr aime le détail des plans, la vue d’ensemble qu’ils proposent et parfois il pense que ce serait bien si l’on avait de tels plans pour nos propres vies. Avoir le monde entier sur un moniteur, observer, allumer, éteindre toutes ses petites lumières scintillantes. Quand quelque chose ne va pas c’est à lui qu’on fait appel pour régler les problèmes, en un clin d’œil sur le moniteur il en trouve les raisons et envoie quelqu’un sur place avec des consignes bien précises. Tout se passe toujours selon son souhait, tout se résout grâce à lui.&amp;lt;br&amp;gt;Chaque jeudi, il prend la [[Die_Spezialanweisungen_-_les_instructions|carte d’assignation spatiale ]](comme il aime tant la nommer) dans le haut-tirroir de son bureau. Le rythme est toujours le même, les devoirs et les actions sont rapportés chronologiquement et sans grands retards. Tout se passe bien le jeudi, et les autres jours aussi. Même pour les contrôles aux frontières il n’y pas trop de problèmes, heureusement. Mais quand est-il de ces petits dérangements programmés&amp;amp;nbsp;? Volodymyr ne s’en soucie pas, ils ne dérangent absolument pas le bon déroulement du voyage pour les passagers. Tant que le retard ne dépasse pas les deux heures, Volodymyr ne s’en inquiète pas. Cela ne prend aucune place. Ni dans ses rapports, ni dans sa tête de fonctionnaire. &lt;br /&gt;
Sa conscience est on ne peut plus tranquille&amp;amp;nbsp;! [[Volodymyr_liebt_Spätdienst_-_L'admirant_de_l'épique_du_soir|il n’est au courant de rien d’autre, à l’exception de la femme de ménage qui passe - au moment où il efface les «&amp;amp;nbsp;petits dérangements&amp;amp;nbsp;» du journal de bord électronique ]]– pour déposer près de lui son uniforme propre ainsi que son beret, dans la poche intérieur du manteau. Yulia se réjouit de manière exubérante des revenus supplémentaires de son mari, des cadeaux à la fin du mois qu’il lui fait souvent. Même si la plupart du temps, il s’agit d’une casserole. Mais ce que Volodymyr préfère, c’est montré à son beau-frère – lors de ses visites - que chez lui on ne manque de rien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Volodymyr|Volodymyr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Streitgespr%C3%A4ch_/_Face-%C3%A0-face</id>
		<title>Streitgespräch / Face-à-face</title>
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				<updated>2012-01-18T12:50:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;66cccc&amp;quot; | À la maison d'une tante, Varsovie &amp;amp;#124; In der Wohnung einer Tante, Warschau&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;– Du Rättin! Du raubst deinem Kind die Zukunft, nur weil du nicht selbst über die Runden kommst! Und erzählst was von Verantwortung, deine Kinder müssten essen und lernen – und was ist mit dem hier? Glaubst du, aus dem kann mal was werden, wenn du ihn nicht zur Schule schickst?&amp;lt;br&amp;gt;– Irgendwovon müssen wir leben! Du weißt doch nichts, nichts von der Ukraine!&amp;lt;br&amp;gt;Dzanna zischte ihre Entgegnung, als könnten sie, einem dünnen Messer gleich, mit einem Mal die Kehle der Tante durchtrennen. Stille, ein Problem weniger. &amp;lt;br&amp;gt;– Du kriegst von mir nichts! Such dir eine Arbeit, mach was Richtiges!&amp;lt;br&amp;gt;– Willst du mich vor die Tür setzen?&amp;lt;br&amp;gt;– Wenn ich es könnte, mit Vergnügen!&amp;lt;br&amp;gt;– Pfffffffffffff&amp;lt;br&amp;gt;Das spöttische Pfeifen wie ein Luftballon, der langsam an Luft verliert. Dzanna würde wiederkommen, nächste Woche. Die Großtante konnte sie nicht rauswerfen. Nur ihre eigene Wohnung räumen konnte sie. Familienbande. Und das tat sie. Kein Essen mehr, keine frische Wäsche. Sogar Besteck und Geschirr holte sie aus der eigenen Wohnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es blieben: leere, entlebte Räume,&amp;amp;nbsp;in dem Dzanna und Arsen schlafen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Misérable ratte! Tu voles le futur de ton enfant! Seulement parce que tu ne veux pas venir toute seule! Sans parler des responsabilités que tu ne prends pas, un enfant de son âge doit se nourrir et s'instruire, tu ne crois pas? Sotte, que penses-tu qu'il va devenir si tu ne l'envoies pas à l'école?&amp;lt;br&amp;gt;- Vielle folle, que devrions-nous faire alors? Tu ne sais rien de ce qui se passe en Ukraine!&amp;lt;br&amp;gt;Après cette replique, Dzanna avait une rageuse envie de trancher la gorge de sa tante au couteau. Mais elle se calma, elle avait déjà bien assez de problèmes.&amp;lt;br&amp;gt;- Ne me parles pas sur ce ton! Trouves-toi un travail digne de ce nom!&amp;lt;br&amp;gt;- Bien, alors maintenant, si je comrpends bien, tu voudrais me faire prendre la porte?&amp;lt;br&amp;gt;- Si je pouvais ce serait avec plaisir!&amp;lt;br&amp;gt;- Vieille folle!&amp;lt;br&amp;gt;Cette stupide dispute se terminait, la tension disparut petit à petit. Dzanna allait donc, comme à son habitude, revenir la semaine prochaine. Sa tante, malgré sa colère, ne pouvait l'en empêcher. Elle n'avait plus qu'à préparer l'appartement pour la semaine prochaine. Quelle famille. &amp;lt;br&amp;gt;Il n'y avait plus rien à manger, plus de linge propre. Tout ce qu'il restait c'était des couverts et de la vaisselle.&amp;lt;br&amp;gt;Il restait juste cette chambre vide sans amour, où Dzanna et Arsen pouvait encore dormir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Dzanna|Dzanna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Schrank_voll_S%C3%BC%C3%9Figkeiten_/_un_placard_de_douceurs</id>
		<title>Ein Schrank voll Süßigkeiten / un placard de douceurs</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
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Vom Warschauer Hauptbahnhof fuhren Dzanna und Arsen noch eine halbe Stunde weiter. Der Junge war [[Ein kotzendes Kind / un enfant dégueulant|müde quenglig blass]]. Dzanna entnervt. Vom Vormittag bis zum frühen Abend des Folgetages blieben sie in Warschau. Dzanna hatte eine Großtante in der Stadt, bei der sie wohnen könnten, das hatte die Großtante vor Jahren einmal gesagt. Seitdem hatte sie regelmäßig Besuch, und verfluchte ihre Einladung. Vor die Tür setzen konnte sie ihre gebetenen Gäste nicht, denn Dzanna gehörte zur Familie. Ganz am Anfang hatten sie zusammen zu Mittag gegessen, zu Abend. Manchmal war die Großtante mit dem Jungen in die Stadt gegangen und hatte ihm neue Kleider gekauft. Anfangs.&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machte sich die Großtante rar und ihren Kühlschrank leer. Dzanna und Arsen waren nun oft allein in der Wohnung. Es gab eine Schublade in der Schrankwand, wo die Großtante Süßigkeiten aufbewahrte. Sie waren das einzige, wovon immer genug im Haus war, auch heute noch. Arsen hatte geschlafen und seine Blässe verloren. Dzanna hatte die Wohnung verlassen und an einschlägigen Orten Zigaretten verkauft. Ihr Tagesgeschäft reichte für Nudeln, die sie später in der Wohnung in Fett briet und mit kaltem Tomatenmark servierte. Der Junge aß und aß. Trotzdem blieb er klein und schmächtig. Arsen hatte immer Hunger, er fraß und fraß, manchmal kotzte er. Seit einiger Zeit verdrückte der Siebenjährige doppelt so viel wie seine Mutter. Wenn er weniger aß, wurde er noch dünner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisst mir die Haare vom Kopf, dachte Dzanna. Wieder und wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die siebzehnstündige Rückreise am nächsten Tag blieb kaum etwas zu essen. Einen Teil der Nudeln würde sie vor dem Jungen zurückhalten, um sie als Wegzehrung mitzunehmen. Eine Handvoll Süßes stahl sie aus der Schublade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heilige Schublade, die goldene: kleine Schokoladenpralinen in Goldpapier gewickelt. Arsen glaubte, dass die Großtante diese Schublade nur für ihn füllte. Für Mutter waren sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Aber der Junge, der Junge kann nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag packte Dzanna die Sachen zusammen. Arsen schluckte den Rest der aufgewärmten Nudeln. Beeil dich, er beeilt sich. Sie fahren zum Bahnhof. Nach Hause. Gewitter. Nächste Woche müssten Dzanna und Arsen zu Hause bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il ne restait plus qu'une demi-heure de train à Dzanna et Arsen pour atteindre Varsovie.[[Ein_kotzendes_Kind_-_un_enfant_dégueulant|Le garçon était fatigué, il pleurnichait dans sa pâleur. ]]Dzanna s'en agaça. Ils allaient rester à Varsovie l'après-midi jusqu'à la soirée du lendemain. Une des tantes de Dzanna habitait en ville, elle avait l'habitude de les héberger. Alors Dzanna est revenue très souvent depuis la première fois. Elle fait tout de même partie de la famille. Lors des premières visites, les trois mangeaient toujours ensemble à midi mais pas toujours le soir. Parfois, la tante de Dzanna se promenait en ville avec le petit et lui achetait même des nouveaux habits. Mais ça, c'était avant. Mais ensuite le temps passé avec la tante s'est fait de plus en plus rare et ils retrouvaient de plus en plus souvent le réfrigérateur vide. A maintes reprises, Dzanna et Arsen se retrouvèrent seuls dans l'appartement. Il y avait un tiroir dans la grande armoire du salon, où la tente gardait des sucreries. Il y en avait toujours, même quand il ne restait plus rien d'autre dans la maison. Arsen avait pu dormir un peu et il avait perdu sa pâleur. Dzanna l'avait laissé seul dans l'appartement pour aller acheter des cigarettes. Elle avait pensé acheté des nouilles qu'elle servivrait le soir venu à Arsen, avec, peut-être, un peu de concentré de tomates. Ce serai son cadeau du jour. Elle revint. Le petit mangea sans presque respirer. Mais cela ne changea rien à sa maigreur, il était toujours extrêmement fluet. Il avait tellement faim, il mangeait sans arrêt, tellement vite que parfois, il dégeulait tout se suite après. Au bout de quelques jours, les nouilles et le concentré de tomates le firent presque atteindre le même poids que sa mère! Cela en devenait presque effrayant pour Dzanna. En préparant ce qui était leur dix-septième voyage de retour, il leur restait encore quelque chose à manger, des nouilles qu'ils allaient utiliser comme provisions. Arsen n'avait pas pu s'empêcher d'emporter une poignée de sucreries, évidemment. Cette fois, il avait pris les chocolats emballés dans le papier doré, mais il n'y avait que ceux-là et pas ceux que sa mère adorait. Il pensa alors que sa tante l'avait peut-être fait exprès. A midi, Dzanna prépara leurs affaires. Arsen s'occupa d'emporter les nouilles refroidies. Dzanna voulait qu'il se dépêche. Ils se dirigèrent vers la gare. Dzanna voulait qu'il se dépêche encore et encore. Elle n'avait pas d'autres mots dans la bouche. Elle voulait qu'ils retrouvent au plus vite leur maison. Dans le train, quelqu'un disait que la semaine prochaine le temps serait bien pire. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il y avait un orage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La semaine prochaine Dzanna et Arsen devraient peut-être rester à la maison. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Dzanna|Dzanna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<title>Ein Schrank voll Süßigkeiten / un placard de douceurs</title>
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Vom Warschauer Hauptbahnhof fuhren Dzanna und Arsen noch eine halbe Stunde weiter. Der Junge war [[Ein kotzendes Kind / un enfant dégueulant|müde quenglig blass]]. Dzanna entnervt. Vom Vormittag bis zum frühen Abend des Folgetages blieben sie in Warschau. Dzanna hatte eine Großtante in der Stadt, bei der sie wohnen könnten, das hatte die Großtante vor Jahren einmal gesagt. Seitdem hatte sie regelmäßig Besuch, und verfluchte ihre Einladung. Vor die Tür setzen konnte sie ihre gebetenen Gäste nicht, denn Dzanna gehörte zur Familie. Ganz am Anfang hatten sie zusammen zu Mittag gegessen, zu Abend. Manchmal war die Großtante mit dem Jungen in die Stadt gegangen und hatte ihm neue Kleider gekauft. Anfangs.&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machte sich die Großtante rar und ihren Kühlschrank leer. Dzanna und Arsen waren nun oft allein in der Wohnung. Es gab eine Schublade in der Schrankwand, wo die Großtante Süßigkeiten aufbewahrte. Sie waren das einzige, wovon immer genug im Haus war, auch heute noch. Arsen hatte geschlafen und seine Blässe verloren. Dzanna hatte die Wohnung verlassen und an einschlägigen Orten Zigaretten verkauft. Ihr Tagesgeschäft reichte für Nudeln, die sie später in der Wohnung in Fett briet und mit kaltem Tomatenmark servierte. Der Junge aß und aß. Trotzdem blieb er klein und schmächtig. Arsen hatte immer Hunger, er fraß und fraß, manchmal kotzte er. Seit einiger Zeit verdrückte der Siebenjährige doppelt so viel wie seine Mutter. Wenn er weniger aß, wurde er noch dünner. &lt;br /&gt;
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Der frisst mir die Haare vom Kopf, dachte Dzanna. Wieder und wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die siebzehnstündige Rückreise am nächsten Tag blieb kaum etwas zu essen. Einen Teil der Nudeln würde sie vor dem Jungen zurückhalten, um sie als Wegzehrung mitzunehmen. Eine Handvoll Süßes stahl sie aus der Schublade. &lt;br /&gt;
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Die heilige Schublade, die goldene: kleine Schokoladenpralinen in Goldpapier gewickelt. Arsen glaubte, dass die Großtante diese Schublade nur für ihn füllte. Für Mutter waren sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Aber der Junge, der Junge kann nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag packte Dzanna die Sachen zusammen. Arsen schluckte den Rest der aufgewärmten Nudeln. Beeil dich, er beeilt sich. Sie fahren zum Bahnhof. Nach Hause. Gewitter. Nächste Woche müssten Dzanna und Arsen zu Hause bleiben. &lt;br /&gt;
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Il ne restait plus qu'une demi-heure de train à Dzanna et Arsen pour atteindre Varsovie. Le garçon était fatigué, il pleurnichait dans sa pâleur. Dzanna s'en agaça. Ils allaient rester à Varsovie l'après-midi jusqu'à la soirée du lendemain. Une des tantes de Dzanna habitait en ville, elle avait l'habitude de les héberger. Alors Dzanna est revenue très souvent depuis la première fois. Elle fait tout de même partie de la famille. Lors des premières visites, les trois mangeaient toujours ensemble à midi mais pas toujours le soir. Parfois, la tante de Dzanna se promenait en ville avec le petit et lui achetait même des nouveaux habits. Mais ça, c'était avant. Mais ensuite le temps passé avec la tante s'est fait de plus en plus rare et ils retrouvaient de plus en plus souvent le réfrigérateur vide. A maintes reprises, Dzanna et Arsen se retrouvèrent seuls dans l'appartement. Il y avait un tiroir dans la grande armoire du salon, où la tente gardait des sucreries. Il y en avait toujours, même quand il ne restait plus rien d'autre dans la maison. Arsen avait pu dormir un peu et il avait perdu sa pâleur. Dzanna l'avait laissé seul dans l'appartement pour aller acheter des cigarettes. Elle avait pensé acheté des nouilles qu'elle servivrait le soir venu à Arsen, avec, peut-être, un peu de concentré de tomates. Ce serai son cadeau du jour. Elle revint. Le petit mangea sans presque respirer. Mais cela ne changea rien à sa maigreur, il était toujours extrêmement fluet. Il avait tellement faim, il mangeait sans arrêt, tellement vite que parfois, il dégeulait tout se suite après. Au bout de quelques jours, les nouilles et le concentré de tomates le firent presque atteindre le même poids que sa mère! Cela en devenait presque effrayant pour Dzanna. En préparant ce qui était leur dix-septième voyage de retour, il leur restait encore quelque chose à manger, des nouilles qu'ils allaient utiliser comme provisions. Arsen n'avait pas pu s'empêcher d'emporter une poignée de sucreries, évidemment. Cette fois, il avait pris les chocolats emballés dans le papier doré, mais il n'y avait que ceux-là et pas ceux que sa mère adorait. Il pensa alors que sa tante l'avait peut-être fait exprès. A midi, Dzanna prépara leurs affaires. Arsen s'occupa d'emporter les nouilles refroidies. Dzanna voulait qu'il se dépêche. Ils se dirigèrent vers la gare. Dzanna voulait qu'il se dépêche encore et encore. Elle n'avait pas d'autres mots dans la bouche. Elle voulait qu'ils retrouvent au plus vite leur maison. Dans le train, quelqu'un disait que la semaine prochaine le temps serait bien pire. &lt;br /&gt;
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Il y avait un orage. &lt;br /&gt;
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La semaine prochaine Dzanna et Arsen devraient peut-être rester à la maison. &lt;br /&gt;
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[[Category:Dzanna|Dzanna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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Vom Warschauer Hauptbahnhof fuhren Dzanna und Arsen noch eine halbe Stunde weiter. Der Junge war [[Ein kotzendes Kind / un enfant dégueulant|müde quenglig blass]]. Dzanna entnervt. Vom Vormittag bis zum frühen Abend des Folgetages blieben sie in Warschau. Dzanna hatte eine Großtante in der Stadt, bei der sie wohnen könnten, das hatte die Großtante vor Jahren einmal gesagt. Seitdem hatte sie regelmäßig Besuch, und verfluchte ihre Einladung. Vor die Tür setzen konnte sie ihre gebetenen Gäste nicht, denn Dzanna gehörte zur Familie. Ganz am Anfang hatten sie zusammen zu Mittag gegessen, zu Abend. Manchmal war die Großtante mit dem Jungen in die Stadt gegangen und hatte ihm neue Kleider gekauft. Anfangs.&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machte sich die Großtante rar und ihren Kühlschrank leer. Dzanna und Arsen waren nun oft allein in der Wohnung. Es gab eine Schublade in der Schrankwand, wo die Großtante Süßigkeiten aufbewahrte. Sie waren das einzige, wovon immer genug im Haus war, auch heute noch. Arsen hatte geschlafen und seine Blässe verloren. Dzanna hatte die Wohnung verlassen und an einschlägigen Orten Zigaretten verkauft. Ihr Tagesgeschäft reichte für Nudeln, die sie später in der Wohnung in Fett briet und mit kaltem Tomatenmark servierte. Der Junge aß und aß. Trotzdem blieb er klein und schmächtig. Arsen hatte immer Hunger, er fraß und fraß, manchmal kotzte er. Seit einiger Zeit verdrückte der Siebenjährige doppelt so viel wie seine Mutter. Wenn er weniger aß, wurde er noch dünner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisst mir die Haare vom Kopf, dachte Dzanna. Wieder und wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die siebzehnstündige Rückreise am nächsten Tag blieb kaum etwas zu essen. Einen Teil der Nudeln würde sie vor dem Jungen zurückhalten, um sie als Wegzehrung mitzunehmen. Eine Handvoll Süßes stahl sie aus der Schublade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heilige Schublade, die goldene: kleine Schokoladenpralinen in Goldpapier gewickelt. Arsen glaubte, dass die Großtante diese Schublade nur für ihn füllte. Für Mutter waren sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Aber der Junge, der Junge kann nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag packte Dzanna die Sachen zusammen. Arsen schluckte den Rest der aufgewärmten Nudeln. Beeil dich, er beeilt sich. Sie fahren zum Bahnhof. Nach Hause. Gewitter. Nächste Woche müssten Dzanna und Arsen zu Hause bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il ne restait plus qu'une demi-heure de train à Dzanna et Arsen pour atteindre Varsovie. Une des tantes de Dzanna habitait en ville, elle avait l'habitude de les héberger. Alors Dzanna est revenue très souvent depuis la première fois. Elle fait tout de même partie de la famille. Lors des premières visites, les trois mangeaient toujours ensemble à midi mais pas toujours le soir. Parfois, la tante de Dzanna se promenait en ville avec le petit et lui achetait même des nouveaux habits. Mais ça, c'était avant. Mais ensuite le temps passé avec la tante s'est fait de plus en plus rare et ils retrouvaient de plus en plus souvent le réfrigérateur vide. A maintes reprises, Dzanna et Arsen se retrouvèrent seuls dans l'appartement. Il y avait un tiroir dans la grande armoire du salon, où la tente gardait des sucreries. Il y en avait toujours, même quand il ne restait plus rien d'autre dans la maison. Arsen avait pu dormir un peu et il avait perdu sa pâleur. Dzanna l'avait laissé seul dans l'appartement pour aller acheter des cigarettes. Elle avait pensé acheté des nouilles qu'elle servivrait le soir venu à Arsen, avec, peut-être, un peu de concentré de tomates. Ce serai son cadeau du jour. Elle revint. Le petit mangea sans presque respirer. Mais cela ne changea rien à sa maigreur, il était toujours extrêmement fluet. Il avait tellement faim, il mangeait sans arrêt, tellement vite que parfois, il dégeulait tout se suite après. Au bout de quelques jours, les nouilles et le concentré de tomates le firent presque atteindre le même poids que sa mère! Cela en devenait presque effrayant pour Dzanna. En préparant ce qui était leur dix-septième voyage de retour, il leur restait encore quelque chose à manger, des nouilles qu'ils allaient utiliser comme provisions. Arsen n'avait pas pu s'empêcher d'emporter une poignée de sucreries, évidemment. Cette fois, il avait pris les chocolats emballés dans le papier doré, mais il n'y avait que ceux-là et pas ceux que sa mère adorait. Il pensa alors que sa tante l'avait peut-être fait exprès. A midi, Dzanna prépara leurs affaires. Arsen s'occupa d'emporter les nouilles refroidies. Dzanna voulait qu'il se dépêche. Ils se dirigèrent vers la gare. Dzanna voulait qu'il se dépêche encore et encore. Elle n'avait pas d'autres mots dans la bouche. Elle voulait qu'ils retrouvent au plus vite leur maison. Dans le train, quelqu'un disait que la semaine prochaine le temps serait bien pire. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il y avait un orage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La semaine prochaine Dzanna et Arsen devraient peut-être rester à la maison. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Dzanna|Dzanna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Schrank_voll_S%C3%BC%C3%9Figkeiten_/_un_placard_de_douceurs</id>
		<title>Ein Schrank voll Süßigkeiten / un placard de douceurs</title>
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| bgcolor=&amp;quot;66cccc&amp;quot; | À la maison d'une tante, Varsovie &amp;amp;#124; in der Wohnung einer Tante, Warschau &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Warschauer Hauptbahnhof fuhren Dzanna und Arsen noch eine halbe Stunde weiter. Der Junge war [[Ein kotzendes Kind / un enfant dégueulant|müde quenglig blass]]. Dzanna entnervt. Vom Vormittag bis zum frühen Abend des Folgetages blieben sie in Warschau. Dzanna hatte eine Großtante in der Stadt, bei der sie wohnen könnten, das hatte die Großtante vor Jahren einmal gesagt. Seitdem hatte sie regelmäßig Besuch, und verfluchte ihre Einladung. Vor die Tür setzen konnte sie ihre gebetenen Gäste nicht, denn Dzanna gehörte zur Familie. Ganz am Anfang hatten sie zusammen zu Mittag gegessen, zu Abend. Manchmal war die Großtante mit dem Jungen in die Stadt gegangen und hatte ihm neue Kleider gekauft. Anfangs.&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machte sich die Großtante rar und ihren Kühlschrank leer. Dzanna und Arsen waren nun oft allein in der Wohnung. Es gab eine Schublade in der Schrankwand, wo die Großtante Süßigkeiten aufbewahrte. Sie waren das einzige, wovon immer genug im Haus war, auch heute noch. Arsen hatte geschlafen und seine Blässe verloren. Dzanna hatte die Wohnung verlassen und an einschlägigen Orten Zigaretten verkauft. Ihr Tagesgeschäft reichte für Nudeln, die sie später in der Wohnung in Fett briet und mit kaltem Tomatenmark servierte. Der Junge aß und aß. Trotzdem blieb er klein und schmächtig. Arsen hatte immer Hunger, er fraß und fraß, manchmal kotzte er. Seit einiger Zeit verdrückte der Siebenjährige doppelt so viel wie seine Mutter. Wenn er weniger aß, wurde er noch dünner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frisst mir die Haare vom Kopf, dachte Dzanna. Wieder und wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die siebzehnstündige Rückreise am nächsten Tag blieb kaum etwas zu essen. Einen Teil der Nudeln würde sie vor dem Jungen zurückhalten, um sie als Wegzehrung mitzunehmen. Eine Handvoll Süßes stahl sie aus der Schublade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heilige Schublade, die goldene: kleine Schokoladenpralinen in Goldpapier gewickelt. Arsen glaubte, dass die Großtante diese Schublade nur für ihn füllte. Für Mutter waren sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Aber der Junge, der Junge kann nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag packte Dzanna die Sachen zusammen. Arsen schluckte den Rest der aufgewärmten Nudeln. Beeil dich, er beeilt sich. Sie fahren zum Bahnhof. Nach Hause. Irgendjemand hat gesagt, nächste Woche wird das Wetter schlechter. Ein Schweizer Politiker, ein Herr Wichtig, nein, Walter, irgendwie so, wird die Grenzkontrollen besichtigen. Gewitter. Nächste Woche müssten Dzanna und Arsen zu Hause bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il ne restait plus qu'une demi-heure de train à Dzanna et Arsen pour atteindre Varsovie. Une des tantes de Dzanna habitait en ville, elle avait l'habitude de les héberger. Alors Dzanna est revenue très souvent depuis la première fois. Elle fait tout de même partie de la famille. Lors des premières visites, les trois mangeaient toujours ensemble à midi mais pas toujours le soir. Parfois, la tante de Dzanna se promenait en ville avec le petit et lui achetait même des nouveaux habits. Mais ça, c'était avant. Mais ensuite le temps passé avec la tante s'est fait de plus en plus rare et ils retrouvaient de plus en plus souvent le réfrigérateur vide. A maintes reprises, Dzanna et Arsen se retrouvèrent seuls dans l'appartement. Il y avait un tiroir dans la grande armoire du salon, où la tente gardait des sucreries. Il y en avait toujours, même quand il ne restait plus rien d'autre dans la maison. Arsen avait pu dormir un peu et il avait perdu sa pâleur. Dzanna l'avait laissé seul dans l'appartement pour aller acheter des cigarettes. Elle avait pensé acheté des nouilles qu'elle servivrait le soir venu à Arsen, avec, peut-être, un peu de concentré de tomates. Ce serai son cadeau du jour. Elle revint. Le petit mangea sans presque respirer. Mais cela ne changea rien à sa maigreur, il était toujours extrêmement fluet. Il avait tellement faim, il mangeait sans arrêt, tellement vite que parfois, il dégeulait tout se suite après. Au bout de quelques jours, les nouilles et le concentré de tomates le firent presque atteindre le même poids que sa mère! Cela en devenait presque effrayant pour Dzanna. En préparant ce qui était leur dix-septième voyage de retour, il leur restait encore quelque chose à manger, des nouilles qu'ils allaient utiliser comme provisions. Arsen n'avait pas pu s'empêcher d'emporter une poignée de sucreries, évidemment. Cette fois, il avait pris les chocolats emballés dans le papier doré, mais il n'y avait que ceux-là et pas ceux que sa mère adorait. Il pensa alors que sa tante l'avait peut-être fait exprès. A midi, Dzanna prépara leurs affaires. Arsen s'occupa d'emporter les nouilles refroidies. Dzanna voulait qu'il se dépêche. Ils se dirigèrent vers la gare. Dzanna voulait qu'il se dépêche encore et encore. Elle n'avait pas d'autres mots dans la bouche. Elle voulait qu'ils retrouvent au plus vite leur maison. Dans le train, quelqu'un disait que la semaine prochaine le temps serait bien pire. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il y avait un orage. &lt;br /&gt;
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La semaine prochaine Dzanna et Arsen devraient peut-être rester à la maison. &lt;br /&gt;
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[[Category:Dzanna|Dzanna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Volodymyr_liebt_Detailpl%C3%A4ne_/_L%27admirant_de_plans_de_d%C3%A9tails</id>
		<title>Volodymyr liebt Detailpläne / L'admirant de plans de détails</title>
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| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Volodymyr ist Betriebsleiter der überregionalen Steuerzentrale der Ukrsalisnyzja; er lebt in Jagodin nah der polnischen Grenze. Seit Jahren arbeitet er im Stellwerk der Lwiwska Salinyzja es ist eine gute, einfache, ja äusserst langweilige Arbeit. Genau richtig für einen wie ihn! Anfang der Woche bezieht Volodymyr jeweils den regulären Steuerungsplan mit den eingesetzten Sonderzügen, den vorgesehenen Umleitungen wegen Baustellen, der ganze Kram. Volodymyr liebt die Detailpläne, sie sind die dargestellte Übersicht, und manchmal denkt er, es wäre gut, für alles im Leben solch detaillierte Pläne zu haben wie für den reibungslosen Betrieb der grossen ukrainischen Eisenbahn; die ganze Welt auf dem Monitor, und überall blinken und leuchten die Lämpchen. Und wenn etwas nicht zufriedenstellend funktioniert, dann lässt sich das Problem leicht beheben, die Ursache ist jedem auf den ersten Blick ersichtlich, und schnell ist jemand zur Stelle und bringt alles in Ordnung - und schon surrt wieder alles nach Wunsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstags liegt in der obersten Schublade seines vollgestopften kleinen Pults jeweils [[Die Spezialanweisungen - les instructions|das Mäppchen mit den Spezialanweisungen]], so nennt er die. Die Rhythmen gleichen sich, die Angaben mit den zeitlichen Verzögerungen sind meist gut in die Pufferzonen einzubringen; jedenfalls dann, wenn sonst alles läuft, wie es soll. Die Grenzwachkontrollen werden zum Glück vorangemeldet, an solchen Tagen sind selbstverständlich keine Störungen im Grenzraum vorgesehen. Die vorprogrammierten Störungen? Es interessiert ihn nicht, was während diesen Störungen, die er nicht an die Zentralstelle der Ukrslisnyzja weiter zu leiten hat, die in keinem Rapport zu lesen sein werden --[[Volodymyr liebt Spätdienst / L'admirant de l'épique du soir|es interessiert ihn nicht sehr, was in diesen Minuten wohl geschieht; diese Viertelstunden haben nie stattgefunden, nicht auf Papier, nicht in seinem Beamtenkopf.]] Er ist nur daran interessiert, dass der Zug genug Fahrt gewinnt auf den langen Strecken dazwischen; was ihn kümmert, das sind die Verspätungen, sie sollen allzu gross nicht sein, zwei Stunden nicht überschreiten, aber sonst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gewissen ist rein! Er weiss von nichts, er weiss nur: wenn er die vorausgesagten Störungen aus dem elektronischen Logbuch löscht, wird sich bei ihm dafür die Putzfrau melden und noch dazu anders als ohnehin, sie wird die frisch gewaschene Uniform bereitlegen und in der Brusttasche wird sein hübsch gepolstertes Couvert liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yulia freut sich ganz überschwänglich über den Zusatzverdienst, über die kleinen Geschenke, die er ihr manchmal machen kann; ein neuer Kochtopf letzthin, was auch immer. Volodymyr selber freut vor allem, dass es mehr ist, als der Schwager nach Hause bringt; das ist die Hauptsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Volodymyr gère une des stations centrales Ukrsalisnyzja. Il vit à Jagodin près de la frontière polonaise. Depuis des années, il travaille au poste d’aiguillage de Lwiwska Salinyzya. C’est un bon boulot, simple, mais parfois ennuyeux. Mais cela lui convient bien !&amp;lt;br&amp;gt;Au début de la semaine, Volodymyr met en place le planning de pilotage des différents trains, il s’occupe des déviations, parfois des chantiers, il met de l’ordre dès qu’il y en a un peu trop de bazar. Volodymyr aime le détail des plans, la vue d’ensemble qu’ils proposent et parfois il pense que ce serait bien si l’on avait de tels plans pour nos propres vies. Avoir le monde entier sur un moniteur, observer, allumer, éteindre toutes ses petites lumières scintillantes. Quand quelque chose ne va pas c’est à lui qu’on fait appel pour régler les problèmes, en un clin d’œil sur le moniteur il en trouve les raisons et envoie quelqu’un sur place avec des consignes bien précises. Tout se passe toujours selon son souhait, tout se résout grâce à lui.&amp;lt;br&amp;gt;Chaque jeudi, il prend la carte d’assignation spatiale (comme il aime tant la nommer) dans le haut-tirroir de son bureau. Le rythme est toujours le même, les devoirs et les actions sont rapportés chronologiquement et sans grands retards. Tout se passe bien le jeudi, et les autres jours aussi. Même pour les contrôles aux frontières il n’y pas trop de problèmes, heureusement. Mais quand est-il de ces petits dérangements programmés ? Volodymyr ne s’en soucie pas, ils ne dérangent absolument pas le bon déroulement du voyage pour les passagers. Tant que le retard ne dépasse pas les deux heures, Volodymyr ne s’en inquiète pas. Cela ne prend aucune place. Ni dans ses rapports, ni dans sa tête de fonctionnaire.&lt;br /&gt;
Sa conscience est on ne peut plus tranquille ! il n’est au courant  de rien d’autre, à l’exception de la femme de ménage qui passe -  au moment où il efface les « petits dérangements » du journal de bord électronique – pour déposer près de lui son uniforme propre ainsi que son beret, dans la poche intérieur du manteau.&lt;br /&gt;
Yulia se réjouit de manière exubérante des revenus supplémentaires de son mari, des cadeaux à la fin du mois qu’il lui fait souvent. Même si la plupart du temps, il s’agit d’une casserole. Mais ce que Volodymyr préfère, c’est montré à son beau-frère – lors de ses visites -  que chez lui on ne manque de rien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Volodymyr|Volodymyr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<title>Volodymyr liebt Detailpläne / L'admirant de plans de détails</title>
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Volodymyr ist Betriebsleiter der überregionalen Steuerzentrale der Ukrsalisnyzja; er lebt in Jagodin nah der polnischen Grenze. Seit Jahren arbeitet er im Stellwerk der Lwiwska Salinyzja es ist eine gute, einfache, ja äusserst langweilige Arbeit. Genau richtig für einen wie ihn! Anfang der Woche bezieht Volodymyr jeweils den regulären Steuerungsplan mit den eingesetzten Sonderzügen, den vorgesehenen Umleitungen wegen Baustellen, der ganze Kram. Volodymyr liebt die Detailpläne, sie sind die dargestellte Übersicht, und manchmal denkt er, es wäre gut, für alles im Leben solch detaillierte Pläne zu haben wie für den reibungslosen Betrieb der grossen ukrainischen Eisenbahn; die ganze Welt auf dem Monitor, und überall blinken und leuchten die Lämpchen. Und wenn etwas nicht zufriedenstellend funktioniert, dann lässt sich das Problem leicht beheben, die Ursache ist jedem auf den ersten Blick ersichtlich, und schnell ist jemand zur Stelle und bringt alles in Ordnung - und schon surrt wieder alles nach Wunsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstags liegt in der obersten Schublade seines vollgestopften kleinen Pults jeweils [[Die Spezialanweisungen - les instructions|das Mäppchen mit den Spezialanweisungen]], so nennt er die. Die Rhythmen gleichen sich, die Angaben mit den zeitlichen Verzögerungen sind meist gut in die Pufferzonen einzubringen; jedenfalls dann, wenn sonst alles läuft, wie es soll. Die Grenzwachkontrollen werden zum Glück vorangemeldet, an solchen Tagen sind selbstverständlich keine Störungen im Grenzraum vorgesehen. Die vorprogrammierten Störungen? Es interessiert ihn nicht, was während diesen Störungen, die er nicht an die Zentralstelle der Ukrslisnyzja weiter zu leiten hat, die in keinem Rapport zu lesen sein werden --[[Volodymyr liebt Spätdienst / L'admirant de l'épique du soir|es interessiert ihn nicht sehr, was in diesen Minuten wohl geschieht; diese Viertelstunden haben nie stattgefunden, nicht auf Papier, nicht in seinem Beamtenkopf.]] Er ist nur daran interessiert, dass der Zug genug Fahrt gewinnt auf den langen Strecken dazwischen; was ihn kümmert, das sind die Verspätungen, sie sollen allzu gross nicht sein, zwei Stunden nicht überschreiten, aber sonst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gewissen ist rein! Er weiss von nichts, er weiss nur: wenn er die vorausgesagten Störungen aus dem elektronischen Logbuch löscht, wird sich bei ihm dafür die Putzfrau melden und noch dazu anders als ohnehin, sie wird die frisch gewaschene Uniform bereitlegen und in der Brusttasche wird sein hübsch gepolstertes Couvert liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yulia freut sich ganz überschwänglich über den Zusatzverdienst, über die kleinen Geschenke, die er ihr manchmal machen kann; ein neuer Kochtopf letzthin, was auch immer. Volodymyr selber freut vor allem, dass es mehr ist, als der Schwager nach Hause bringt; das ist die Hauptsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Volodymyr gère une des stations centrales Ukrsalisnyzja. Il vit à Jagodin près de la frontière polonaise. Depuis des années, il travaille au poste d’aiguillage de Lwiwska Salinyzya. C’est un bon boulot, simple, mais parfois ennuyeux. Mais cela lui convient bien !&amp;lt;br&amp;gt;Au début de la semaine, Volodymyr met en place le planning de pilotage des différents trains, il s’occupe des déviations, parfois des chantiers, il met de l’ordre dès qu’il y en a un peu trop de bazar. Volodymyr aime le détail des plans, la vue d’ensemble qu’ils proposent et parfois il pense que ce serait bien si l’on avait de tels plans pour nos propres vies. Avoir le monde entier sur un moniteur, observer, allumer, éteindre toutes ses petites lumières scintillantes. Quand quelque chose ne va pas c’est à lui qu’on fait appel pour régler les problèmes, en un clin d’œil sur le moniteur il en trouve les raisons et envoie quelqu’un sur place avec des consignes bien précises. Tout se passe toujours selon son souhait, tout se résout grâce à lui.&amp;lt;br&amp;gt;Chaque jeudi, il prend la carte d’assignation spatiale (comme il aime tant la nommer) dans le haut-tirroir de son bureau. Le rythme est toujours le même, les devoirs et les actions sont rapportés chronologiquement et sans grands retards. Tout se passe bien le jeudi, et les autres jours aussi. Même pour les contrôles aux frontières il n’y pas trop de problèmes, heureusement. Mais quand est-il de ces petits dérangements programmés ? Volodymyr ne s’en soucie pas, ils ne dérangent absolument pas le bon déroulement du voyage pour les passagers. Tant que le retard ne dépasse pas les deux heures, Volodymyr ne s’en inquiète pas. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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[[Category:Volodymyr|Volodymyr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee</id>
		<title>Mauvais Café / Schlechter Kaffee</title>
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				<updated>2011-12-23T09:53:29Z</updated>
		
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|}&lt;br /&gt;
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Der Schreibtisch ist groß, dunkle Buche. An der Wand hängen Klassenfotos von seinen Kindern. Ein Mädchen, zwei Jungen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Montagsbesprechung heute ist etwas Besonderes: Heute hat Ewa etwas zu sagen. Wenigstens einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Coup; nie wieder Heftklammern nach Farben sortieren, Blumen gießen, Tage am Kopierer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Guten Morgen, Fräulein Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Guten Morgen, Herr S.&amp;lt;br&amp;gt;- Geht es Ihnen gut, Fräulein Ewa? Was steht diese Woche an?&amp;lt;br&amp;gt;- Die Abteilung Internationales hat Fragen zum Budget für November und Dezember. Ich habe Ihnen eine Auflistung gemacht. Wir sollten bis Freitag geantwortet haben.&amp;lt;br&amp;gt;- Bis Freitag? Soso. Fräulein Ewa, könnten Sie mir vielleicht eine Tasse Kaffee bringen? Mein Herz schlägt so langsam heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht. Lässt ihre Papiere auf dem Tisch liegen. Zig… Valerii beugt sich vor, schiebt die oberen Papiere zur Seite. Darunter handschriftliche Notizen. Säuberlich, gut lesbar: Alles Material zum Zigarettenschmuggel an der Schengengrenze. Namen. Namen! Seine Augen überfliegen die Liste. Nichts Nennenswertes. Dzanna, Arsen. Kleinvieh. Gögor Savchenko, der – wer war das noch gleich?, ach ja: der Lockführer. Gott, wer kennt seine Rinder beim Namen. Als hätten die kleinen Schräubchen im großen Getriebe irgendeine Relevanz. Die Ersatzteile stehen Tag für Tag an den Bahnsteigen und bettelten darum, endlich verwendet zu werden. Eva kommt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee ist schwarz und süß, wie Valerii ihn liebt. Schade, dass er in Zukunft darauf verzichten müsse. Neue Sekretärinnen servieren wochenlang braune Scheiße, ehe der Kaffee schmeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben sie sonst noch etwas zu berichten?&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S., ich muss mit Ihnen reden!&amp;lt;br&amp;gt;- Aber was regen Sie sich denn so auf, wir reden doch schon.&amp;lt;br&amp;gt;Er bemerkt ihre Anspannung. Als ginge sie das Ganze mehr an als ihn.&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S, ich habe eine Entdeckung gemacht! Sie erinnern sich, ich hatte letzte Woche Urlaub. Ich bin mit dem Zug nach Kiew gefahren und zurück. Herr S, was da abläuft, kann doch nicht wahr sein! In aller Seelenruhe verstecken die Menschen Zigarettenstangen in allen Ecken und Enden der Züge. Die Grenzkontrollen sind ein Witz. Da müssen wir etwas tun! Ich habe deshalb, verzeihen Sie, ich habe mir angemaßt, eine kleine Liste zusammenzustellen mit Kontaktpersonen, über die man tiefer in das Feld vordringen könnte. Vielleicht könnte ich …&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerii räuspert sich.&amp;lt;br&amp;gt;- Gute Arbeit, Fräulein Ewa! Wirklich! Das hätte ich gar nicht von Ihnen gedacht!&amp;lt;br&amp;gt;Hat er den letzten Satz gesagt oder gedacht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich werde die Materialien – darf ich …&amp;lt;br&amp;gt;Er langt nach den Papieren.&amp;lt;br&amp;gt;- … sofort den Kollegen überstellen! Wirklich, gute Arbeit!&amp;lt;br&amp;gt;Valerii reibt sich mit der linken Hand den Hals. Faltig ist er geworden.&amp;lt;br&amp;gt;- Fräulein Ewa?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja?&amp;lt;br&amp;gt;- Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen. Gerade jetzt, wo sie so gute Arbeit geleistet haben. Wir müssen sparen. Man hat mir aufgetragen, die Kosten meiner Abteilung bis Jahresende zu halbieren. Das ist schierer Wahnsinn. Und ich kann die Leute draußen von ihren Fällen nicht abziehen, ohne den Erfolg unserer Unternehmungen zu gefährden. Sie, Sie werden verstehen, Fräulein Ewa, dass meine Wahl auf Sie gefallen ist. Sie sind jung, bestens ausgebildet – und wie sie gerade gezeigt haben, können Sie auch wunderbar recherchieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mühelos eine neue Stelle finden werden. Es tut mir leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Un grand bureau de bois sombre, des photos de classe accrochées au mur: une fille, deux petits garçons. Ewa entre dans la pièce pour le debriefing, comme chaque lundi, mais aujourd'hui ne sera pas ordianire, au contraire, Ewa a de grandes révélations à faire. A partir d'aujourd'hui, treminé le classement des dossiers par couleur d'agraphes, l'arrosage des plantes en pot, les stations interminables devant la télécopieuse, la petite secrétaire vient de gagner ses galons sur le terrain! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mademoiselle Ewa, c'est toujours un plaisir! Comment allez-vous? - Bonjour Monsieur, voici le programme cette semaine. Je me suis également permise d'envoyer un listage du budget de novembre à décembre, le Service International exigeait les documents avant vendredi... - Bien ma petite, et que diriez vous de m'apporter un café? Mon coeur ne bat pas aussi vite qu'il le devrait devant une charmante demoiselle... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa s'éclipse. Valerii ouvre le dossier. Sur le premier feuillet il découvre un schéma totalement chaotique, avec des noms, des photos-portraits, des flèches, probablement des hypothèses d’enquête.&amp;lt;br&amp;gt;A l’intérieur d’un premier grand rectangle, un nom est inscrit en rouge&amp;amp;nbsp;: JAN PAVLIN. POLOGNE. A côté de la photo portrait, toutes les informations concernant l’identité de Yan. Cette Ewa fourre son nez partout pensa Valerii. Une flèche reliait deux autres noms&amp;amp;nbsp;: DZANNA STERTROVIC, ARSEN STERTROVIC, UKRAINE.&amp;lt;br&amp;gt;Une grosse inscription en vert coupait la flèche reliant ces trois premiers noms, LIEN&amp;amp;nbsp;: PAQUET DE CIGARETTES ILLEGAL &amp;lt;br&amp;gt;Au bas de la page, une question&amp;amp;nbsp;: LE TRAFIC EST-IL INTERNATIONAL&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;Valerii referma violemment le dossier, cette fois Ewa était allé trop loin, elle en savait déjà trop, et Valerii connaissait la règle&amp;amp;nbsp;: dès que tu sens le danger, élimine, élimine, élimine sans te poser de questions.&amp;lt;br&amp;gt;Il se devait de court-circuiter cette Ewa, sinon il pouvait dire au revoir à son rêve, sa petite maison en forêt dans les hauteurs de Bienne, en Suisse, comme on lui avait promis s’il faisait son boulot correctement. Le moment était venu, il devait passer à l’action.&amp;lt;br&amp;gt;La porte s'ouvre à nouveau sur Ewa tenant une tasse de café fumante. Le liquide est noir et si délicatement sucré qu'il y renonce avec chagrin, chaque nouvelle secrétaire amenant son lot d'immondes mixtures. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quelque chose à ajouter Mademoiselle Ewa? - Oui, Monsieur, il faut que nous parlions, avez-vous eu le temps de... - Du calme, mademoiselle, vous voulez parler? Asseyez-vous mais ne me faites pas perdre mon temps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La tension qu'elle affiche lui donne envie de se montrer cruel, sans le savoir elle vient d'apporter une bombe qui pourrait lui exploser au visage sur le plateau du déjeuner, elle n'aurait qu'à lui demander d'aposer son nom tout au sommet de sa liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J'ai fait une découverte intéressante, pendant mes quelques jours de congé la semaine passée. J'ai fait l'aller-retour jusqu'à Kiev et vous ne croiriez pas ce qui se passe dans ce train. Des cartouches de cigarettes par miliers cachées dans les moindres recoins, des douaniers aussi coulants que pourris... Nous devons faire quelque chose, c'est un traffic à une échelle encore jamais atteinte! J'attends votre autorisation pour... - Excellent Ewa, je n'en attendais pas moins de vous, vraiment, c'est de l'excellent travail! La réponse tant attendue ne se laisse pas prononcer, pourtant Ewa ne parvient pas à mettre en doute son succès. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Est ce là tout ce que vous êtes parvenue à récoleter? C'est encore léger, mais cela vaut largement la peine que je passe l'affaire aux collègues. Vous pouvez être fière de vous, et c'est bien ce qui me désole, mais ma décision est prise. Ewa, je vous ai demandé de vous asseoir car j'ai une mauvaise nouvelle à vous annoncer. Je suis sûre que vous comprendrez... Nos notes de frais dépassent déja le budget de l'année et il n'y a aucune affaire dont je puisse me défaire. Si nous devons enquêter sur ce traffic... La seule privation que la boîte puisse supporter est toute personnelle, il faut que je me passe de vos services Ewa, je vais demander au service de nettoyage de vous apporter un carton pour vos affaires. J'en suis désolé. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]] [[Category:Valerii|Valerii]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee</id>
		<title>Mauvais Café / Schlechter Kaffee</title>
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				<updated>2011-12-23T09:51:09Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#66cccc&amp;quot; | Warschau. Büro Europol. &amp;amp;#124; Varsovie. Bureaux Europol. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Der Schreibtisch ist groß, dunkle Buche. An der Wand hängen Klassenfotos von seinen Kindern. Ein Mädchen, zwei Jungen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Montagsbesprechung heute ist etwas Besonderes: Heute hat Ewa etwas zu sagen. Wenigstens einmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Coup; nie wieder Heftklammern nach Farben sortieren, Blumen gießen, Tage am Kopierer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Guten Morgen, Fräulein Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Guten Morgen, Herr S.&amp;lt;br&amp;gt;- Geht es Ihnen gut, Fräulein Ewa? Was steht diese Woche an?&amp;lt;br&amp;gt;- Die Abteilung Internationales hat Fragen zum Budget für November und Dezember. Ich habe Ihnen eine Auflistung gemacht. Wir sollten bis Freitag geantwortet haben.&amp;lt;br&amp;gt;- Bis Freitag? Soso. Fräulein Ewa, könnten Sie mir vielleicht eine Tasse Kaffee bringen? Mein Herz schlägt so langsam heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht. Lässt ihre Papiere auf dem Tisch liegen. Zig… Valerii beugt sich vor, schiebt die oberen Papiere zur Seite. Darunter handschriftliche Notizen. Säuberlich, gut lesbar: Alles Material zum Zigarettenschmuggel an der Schengengrenze. Namen. Namen! Seine Augen überfliegen die Liste. Nichts Nennenswertes. Dzanna, Arsen. Kleinvieh. Gögor Savchenko, der – wer war das noch gleich?, ach ja: der Lockführer. Gott, wer kennt seine Rinder beim Namen. Als hätten die kleinen Schräubchen im großen Getriebe irgendeine Relevanz. Die Ersatzteile stehen Tag für Tag an den Bahnsteigen und bettelten darum, endlich verwendet zu werden. Eva kommt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee ist schwarz und süß, wie Valerii ihn liebt. Schade, dass er in Zukunft darauf verzichten müsse. Neue Sekretärinnen servieren wochenlang braune Scheiße, ehe der Kaffee schmeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben sie sonst noch etwas zu berichten?&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S., ich muss mit Ihnen reden!&amp;lt;br&amp;gt;- Aber was regen Sie sich denn so auf, wir reden doch schon.&amp;lt;br&amp;gt;Er bemerkt ihre Anspannung. Als ginge sie das Ganze mehr an als ihn.&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S, ich habe eine Entdeckung gemacht! Sie erinnern sich, ich hatte letzte Woche Urlaub. Ich bin mit dem Zug nach Kiew gefahren und zurück. Herr S, was da abläuft, kann doch nicht wahr sein! In aller Seelenruhe verstecken die Menschen Zigarettenstangen in allen Ecken und Enden der Züge. Die Grenzkontrollen sind ein Witz. Da müssen wir etwas tun! Ich habe deshalb, verzeihen Sie, ich habe mir angemaßt, eine kleine Liste zusammenzustellen mit Kontaktpersonen, über die man tiefer in das Feld vordringen könnte. Vielleicht könnte ich …&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerii räuspert sich.&amp;lt;br&amp;gt;- Gute Arbeit, Fräulein Ewa! Wirklich! Das hätte ich gar nicht von Ihnen gedacht!&amp;lt;br&amp;gt;Hat er den letzten Satz gesagt oder gedacht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich werde die Materialien – darf ich …&amp;lt;br&amp;gt;Er langt nach den Papieren.&amp;lt;br&amp;gt;- … sofort den Kollegen überstellen! Wirklich, gute Arbeit!&amp;lt;br&amp;gt;Valerii reibt sich mit der linken Hand den Hals. Faltig ist er geworden.&amp;lt;br&amp;gt;- Fräulein Ewa?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja?&amp;lt;br&amp;gt;- Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen. Gerade jetzt, wo sie so gute Arbeit geleistet haben. Wir müssen sparen. Man hat mir aufgetragen, die Kosten meiner Abteilung bis Jahresende zu halbieren. Das ist schierer Wahnsinn. Und ich kann die Leute draußen von ihren Fällen nicht abziehen, ohne den Erfolg unserer Unternehmungen zu gefährden. Sie, Sie werden verstehen, Fräulein Ewa, dass meine Wahl auf Sie gefallen ist. Sie sind jung, bestens ausgebildet – und wie sie gerade gezeigt haben, können Sie auch wunderbar recherchieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mühelos eine neue Stelle finden werden. Es tut mir leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
Un grand bureau de bois sombre, des photos de classe accrochées au mur: une fille, deux petits garçons. Ewa entre dans la pièce pour le debriefing, comme chaque lundi, mais aujourd'hui ne sera pas ordianire, au contraire, Ewa a de grandes révélations à faire. A partir d'aujourd'hui, treminé le classement des dossiers par couleur d'agraphes, l'arrosage des plantes en pot, les stations interminables devant la télécopieuse, la petite secrétaire vient de gagner ses galons sur le terrain! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mademoiselle Ewa, c'est toujours un plaisir! Comment allez-vous? - Bonjour Monsieur, voici le programme cette semaine. Je me suis également permise d'envoyer un listage du budget de novembre à décembre, le Service International exigeait les documents avant vendredi... - Bien ma petite, et que diriez vous de m'apporter un café? Mon coeur ne bat pas aussi vite qu'il le devrait devant une charmante demoiselle... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa s'éclipse. Valerii ouvre le dossier. Sur le premier feuillet il découvre un schéma totalement chaotique, avec des noms, des photos-portraits, des flèches, probablement des hypothèses d’enquête.&amp;lt;br&amp;gt;A l’intérieur d’un premier grand rectangle, un nom est inscrit en rouge : JAN PAVLIN. POLOGNE. A côté de la photo portrait, toutes les informations concernant l’identité de Yan. Cette Ewa fourre son nez partout pensa Valerii. Une flèche reliait deux autres noms : DZANNA STERTROVIC, ARSEN STERTROVIC, UKRAINE.&amp;lt;br&amp;gt;Une grosse inscription en vert coupait la flèche reliant ces trois premiers noms, LIEN : PAQUET DE CIGARETTES ILLEGAL &amp;lt;br&amp;gt;Au bas de la page, une question : LE TRAFIC EST-IL INTERNATIONAL ?&amp;lt;br&amp;gt;Valerii referma violemment le dossier, cette fois Ewa était allé trop loin, elle en savait déjà trop, et Valerii connaissait la règle : dès que tu sens le danger, élimine, élimine, élimine sans te poser de questions.&amp;lt;br&amp;gt;Il se devait de court-circuiter cette Ewa, sinon il pouvait dire au revoir à son rêve, sa petite maison en forêt dans les hauteurs de Bienne, en Suisse, comme on lui avait promis s’il faisait son boulot correctement. Le moment était venu, il devait passer à l’action.&amp;lt;br&amp;gt;La porte s'ouvre à nouveau sur Ewa tenant une tasse de café fumante. Le liquide est noir et si délicatement sucré qu'il y renonce avec chagrin, chaque nouvelle secrétaire amenant son lot d'immondes mixtures. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quelque chose à ajouter Mademoiselle Ewa? - Oui, Monsieur, il faut que nous parlions, avez-vous eu le temps de... - Du calme, mademoiselle, vous voulez parler? Asseyez-vous mais ne me faites pas perdre mon temps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La tension qu'elle affiche lui donne envie de se montrer cruel, sans le savoir elle vient d'apporter une bombe qui pourrait lui exploser au visage sur le plateau du déjeuner, elle n'aurait qu'à lui demander d'aposer son nom tout au sommet de sa liste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J'ai fait une découverte intéressante, pendant mes quelques jours de congé la semaine passée. J'ai fait l'aller-retour jusqu'à Kiev et vous ne croiriez pas ce qui se passe dans ce train. Des cartouches de cigarettes par miliers cachées dans les moindres recoins, des douaniers aussi coulants que pourris... Nous devons faire quelque chose, c'est un traffic à une échelle encore jamais atteinte! Avec la liste de tous les sous-traitants que j'ai pu rassembler, je suis prête à creuser plus profondément. J'attends votre autorisation pour... - Excellent Ewa, je n'en attendais pas moins de vous, vraiment, c'est de l'excellent travail! La réponse tant attendue ne se laisse pas prononcer, pourtant Ewa ne parvient pas à mettre en doute son succès. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Est ce là tout ce que vous êtes parvenue à récoleter? C'est encore léger, mais cela vaut largement la peine que je passe l'affaire aux collègues. Vous pouvez être fière de vous, et c'est bien ce qui me désole, mais ma décision est prise. Ewa, je vous ai demandé de vous asseoir car j'ai une mauvaise nouvelle à vous annoncer. Je suis sûre que vous comprendrez... Nos notes de frais dépassent déja le budget de l'année et il n'y a aucune affaire dont je puisse me défaire. Si nous devons enquêter sur ce traffic... La seule privation que la boîte puisse supporter est toute personnelle, il faut que je me passe de vos services Ewa, je vais demander au service de nettoyage de vous apporter un carton pour vos affaires. J'en suis désolé. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]] [[Category:Valerii|Valerii]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Bible_Salvatrice_/_Erl%C3%B6ser_Bibel</id>
		<title>Bible Salvatrice / Erlöser Bibel</title>
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				<updated>2011-12-16T10:58:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Varsovie. Quartier Praga puis Galerie Jan.&lt;br /&gt;
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Tout allait mieux pour Ewa. Elle s’était enfin débarrassée de cet abruti de Valerii et n’avait aucun regret d’avoir quitté ce département en lambeaux avec des senteurs de corruption. Elle pensait souvent à Yegor, enfin elle avait quelqu’un en tête, enfin un peu d’espoir. Mais elle devait aller plus loin. Chaque fois qu’elle avait commencé à stagner dans ces recherches un coup de pression à Jan l’avait souvent sortie du pétrin.&amp;lt;br&amp;gt;Elle savait que les choses ne changeraient pas, la solution était chez Jan, son instinct la poussait à retourner dans le quartier de Praga, cet épouvantable merdier qui avait pourtant toujours remis de l’ordre dans ses recherches. Du temps avait passé depuis leur dernière rencontre et il ne faut pas plus d’un jour à Jan pour se retrouver au milieu d’une sale affaire. Elle prit la route, décidée à faire un nouveau pas dans cette sombre histoire.&amp;lt;br&amp;gt;C’était l’heure de pointe à Praga, la techno résonnait jusqu’au milieu des rues et on entendait très peu de polonais dans les discussions. Beaucoup de langues, beaucoup de touristes imbibés de bière. Ewa se sentit nostalgique, pouvait-elle dire qu’elle avait bien profité de sa jeunesse&amp;amp;nbsp;? Non, ce n’était pas trop son genre de faire la fête, quand elle sortait avec ses amis de l’école de recrue ils s’amusaient déjà à filer des dealers, tout ce que Ewa voulait c’était une ville propre pour les générations futures et bien sûr, coffrer une maximum de salopards. Avec ce qu’elle voyait à l’instant, son objectif était encore loin d’être atteint.&amp;lt;br&amp;gt;Elle s’adossa contre un mur en face de la Piekarnia, détacha ses cheveux blonds et prit une pose pour le moins aguicheuse. Elle s’alluma une cigarette. Jan venait boire un verre dans cette discothèque tous les soirs. Il ne faisait pas que boire un verre, cet endroit était la plaque tournante d’amphétamine dans le quartier. Et lui, il la faisait bien tourner. Elle attendit un bon moment avant d’apercevoir Jan. Ce salaud tenait toujours deux filles dans ses bras, elles étaient comme des membres à part entière de son corps. Elles ne savaient probablement pas encore à quelle ordure elles avaient à faire, il avait sûrement du les embobiner à la galerie avec ces conneries artistiques. Il passa devant tout le monde et entra sans problème, les délires psychédéliques allaient maintenant pouvoir démarrer pour tout les clients de la Piekarnia.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa avait en tout cas deux ou trois heures devant elle pour fouiller la galerie avant que Jan ne rentre et fourre ses deux inconscientes.&amp;lt;br&amp;gt;Elle n’eu aucun mal à forcer la serrure. Elle monta les escaliers mais lorsqu’elle pénétra dans le couloir menant à la chambre de Jan, elle entendit un grognement profond. Cette enflure de Jan avait un chien de garde, il devait forcément cacher quelque chose. Elle n’eut même pas le temps d’allumer les néons, elle sentit les pas lourds du chien qui fonçaient droit sur elle. Elle n’avait plus le temps elle allait devoir affronter la bête dans l’obscurité. Elle eu à peine le temps de se mettre en garde. Le chien lui sauta dessus, la renversant, Ewa s’écroula violemment sur le sol. A en juger par la lourdeur de l’attaque, elle avait sûrement à faire à un molosse. Il sentait le rat. Le chien fut emporter par son élan et se retrouva derrière Ewa. C’était l’unique chance pour Ewa de s’en sortir vivante. Elle se releva rapidement, finalement les exercices de l’école de recrue n’étaient pas si inutiles, elle sprinta à l’autre bout du couloir. Le chien commença sa course. Elle avait un ou deux mètres d’avance. Elle atteignit l’interrupteur, alluma, et s’en même se retourner totalement elle assena un violent coup de pied dans la gueule du molosse en plein vol pour la morde au cou.&amp;lt;br&amp;gt;L’animal gisait maintenant par terre, inconscient. Ewa rajusta sa veste et entra dans la chambre.&amp;lt;br&amp;gt;Elle fouilla partout en quête d’une information sur Valerii mais elle ne trouva rien d’autre que des seringues, des préservatifs, des paquets d’amphétamines. Jan avait peut-être revu Dzanna mais en cherchant partout sur son bureau elle ne trouva aucun indice, aucun numéro, rien.&amp;lt;br&amp;gt;Elle décida de prendre l’air sur le balcon. Elle s’assit sur la chaise, dehors c’était un vrai carnage dans Praga. Elle soupira, baissa la tête, désespérée. Elle ouvrit les yeux. Par terre, devant elle se trouvait une Bible. Elle ricana, comment un mec comme Jan pouvait lire la Bible. Un petit morceau de papier débordait. Elle ouvrit la Bible, sur le petit morceau de papier était écrit&amp;amp;nbsp;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ne pas oublier envoyer paquet cigarettes à big boss.&amp;lt;br&amp;gt;Adresse&amp;amp;nbsp;: Wallter Winkler, Zentralstrasse 9, 2501 Bienne, Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa quitta l’appartement sans perdre de temps. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Stadtviertel Praga und Jans Galerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa, entlassen. Valerii, ein Dummkopf, wahrscheinlich selbst nicht unschuldig. Ewa dachte an Yegor. Aber um ihm Informationen zu bieten, müsste sie mehr wissen. Sie begab sich ein weiteres Mal zu Jan, nachts, während er auswärts seine Amphitamine verkaufte. Knapp entkam sie Jans Wachhund. Nichts zu machen, keine Verbindung zu Dzanna, nichts Kompromittierendes. Nachtluft, unten tobte das Leben im Viertel, oben herrschte Ruhe. Ewa ließ den Kopf hängen, sie schloss die Augen. Der nächste Blick fiel auf eine Bibel. Eine Bibel bei Jan! Sie nahm das Buch in die Hand, fand einen kleinen herausragenden Zettel. Vergiss nicht, dem Big Boss das Paket zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallter Winkler, Zentralstrasse 9, 2501 Bienne, Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hatte Ewa keine Zeit mehr zu verlieren. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Weg_aus_der_Provinz_/_Sortir_de_la_province</id>
		<title>Weg aus der Provinz / Sortir de la province</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Weg_aus_der_Provinz_/_Sortir_de_la_province"/>
				<updated>2011-12-16T10:54:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Aus der Province - la sortie du province“ nach „Aus der Province - Sortir de la province“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#669900&amp;quot; | What's in your head*, Ewas Schädel, Warschau &amp;amp;#124; What's in your head*, crâne d'Ewa, Varsovie &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe diese verdammten drei Jahre Polizeischule gemacht, in einem verfluchten Kleinstadtrevier gearbeitet, und dann: Ich musste da raus. Ich meine, wir haben doch dieses eine Leben. Wenn du in der Provinz im Revier bist, ist das, als würdest du kellnern, anderen Leuten den Arsch abwischen, die Besoffenen in die Ausnüchterungszellen bringen (sollen sie doch draußen verrecken, damn it, aber das darfst du nicht sagen, überhaupt: du musst nett sein, immer nett sein, vielleicht erinnert einer dein Gesicht, deinen Namen, und dann bist du unten durch in der Dorf, durch in der Region, ich sag's dir). Ich wollte mehr. Ich bewarb mich auf eine Weiterbildung zur Vorbereitung auf die internationale polizeiliche Zusammenarbeit. Ja, ich habe zu viel ferngesehen. Interpol, der Ausblick war betörend, ich war naiv wie ein Teenager, der das Wendy-Abonnement abbestellt und sich damit erwachsen fühlt. Gott! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortbildung: Sprechen wir nicht drüber, da war ein fetter mächtiger Mann, der meinen Körper wollte und ich wollte seine Bestbenotung: Am Ende hatten wir beide, was wir wollten.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann Interpol, Warschau, ich dachte: &amp;lt;br&amp;gt;Das ist es jetzt. &amp;lt;br&amp;gt;Das,&amp;lt;br&amp;gt;Dass ich bei Interpol arbeite, gut Geld verdiene, in Warschau bin (alle Provinzbullen wollen nach Warschau, aber das sagt kaum einer, die Frau, die Kinder, man gibt sich heimatverbunden, und in den Fächern liegen doch die Briefchen: Die Einladungen zu Bewerbungsgesprächen, dann die krank vorgetäuschten Tage, später&amp;amp;nbsp;die Stellenabsagen, die Weihnachtsfeier, der ganze Schrott von vorn – Und ich dachte: Ich bin raus). Ich habe wirklich geglaubt, die empfangen mich auf dem roten Teppich. Aber nada. Es war noch schlimmer als in der Provinz. Weißt du, in der Provinz nimmst du wenigstens manchmal wen fest, und neben all den kaputten Autos, verlorenen Katzen (welcher Sch*autor auch immer Geschichten schreibt, in denen die Polizei Kindern hilft, ihre verlorenen Haustiere zu finden, god damn him) – neben all dem Mist, fängst du ja von Zeit zu Zeit doch mal einen Bankräuber, einen Tankstellenplünderer oder einen Vergewaltiger. Der große Coup. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interpol, da, dachte ich, landest du einen großen Coup nach dem Anderen, da fängst du die richtig Großen. Da kann man wirklich was erreichen!&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;Dachte ich. Kam in unser Büro, begrüßt von Valerii, meinem Chef, der mir erklärte, wie er den Kaffee am liebsten trinke und dass er hoffe, es würde nicht allzulang dauern, bis ich den Dreh raushätte. Das störe ihn wirklich, wenn die Leute einfach nicht begriffen, wie man guten Kaffee macht. Ganz einfach, ein Espresso, nochmal ein bisschen Wasser drauf, verlängert, aber nur ein klein wenig, er zeigte die Wassermenge mit den Fingern, ganz ernst, dazu eine Dreiviertelportion Rahm, dreiviertel, nicht zweidrittel, man schmeckt den Unterschied!, und ein halbes Stück Würfelzucker. Ihre Vorgängerin ist gegangen, weil sie Rohrzucker genommen hat, statt des weißen. Merken Sie sich das.&amp;lt;br&amp;gt;Das war mein erster Tag bei Europol. Weißer Zucker, weißt du. Ich hab noch gedacht, gut, dummer Scherz, der will wissen, was er mit mir machen kann. Am nächsten Tag hab ich ihm den Kaffee gebracht, so viel bestellt, und er sagte nur: Schätzchen, wenn der in einem Monat noch so schmeckt, bist du entlassen. Ähh, darf ich Dir das Sie anbieten, du Arsch? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damn it. Jetzt bin ich seit drei Jahren hier. Kaffee, Papiere sortieren, manchmal Büroklammen. Das hat er sich ausgedacht, als seine Frau ihn verlassen hat, hat mir ein Kollege erzählt. Dass er seine Sch*Aggression an seinem Fußvolk auslassen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reichts. Drei Jahre und keinen Schritt weiter. Ich werde auf eigene Faust ermitteln – und&amp;amp;nbsp;[[Ewa Leszek 11.11.11|ihm beweisen, was ich kann:&amp;amp;nbsp;Ich will die großen Fische!]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]] [[Category:Valerii|Valerii]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Aus_der_Province_-_la_sortie_du_province</id>
		<title>Aus der Province - la sortie du province</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Aus_der_Province_-_la_sortie_du_province"/>
				<updated>2011-12-16T10:54:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Aus der Province - la sortie du province“ nach „Aus der Province - Sortir de la province“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Aus der Province - Sortir de la province]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Je_reviendrai_/_Ich_komme_wieder</id>
		<title>Je reviendrai / Ich komme wieder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Je_reviendrai_/_Ich_komme_wieder"/>
				<updated>2011-12-16T10:52:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Varsovie. Galerie Jan. (olivgrün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quoi? Quel trafic? mais t’as pété un plomb Ewa? Je n’ai rien à voir avec ça, fait Jan, paniqué&amp;lt;br&amp;gt;- Où... elle tord un peu plus le poignet de Jan, elle pointe maintenant son PP7 sur la tempe de celui-ci, as-tu… trouvé ce paquet de clope&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;- Mais qu’est-ce que j’en sais Ewa, j’en ai dix-milles des paquets de clopes je ne pas sais tous d’où ils viennent nom d’un chien&amp;amp;nbsp;!&amp;lt;br&amp;gt;- Je vais te le demander pour la dernière fois, cette fois elle place son PP7 juste sous les testicules de Jan.&amp;lt;br&amp;gt;- Ok&amp;amp;nbsp;! ok&amp;amp;nbsp;! ok&amp;amp;nbsp;! je vais te le dire Ewa, je vais te le dire, mais s’il te plaît, pas mes boules chéries, pas elles, non&amp;amp;nbsp;!&amp;lt;br&amp;gt;- Et bien j’attends, chochotte.&amp;lt;br&amp;gt;- C’est une fille que j’ai rencontré il y a quelques semaines, elle s’appelle [[Schmugglerin|Dzanna]], mais je te jure ce n’était pas une pute, j’en ai fini avec les putes qui dealent, je te l’assure…&amp;lt;br&amp;gt;- Où est-ce que je peux la trouver cette Dzanna&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;- Je ne sais pas, on était bourré tous les deux, je lui ai proposé de venir ici pour prendre un peu de meth, mais elle voulait pas, c’était pas son genre, elle disait qu’elle ne pouvait pas faire ça à son fils… Elle ne parlait que de ça, de son fils… Son nom c’est Arsen, je crois… &amp;lt;br&amp;gt;- Il m’en faut plus Jan, tu le sais, c’est pas suffisant…&amp;lt;br&amp;gt;- Non je t’assure, on n’a fait que baiser, elle devait repartir en Ukraine le lendemain…&amp;lt;br&amp;gt;- En Ukraine&amp;amp;nbsp;? t’en es sûr&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;- Oui, elle créchait chez une amie à elle, un ou deux jours dans le quartier de la gare centrale, j’en sais pas plus, on n’a pas beaucoup parlé, conclut-il avec un sourire sournois. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa le pousse violemment, Jan fini par terre les jambes en l’air. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bon sang Jan, penses à mettre un caleçon la prochaine fois. Je reviendrai te voir bientôt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Jans Galerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was? Welcher Schmuggel? Ist dir die Sicherung durchgebrannt, Ewa? Ich habe damit nichts zu tun, sagte Jan panisch.&amp;lt;br&amp;gt;- Wo … Sie schwang ihre PP7, setzte sie auf Jans Schläfe … hast du dieses Paket Kippen her?&amp;lt;br&amp;gt;- Was weiß ich, Ewa. Ich habe zehntausende Kippenpakete, von denen ich nicht weiß, woher sie kommen.&amp;lt;br&amp;gt;- Ich werde dich ein letztes Mal fragen: … und sie richtete die PP7 auf Jans Hoden&amp;lt;br&amp;gt;- Ko, ok okay. Ich werde es dir sagen, Ewa, ich sags dir, aber bitte nicht meine heiligen Eier, bitte nicht!&amp;lt;br&amp;gt;- Ja Schwuchtel, ich höre.&amp;lt;br&amp;gt;- Da gibt es eine Frau, sie heißt [[Schmugglerin|Dzanna]], aber sie ist keine Hure, keine dealende Hure, damit bin ich durch.&amp;lt;br&amp;gt;- Wo ist sie?&amp;lt;br&amp;gt;- Ich weiß es nicht. wir haben uns ein, zweimal getroffen. Ich hab ihr vorgeschlagen, dass wir zu mir gehen, ein bisschen Stoff, du weißt schon. Sie wollte nicht, so sei sie nicht, hat sie gesagt, und außerdem der Junge. Gott, sie redet von nichts anderem. Arsen, heißt er. Wie Arsen, verstehste. Die hat ne Vorliebe für giftige Stoffe, sag ich dir.&amp;lt;br&amp;gt;- Hör auf zu labern, Jan!&amp;lt;br&amp;gt;- Sie fährt morgen zurück in die Ukraine.&amp;lt;br&amp;gt;- In die Ukraine? Bist du sicher?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja, sie pennt bei einer Freundin, irgendwo in der Nähe des Hauptbahnhofs, ein paar Tage, dann fährt sie zurück. Mehr weiß ich nicht, wir haben nicht viel miteinander geredet. Sie bringt mir Pakete. Ich gebe ihr Geld. Mehr weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieß ihn. Jan fiel: den Rücken auf dem Boden, die Beine schossen hoch in die Luft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um Himmels willen, Jan, zieh dir beim nächsten Mal ne Hose an. Bis bald, der Gauner.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Je_reviendrai_/_Ich_komme_wieder</id>
		<title>Je reviendrai / Ich komme wieder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Je_reviendrai_/_Ich_komme_wieder"/>
				<updated>2011-12-16T10:50:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Ewa Leszek 24.11.11“ nach „Je reviendrai / Ich werde wiederkommen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Quoi? Quel trafic? mais t’as pété un plomb Ewa? Je n’ai rien à voir avec ça, fait Jan, paniqué&amp;lt;br&amp;gt;- Où... elle tord un peu plus le poignet de Jan, elle pointe maintenant son PP7 sur la tempe de celui-ci, as-tu… trouvé ce paquet de clope&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;- Mais qu’est-ce que j’en sais Ewa, j’en ai dix-milles des paquets de clopes je ne pas sais tous d’où ils viennent nom d’un chien&amp;amp;nbsp;!&amp;lt;br&amp;gt;- Je vais te le demander pour la dernière fois, cette fois elle place son PP7 juste sous les testicules de Jan.&amp;lt;br&amp;gt;- Ok&amp;amp;nbsp;! ok&amp;amp;nbsp;! ok&amp;amp;nbsp;! je vais te le dire Ewa, je vais te le dire, mais s’il te plaît, pas mes boules chéries, pas elles, non&amp;amp;nbsp;!&amp;lt;br&amp;gt;- Et bien j’attends, chochotte.&amp;lt;br&amp;gt;- C’est une fille que j’ai rencontré il y a quelques semaines, elle s’appelle [[Schmugglerin|Dzanna]], mais je te jure ce n’était pas une pute, j’en ai fini avec les putes qui dealent, je te l’assure…&amp;lt;br&amp;gt;- Où est-ce que je peux la trouver cette Dzanna&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;- Je ne sais pas, on était bourré tous les deux, je lui ai proposé de venir ici pour prendre un peu de meth, mais elle voulait pas, c’était pas son genre, elle disait qu’elle ne pouvait pas faire ça à son fils… Elle ne parlait que de ça, de son fils… Son nom c’est Arsen, je crois… &amp;lt;br&amp;gt;- Il m’en faut plus Jan, tu le sais, c’est pas suffisant…&amp;lt;br&amp;gt;- Non je t’assure, on n’a fait que baiser, elle devait repartir en Ukraine le lendemain…&amp;lt;br&amp;gt;- En Ukraine&amp;amp;nbsp;? t’en es sûr&amp;amp;nbsp;?&amp;lt;br&amp;gt;- Oui, elle créchait chez une amie à elle, un ou deux jours dans le quartier de la gare centrale, j’en sais pas plus, on n’a pas beaucoup parlé, conclut-il avec un sourire sournois. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa le pousse violemment, Jan fini par terre les jambes en l’air. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bon sang Jan, penses à mettre un caleçon la prochaine fois. Je reviendrai te voir bientôt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was? Welcher Schmuggel? Ist dir die Sicherung durchgebrannt, Ewa? Ich habe damit nichts zu tun, sagte Jan panisch.&amp;lt;br&amp;gt;- Wo … Sie schwang ihre PP7, setzte sie auf Jans Schläfe … hast du dieses Paket Kippen her?&amp;lt;br&amp;gt;- Was weiß ich, Ewa. Ich habe zehntausende Kippenpakete, von denen ich nicht weiß, woher sie kommen.&amp;lt;br&amp;gt;- Ich werde dich ein letztes Mal fragen: … und sie richtete die PP7 auf Jans Hoden&amp;lt;br&amp;gt;- Ko, ok okay. Ich werde es dir sagen, Ewa, ich sags dir, aber bitte nicht meine heiligen Eier, bitte nicht!&amp;lt;br&amp;gt;- Ja Schwuchtel, ich höre.&amp;lt;br&amp;gt;- Da gibt es eine Frau, sie heißt [[Schmugglerin|Dzanna]], aber sie ist keine Hure, keine dealende Hure, damit bin ich durch.&amp;lt;br&amp;gt;- Wo ist sie?&amp;lt;br&amp;gt;- Ich weiß es nicht. wir haben uns ein, zweimal getroffen. Ich hab ihr vorgeschlagen, dass wir zu mir gehen, ein bisschen Stoff, du weißt schon. Sie wollte nicht, so sei sie nicht, hat sie gesagt, und außerdem der Junge. Gott, sie redet von nichts anderem. Arsen, heißt er. Wie Arsen, verstehste. Die hat ne Vorliebe für giftige Stoffe, sag ich dir.&amp;lt;br&amp;gt;- Hör auf zu labern, Jan!&amp;lt;br&amp;gt;- Sie fährt morgen zurück in die Ukraine.&amp;lt;br&amp;gt;- In die Ukraine? Bist du sicher?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja, sie pennt bei einer Freundin, irgendwo in der Nähe des Hauptbahnhofs, ein paar Tage, dann fährt sie zurück. Mehr weiß ich nicht, wir haben nicht viel miteinander geredet. Sie bringt mir Pakete. Ich gebe ihr Geld. Mehr weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieß ihn. Jan fiel: den Rücken auf dem Boden, die Beine schossen hoch in die Luft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um Himmels willen, Jan, zieh dir beim nächsten Mal ne Hose an. Bis bald, der Gauner.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ewa_Leszek_24.11.11</id>
		<title>Ewa Leszek 24.11.11</title>
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				<updated>2011-12-16T10:50:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Ewa Leszek 24.11.11“ nach „Je reviendrai / Ich werde wiederkommen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Je reviendrai / Ich werde wiederkommen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Nom:_Leszek._Pr%C3%A9nom:_Ewa._/_Name:_Leszek._Vorname:_Ewa</id>
		<title>Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa</title>
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				<updated>2011-12-16T10:48:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa.“ nach „Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;J'aime bien le rapport à son père. Est-ce là dedans il pourrait y avoir un motive pourquoi elle est devenue agente? -&amp;amp;nbsp;Urs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nom:_Leszek._Pr%C3%A9nom:_Ewa.</id>
		<title>Nom: Leszek. Prénom: Ewa.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Nom:_Leszek._Pr%C3%A9nom:_Ewa."/>
				<updated>2011-12-16T10:48:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Nom: Leszek. Prénom: Ewa.“ nach „Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Nom:_Leszek._Pr%C3%A9nom:_Ewa.</id>
		<title>Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Nom:_Leszek._Pr%C3%A9nom:_Ewa."/>
				<updated>2011-12-16T10:48:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa.“ nach „Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Bible_Salvatrice_/_Erl%C3%B6ser_Bibel</id>
		<title>Bible Salvatrice / Erlöser Bibel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Bible_Salvatrice_/_Erl%C3%B6ser_Bibel"/>
				<updated>2011-12-16T10:47:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Ewa Leszek chez Jan“ nach „Bible Salvatrice / Erlöser Bibel“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; height=&amp;quot;40&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#66cc66&amp;quot; | Chez Jan - 12.12.2011 - Warschau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Tout allait mieux pour Ewa. Elle s’était enfin débarrassée de cet abruti de Valerii et n’avait aucun regret d’avoir quitté ce département en lambeaux avec des senteurs de corruption. Elle pensait souvent à Yegor, enfin elle avait quelqu’un en tête, enfin un peu d’espoir. Mais elle devait aller plus loin. Chaque fois qu’elle avait commencé à stagner dans ces recherches un coup de pression à Jan l’avait souvent sortie du pétrin.&amp;lt;br&amp;gt;Elle savait que les choses ne changeraient pas, la solution était chez Jan, son instinct la poussait à retourner dans le quartier de Praga, cet épouvantable merdier qui avait pourtant toujours remis de l’ordre dans ses recherches. Du temps avait passé depuis leur dernière rencontre et il ne faut pas plus d’un jour à Jan pour se retrouver au milieu d’une sale affaire. Elle prit la route, décidée à faire un nouveau pas dans cette sombre histoire.&amp;lt;br&amp;gt;C’était l’heure de pointe à Praga, la techno résonnait jusqu’au milieu des rues et on entendait très peu de polonais dans les discussions. Beaucoup de langues, beaucoup de touristes imbibés de bière. Ewa se sentit nostalgique, pouvait-elle dire qu’elle avait bien profité de sa jeunesse&amp;amp;nbsp;? Non, ce n’était pas trop son genre de faire la fête, quand elle sortait avec ses amis de l’école de recrue ils s’amusaient déjà à filer des dealers, tout ce que Ewa voulait c’était une ville propre pour les générations futures et bien sûr, coffrer une maximum de salopards. Avec ce qu’elle voyait à l’instant, son objectif était encore loin d’être atteint.&amp;lt;br&amp;gt;Elle s’adossa contre un mur en face de la Piekarnia, détacha ses cheveux blonds et prit une pose pour le moins aguicheuse. Elle s’alluma une cigarette. Jan venait boire un verre dans cette discothèque tous les soirs. Il ne faisait pas que boire un verre, cet endroit était la plaque tournante d’amphétamine dans le quartier. Et lui, il la faisait bien tourner. Elle attendit un bon moment avant d’apercevoir Jan. Ce salaud tenait toujours deux filles dans ses bras, elles étaient comme des membres à part entière de son corps. Elles ne savaient probablement pas encore à quelle ordure elles avaient à faire, il avait sûrement du les embobiner à la galerie avec ces conneries artistiques. Il passa devant tout le monde et entra sans problème, les délires psychédéliques allaient maintenant pouvoir démarrer pour tout les clients de la Piekarnia.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa avait en tout cas deux ou trois heures devant elle pour fouiller la galerie avant que Jan ne rentre et fourre ses deux inconscientes.&amp;lt;br&amp;gt;Elle n’eu aucun mal à forcer la serrure. Elle monta les escaliers mais lorsqu’elle pénétra dans le couloir menant à la chambre de Jan, elle entendit un grognement profond. Cette enflure de Jan avait un chien de garde, il devait forcément cacher quelque chose. Elle n’eut même pas le temps d’allumer les néons, elle sentit les pas lourds du chien qui fonçaient droit sur elle. Elle n’avait plus le temps elle allait devoir affronter la bête dans l’obscurité. Elle eu à peine le temps de se mettre en garde. Le chien lui sauta dessus, la renversant, Ewa s’écroula violemment sur le sol. A en juger par la lourdeur de l’attaque, elle avait sûrement à faire à un molosse. Il sentait le rat. Le chien fut emporter par son élan et se retrouva derrière Ewa. C’était l’unique chance pour Ewa de s’en sortir vivante. Elle se releva rapidement, finalement les exercices de l’école de recrue n’étaient pas si inutiles, elle sprinta à l’autre bout du couloir. Le chien commença sa course. Elle avait un ou deux mètres d’avance. Elle atteignit l’interrupteur, alluma, et s’en même se retourner totalement elle assena un violent coup de pied dans la gueule du molosse en plein vol pour la morde au cou.&amp;lt;br&amp;gt;L’animal gisait maintenant par terre, inconscient. Ewa rajusta sa veste et entra dans la chambre.&amp;lt;br&amp;gt;Elle fouilla partout en quête d’une information sur Valerii mais elle ne trouva rien d’autre que des seringues, des préservatifs, des paquets d’amphétamines. Jan avait peut-être revu Dzanna mais en cherchant partout sur son bureau elle ne trouva aucun indice, aucun numéro, rien.&amp;lt;br&amp;gt;Elle décida de prendre l’air sur le balcon. Elle s’assit sur la chaise, dehors c’était un vrai carnage dans Praga. Elle soupira, baissa la tête, désespérée. Elle ouvrit les yeux. Par terre, devant elle se trouvait une Bible. Elle ricana, comment un mec comme Jan pouvait lire la Bible. Un petit morceau de papier débordait. Elle ouvrit la Bible, sur le petit morceau de papier était écrit&amp;amp;nbsp;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ne pas oublier envoyer paquet cigarettes à big boss.&amp;lt;br&amp;gt;Adresse&amp;amp;nbsp;: Wallter Winkler, Zentralstrasse 9, 2501 Bienne, Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa quitta l’appartement sans perdre de temps. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Ewa, entlassen. Valerii, ein Dummkopf, wahrscheinlich selbst nicht unschuldig. Ewa dachte an Yegor. Aber um ihm Informationen zu bieten, müsste sie mehr wissen. Sie begab sich ein weiteres Mal zu Jan, nachts, während er auswärts seine Amphitamine verkaufte. Knapp entkam sie Jans Wachhund. Nichts zu machen, keine Verbindung zu Dzanna, nichts Kompromittierendes. Nachtluft, unten tobte das Leben im Viertel, oben herrschte Ruhe. Ewa ließ den Kopf hängen, sie schloss die Augen. Der nächste Blick fiel auf eine Bibel. Eine Bibel bei Jan! Sie nahm das Buch in die Hand, fand einen kleinen herausragenden Zettel. Vergiss nicht, dem Big Boss das Paket zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallter Winkler, Zentralstrasse 9, 2501 Bienne, Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hatte Ewa keine Zeit mehr zu verlieren. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ewa_Leszek_chez_Jan</id>
		<title>Ewa Leszek chez Jan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ewa_Leszek_chez_Jan"/>
				<updated>2011-12-16T10:47:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Ewa Leszek chez Jan“ nach „Bible Salvatrice / Erlöser Bibel“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Bible Salvatrice / Erlöser Bibel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Rencontre_/_Treffen</id>
		<title>Rencontre / Treffen</title>
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				<updated>2011-12-16T10:43:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Rencontre“ nach „Rencontre / Treffen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warshau. Zug und Bahnhof. (blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Abteiltür und verlässt sein Abteil. Das Innere des Zugs ist jetzt voller Bewegung wie in der Nacht, der Zug erwacht, doch nun auf eine trägere Weise, es ist ein behäbiges Erwachen, aber eines, das sich seiner Sache sicher ist. In den Gesichtern auf den engen Gängen ist die Erleichterung, dass die Fahrt nun zu Ende ist, die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, sie können das Getümmel des Bahnhofs kaum noch erwarten. Ganz kurz nur sieht Yegor den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg; Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand; Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach Beschilderungen umzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kawa, prosze? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann am Kiosk nickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie frühstens am Dienstag sehen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kein Tourist. Ich arbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie aber trotz ihrem berufsgeschulten Auge nicht sicher einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was für ein Zufall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hat Ihnen die Reise gefallen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woher kommen Sie denn? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wie heissen Sie eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt hat er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie sogleich weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bin Ewa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ewa, reisen Sie allein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich wohne hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben Sie Kinder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich arbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa zündet sich eine neue Zigarette an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus der Schweiz - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor lacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bin Journalist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich schreibe über das Zugfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine Reisereportage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor blickt auf die Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wenn ich irgendwie helfen kann... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, auf Schönheiten lässt er sich nicht ein, soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich höflich, mischt sich in neue Ströme, Ewa schaut ihm hinterher, er ist fort. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varsovie. Train et gare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kawa prosze&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le gérant du kiosque opina.&amp;lt;br&amp;gt;La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda&amp;amp;nbsp;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Touriste&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.&amp;lt;br&amp;gt;D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Tu as l’air trop fatigué pour travailler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kiev&amp;amp;nbsp;? Alors nous étions dans le même train. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ca pour du hasard… c’est du hasard. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Est-ce que le voyage t’as plus&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Alors… d’où est-ce-que tu viens&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- En fait, quel est votre prénom&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis Ewa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ewa voyagez-vous seule&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J’habite ici. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Avez-vous des enfants&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Non, je travaille beaucoup. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa se rallume une nouvelle cigarette. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je vis en Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je le savais&amp;amp;nbsp;! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train&amp;amp;nbsp;? Vous pouviez prendre l’avion, non&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor rit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis journaliste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J’écris sur ce voyage en train. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je fais un reportage de voyage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bien. Et que se passe-t-il maintenant&amp;amp;nbsp;? Vous poursuivez le voyage&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor regarda sa montre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur&amp;amp;nbsp;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Comme&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à ne plus tomber dans le piège de la beauté.&amp;lt;br&amp;gt;Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, Ewa n’était plus là.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]] [[Category:Yegor|Yegor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Rencontre_/_Treffen</id>
		<title>Diskussion:Rencontre / Treffen</title>
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				<updated>2011-12-16T10:43:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Rencontre“ nach „Diskussion:Rencontre / Treffen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Dialog funktioniert sehr gut und vermittelt ein gutes Bild der beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hast Du bemerkt, dass Du die Erzählperspektive der personalen Erzählform von Yegor zu Ewa wechselst (Yegors Sicht zuerst, dann Ewa: was sie denkt etc.) und wieder zurück zu Yegor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man gut machen. Wenn du es bewusst machst, dann kannst du die einzelnen Abschnitte auch genau steuern. Im Augenblick funktioniert's gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Rencontre</id>
		<title>Rencontre</title>
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				<updated>2011-12-16T10:43:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Rencontre“ nach „Rencontre / Treffen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Rencontre / Treffen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Rencontre</id>
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				<updated>2011-12-16T10:43:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Rencontre“ nach „Diskussion:Rencontre / Treffen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Rencontre / Treffen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/R%C3%A9veil_/_Aufwachen</id>
		<title>Réveil / Aufwachen</title>
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				<updated>2011-12-16T10:42:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Réveil“ nach „Réveil / Aufwachen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Varsovie. Appartement Ewa. (olivgrün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4h du matin. Ewa ne cherche même plus une position qui lui permettrait de s’endormir. Elle ne bouge pas, elle fixe le plafond, le faisceau projeté par son ordinateur portable éclaire sobrement la chambre. Elle pense à tout. Le trafic de cigarettes, son boss incompréhensible, Karel qui n’est plus là, son père qui lui en veut et qu’elle n’a pas vu depuis presque un an. Il n’a pas voulu la suivre dans la capitale. Le faisceau se modifie, les photos de Florence le transforment à chaque fois que l’une d’entre elles apparaît. Elle pense aussi à la vaisselle qu’elle n’a pas faite depuis un mois, le café qui se rapproche. La constance du café, toujours là quand on en a besoin.&amp;lt;br&amp;gt;Soudainement, elle se relève. Elle pense à Jan et une grande urgence l’envahit. Il est son échappatoire, avec ces informations, elle pourrait enfin retourner sur le terrain et prouver à son boss qu’elle n’est pas qu’une secrétaire. Ce qu’elle aime c’est coffrer des salauds, coffrer des rapports et des archives, elle ne le supporte plus. Elle aperçoit le t-shirt de Karel sur la chaise du bureau, celui qu’il portait quand il était encore là. Il faut qu’elle lui prouve que ce travail vaut la peine, qu’elle est faite pour ça. Il faut que Papa soit fier d’elle, absolument. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5h du matin. La vaisselle est faite, l’appartement est en ordre comme jamais. Sur le rebord de sa fenêtre, Ewa sirote son café, Oh yeah de Foxy Brown dans ses oreilles. Varsovie dort encore, mais Jan sûrement pas. Il lui reste trois heures avant de se rendre au bureau, trois heures pour trouver ce salaud dans le quartier de Praga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle parque la voiture. Des jeunes touristes ivres dans la brume, qui rient comme elle ne le fait plus depuis longtemps. L’atelier de Jan se trouve dans un bâtiment de l’avant-guerre. Il vend les meilleures pilules psychostimulantes de tout Varsovie en plus d’être un de ses peintres les plus prometteurs. Encore des touristes. Praga a changé au cours de ces dix dernières années, mais au moins avec leur présence, les salauds du quartier comme Jan doivent se faire plus discret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle monte les escaliers. Comment fait-il pour vivre ici, tout semble figé par le froid. Elle atteint le dernier étage, l’odeur de la peinture l’envahit. Le terrain, enfin. Elle débloque l’interrupteur, les néons explosent et le grésillement commence. Il ne s’arrêtera pas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Jankou… ohéééé… c’est le livreur de journaux, je t’ai apporté un peu de lait aussi mon salaud…&amp;amp;nbsp;» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des tableaux et des pots de peinture partout, un bordel tout en couleur. Ewa aperçoit la porte de la chambre de Jan, le bruit s’y agite déjà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Aller Jankou, ne perdons pas de temps ou ça va faire mal… il faut que je te parle et mon PP7 aussi… tu ne voudrais pas que ta femme se fâche ou que tes enfants sachent vraiment qui tu es…&amp;amp;nbsp;» &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Ewas Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Uhr morgens. Ewa gab den Versuch, wieder einzuschlafen, endgültig auf. Sie stieg aus dem Bett und schaltete den Laptop an. Der Bildschirm warf Licht auf ihr Gesicht, das restliche Zimmer war dunkel, sie kniff die Augen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;Ewas Gedanken schwirrten umher: Sie dachte an Zigarettenschmuggel und daran, wo sie ansetzen könnte, um dem ein Ende zu machen. Ein Anfang vom Ende. Und wie naiv es ist, daran zu glauben. Leichter Kopfschmerz, schlafmangelbedingt. Sie öffnete sie, dachte an ihren Chef, der sie seit Jahren auf Sparflamme hielt, dann an Karel, ihren Exfreund, der ihr nicht in die Hauptstadt hatte folgen wollen. Und an ihren Vater, den sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewas Blick fiel auf das Geschirr in der Küchenzeile, das sie seit einem Monat nicht mehr abgewaschen hatte. Sie dachte an den baldigen Morgenkaffee. Kaffee war gut, Kaffee war die einzige Konstante in ihrem Leben, auf die sie sich verlassen konnte. Ewa setzte eine Kanne auf. &amp;lt;br&amp;gt;Dabei kreisten ihre Gedanken um Jan, ihren Informanten. Mit seiner Hilfe würde sie ihrem Chef beweisen, dass sie mehr war als ein hübsches Mädchen. Wenn ihr dieser Coup gelänge müsste sie nicht länger Büroklammern nach Farbe und Größe sortieren. Ihr Vater könnte stolz sein auf sein Mädchen. Bisher hatte er nicht begriffen, warum Ewa unbedingt zu Europol hatte wechseln wollen – wenn sie doch nur einen Sekretärinnenposten besetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Uhr morgens. Der Abwasch ist gemacht, das Appartment so sauber wie noch nie. Ewa saß auf dem Fensterbrett und schlürfte ihre dritte Tasse Kaffee. Dazu Foxy Brown im Radio. &amp;lt;br&amp;gt;Warschau schläft, dachte sie, aber Jan müsste wach sein. In drei Stunden musste Ewa im Büro erscheinen. Ziemlich wenig Zeit, um den wichtigsten Kriminellen von Praga ausfindig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie parkt ihr Auto in Praga. Sternhagelvolle Touristen lallten, lachten und schwankten über den Gehweg. Ewa konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal so betrunken war. Jans Atelier lag in einem Altbau aus der Vorkriegszeit. Er vertrieb dort die besten Psychostimulanzien von ganz Warschau – und handelte zuweilen mit Gemälden. &amp;lt;br&amp;gt;In den letzten Jahren kommen mehr und mehr Touristen nach Praga, um dem berühmten Gangsterviertelflair nachzuspüren. Für Jan und seine Kollegen bedeutet das vor allem: Sie mussten vorsichtiger sein, diskreter. Den Straßenverkauf hatten sie beinahe vollständig ins Hausinnere verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieg die Treppen zum Atelier hinauf. Wie kann man hier nur leben? Im Haus ist es so eisig, dass kein Stoff gegen die Kälte hilft. Wenn die Körpertemperatur unter 32 Grad Celsius sinkt, wirft der Erfrierende seine Kleidung ab, weil er glaubt, dass ihm heiß ist. Er ist dann nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten, erinnert sich Ewa, warum auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der obersten Etage steht die Luft, es riecht nach Terpentin und Ölfarben. Sie öffnet die Tür ohne Schlüssel. So diskret, dass man es nicht als aufbrechen bezeichnen könnte. Ewa schaltet das Licht ein, einen Moment lang verharrt sie im Eingang, gespannt, dann betritt sie das Atelier.&amp;lt;br&amp;gt;Stille. Als sei er nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie waren verabredet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janku, he!, ich bins, ich bring die Zeitungen, und ein bisschen Milch. Zeit fürs Frühstück, mein Gauner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall stehen, lehnen und liegen Gemälde und Farbtöpfe. Nur fußschmale Wege führen durch den Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jans Zimmer vernimmt Ewa gedämpfte Geräusche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janu, nun komm schon! Lass uns keine Zeit verlieren. Meine PP7 möchte dich sprechen. Und du willst doch nicht, dass deine Frau wütend wird oder deine Kinder erfahren, wer du wirklich bist …&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/R%C3%A9veil</id>
		<title>Réveil</title>
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				<updated>2011-12-16T10:42:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Réveil“ nach „Réveil / Aufwachen“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Réveil / Aufwachen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Visite_amicale_/_Besuch_in_Freundschaft</id>
		<title>Visite amicale / Besuch in Freundschaft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Visite_amicale_/_Besuch_in_Freundschaft"/>
				<updated>2011-12-16T10:40:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varsovie. Galerie Jan. (olivgrün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Au bout de la galerie un couloir très étroit qui baigne dans une lumière verte inquiétante. Ewa y pénètre en sortant silencieusement son PP7. Derrière la porte, elle entend des chuchotements et des pas qui fuient, qui s'arrêtent et qui fuient encore. Ewa pointe son arme en direction de la porte, elle prend son élan et s'apprête à enfoncer la porte et soudain celle-ci s'ouvre. Jan se tient devant elle, il porte un peignoir violet et rien de plus.&amp;lt;br&amp;gt;- Ewa! comment vas-tu? tu tombes à pic pour le café!&amp;lt;br&amp;gt;- Epargnes-moi tes salades Jan... Alors qu'est-ce que tu trafiques encore?&amp;lt;br&amp;gt;- Moi? mais je ne trafiques rien, je suis juste un honnête citoyen qui se lève pour prendre son déjeuner, voilà tout. C'est plutôt à toi qu'il faut poser la question? D'ailleurs... tu sais que pour entrer chez moi comme tu l'as fais il te faudrait un mandat? Hein? Quand est-ce que tu vas me le présenter ce foutu mandat?&amp;lt;br&amp;gt;- Tu sais qu'il n'y a rien de mieux que tes conneries pour bien commencer une journée Jan...&amp;lt;br&amp;gt;- Ouais, je sais, depuis que je porte la moustache, je ne sais pas, je suis devenu assez marrant. Ca change un homme la moustache.&amp;lt;br&amp;gt;- Alors là... bon, assez rigoler. Tu dis aux deux putes qui couinent sous ton lit dégueulasse de se barrer ou je les coffre et toi avec en passant...&amp;lt;br&amp;gt;- Quelles putes? Il n'y a rien sous mon lit...&amp;lt;br&amp;gt;- Tu veux vraiment jouer à ça maintenant Jan? Ne me fait pas perdre le peu de patience qu'il me reste, petit con.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa se dirige vers le lit, elle soulève violemment la couverture, jette un oeil sous le lit: personne. Elle fixe Jan. Soudain, la portière du frigo s'ouvre et laisse découvrir une femme toute recroquevilée à l'intérieur, elle avance en pas de canard pour s'extirper du frigo et se déplie. Ewa ne pointe même pas son arme sur elle. La femme blonde est complètement nue, elle n'a même pas l'air d'avoir dix-huit ans.&amp;lt;br&amp;gt;- Je suis désolée mon chou, mais il faisait trop froid là-dedans, dit-elle.&amp;lt;br&amp;gt;- Oh et puis merde, s'énerve Jan. Il ouvre la grande fenêtre qui mène au balcon, sur le rebord dix petits doigts s'accrochent fermement à la balustrade rouillée. Jan s'accroupille et aide une jeune femme brune, tout aussi nue que la première à remonter sur la balcon. Ils rentrent ensuite à l'intérieur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;- J'y crois pas, soupire Ewa. Bon aller, rhabillez-vous et que je vous revois plus ici, c'est clair?&amp;lt;br&amp;gt;- C'est qui cette connasse? dit la brune.&amp;lt;br&amp;gt;- C'est la Policja cette connasse, répond Ewa. Alors tirez-vous avant que je vous envoie au trou.&amp;lt;br&amp;gt;Les deux filles se rhabillent rapidement et en silence, pour ce qu'elles portent elles n'auraient même pas du s'en donner la peine. Elles s'élancent dans le couloir glaucque laissant Ewa et Jan dans la chambre qui suintent la chaire et la cigarette. Ewa s'assied dans un fauteuil déchiqueté, dépose son PP7 sur sa cuisse.&amp;lt;br&amp;gt;- Apparemment le deal te donne un sacré sex-appeal, tu devrais peut-être faire usage de ce charme auprès de ta femme, reprend Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Peut-être, en tout cas je vois que ça fonctionne déjà sur toi...&amp;lt;br&amp;gt;Ewa empoigne son PP7 et tire une balle en direction de Jan. Le bruit retentit dans tous le bâtiment et un chien se met à aboyer. Le portait-photo de Picasso sur le mur se voit maintenant décoré d'un trou tout à fait splendide au milieu de son crâne dégarni.&amp;lt;br&amp;gt;- Mon Pablo! Non! Ewa, tu fais chier!&amp;lt;br&amp;gt;- Je suis la seule à pouvoir faire des blagues ici, mon petit Jankou. Et donnes-moi une cigarette pendant que tu y es. Jan ouvre un tiroir à proximité de sa kitchenette en piteux état, il en sort un paquet de Mantelboro rouge. Il le tend à Ewa en s'approchant d'elle, celle-ci remarque que sur le paquet, le petit autocollant attestant de sa légalité n'y figure pas. Elle ne peut pas manquer cette occasion. Elle agrippe le paquet et la main de Jan, elle le tire vers elle en tordant son poignet.&amp;lt;br&amp;gt;- Qui t'as refilé ce paquet de clope?&amp;lt;br&amp;gt;- Quoi? mais t'es malade Ewa, c'est juste un paquet de clope, je l'ai acheté au kiosque comme tout le monde. Ewa lui tord le poignet, il est à deux doigts de se casser. Jan hurle de douleur.&amp;lt;br&amp;gt;- Primo, ce n'est pas un paquet de clope comme les autres. Et deuzio, tu n'es pas tout le monde. Dis-moi ce que tu sais sur le traffic de cigarettes en provenance d'Ukraine? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Jans Galerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schmale Gang am Ende der Galerie ist in ein tristes grünes Licht getaucht. Ewa zwängt sich hinein, zieht lautlos ihre PP7 aus der Tasche. Hinter der Türe hört sie Geflüster, dann Schritte; die Schritte halten einen Moment inne, entfernen sich dann. Ewa richtet ihre Waffe auf die Türe, sie atmet durch und macht sich bereit, jeden Moment die Türe einzutreten – als diese sich unvermittelt gegen innen öffnet. Jan steht vor ihr. Er trägt einen violetten Morgenmantel, sonst nichts. - Ewa! Wie geht’s dir ! Du kommst gerade recht für einen Kaffee ! - Verschone mich mit deinen Geschichten, Jan. Sag es mir einfach. Bist du noch dick mit drin im Schmuggel? - Wie bitte? Seh ich so aus ? Ein Schmuggler? Ich bin ein ehrbarer Bürger, der gerade aufgestanden ist, um ein wohlverdientes Frühstück zu geniessen. Ich könnte dieselbe Frage auch an dich richten! Übrigens… Weisst du eigentlich, dass du einen Durchsuchungsbefehl vorweisen müsstest, wenn du so bei mir einsteigst, wie du es tust ? Ja? Wann zeigst du mir dein Papierchen? - Man kann den Tag kaum besser beginnen, als damit, sich deinen Scheiss anzuhören. - Jaahaa, ich weiss, seit ich mir einen Schnauz habe wachsen lassen, bin ich viel unterhalsamer geworden. Ein ordentlicher Schnauz verändert einen Mann wie mich, das sage ich! - Ja, danke, jetzt muss ich wirklich lachen. Sag den zwei Huren, die sich unter deinem Bett verstecken, sie sollen verschwinden, oder ich lasse sie einsperren und dich grad mit dazu. - Huren ? Ich bitte dich. Unter meinem Bett ist gar nichts. - Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du mir etwas vormachen kannst, Jan. Lass mich nicht die wenige Geduld verlieren, die mir noch bleibt. Ewa geht zum Bett, sei reisst schwungvoll die Decke weg, wirft einen Blick unters Bett: Niemand da. Sie starrt Jan an. Plötzlich öffnet sich die Kühlschranktür. Eine Frau, den schmalen Rücken gekrümmt und die Beine eng an sich angezogen, sitzt zusammengestaucht im Kühlschrank. Die Kältestarre scheint aus ihr zu weichen ; sie faltet sich langsam auseinander, steht auf, schaut Ewa ins Gesicht. Ewa richtet nicht einmal die Waffe auf sie. Die junge blonde ist nackt, sie scheint kaum volljährig zu sein. - Es tut mir leid, mein Liebling, aber es ist einfach zu kalt da drin. - Scheisse. Jan öffnet das grosse Fenster, das auf den Balkon führt. Am Sims der verrosteten Balustrade klammern sich zehn vor Anstrengung weisse Finger fest. Jan seufzt ergeben, beugt sich vor und hilft der jungen Brünette, deren Kopf nun zum Vorschein kommt, zum Sims hinauf; sie ist ebenso nackt wie die erste. Sie knetet ihre kalten Hände, setzt ein ungerührtes Gesicht ein und kehrt hinter Jan zur Balkontür hinein ins Zimmer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich glaub es nicht, seufzt Ewa. - Zieht euch an, und dann will ich euch hier nie mehr wieder sehen, ist das klar? - Wer ist diese Ziege?, fragt die Brünette. - Diese Ziege ist die Policja. Also raus mit euch, bevor ich euch ins Loch stecke. Die Nutten suchen hastig ihre Kleidchen zusammen und verschwinden, lassen Ewa und Jan allein zurück im Zimmer; die Luft ist von Körpern und Zigarettenrauch getränkt. Ewa lässt sich in den nächsten Sessel fallen, die PP7 auf den Knien. - Offensichtlich verschafft dir das Dealen einen geheimnisvollen Sex-Appeal … Vielleicht solltest du dir diesen Vorteil auch bei deiner eigenen Frau zunutze machen. - Möglicherweise. Auf jeden Fall kann ich feststellen, dass er bei dir die Wirkung schon mal nicht verfehlt… Ewa packt ihre PP7, zielt direkt auf Jan und schiesst. Der Schuss hallt ihm ganzen Gebäude wider, ein Hund beginnt zu bellen. Das Picasso Porträt an der Wand sieht sich nun von einem Loch in der Mauer direkt daneben dekoriert, das wunderbar mit dem glatzköpfigen Schädel harmoniert. - Meine Güte! Nein! Ewa, du bringst mich noc hum ! - Ich bin die einzige, die sich hier noch erlauben kann, Witze zu machen, mein kleiner Janitsch. Und jetzt gib mir eine Zigarette. Jan öffnet eine Schublade vom Schrank neben seiner jämmerlichen Küche, er nimmt eine Schachtel Mantelboro rot heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NOCH NICHT FERTIG!!! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Category:Ewa_Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Visite_amicale_/_Besuch_in_Freundschaft</id>
		<title>Visite amicale / Besuch in Freundschaft</title>
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				<updated>2011-12-16T10:37:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Ewa Leszek 11.11.11“ nach „Visite amicale / Freundlich Besuch“ verschoben&lt;/p&gt;
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Au bout de la galerie un couloir très étroit qui baigne dans une lumière verte inquiétante. Ewa y pénètre en sortant silencieusement son PP7. Derrière la porte, elle entend des chuchotements et des pas qui fuient, qui s'arrêtent et qui fuient encore. Ewa pointe son arme en direction de la porte, elle prend son élan et s'apprête à enfoncer la porte et soudain celle-ci s'ouvre. Jan se tient devant elle, il porte un peignoir violet et rien de plus.&amp;lt;br&amp;gt;- Ewa! comment vas-tu? tu tombes à pic pour le café!&amp;lt;br&amp;gt;- Epargnes-moi tes salades Jan... Alors qu'est-ce que tu trafiques encore?&amp;lt;br&amp;gt;- Moi? mais je ne trafiques rien, je suis juste un honnête citoyen qui se lève pour prendre son déjeuner, voilà tout. C'est plutôt à toi qu'il faut poser la question? D'ailleurs... tu sais que pour entrer chez moi comme tu l'as fais il te faudrait un mandat? Hein? Quand est-ce que tu vas me le présenter ce foutu mandat?&amp;lt;br&amp;gt;- Tu sais qu'il n'y a rien de mieux que tes conneries pour bien commencer une journée Jan...&amp;lt;br&amp;gt;- Ouais, je sais, depuis que je porte la moustache, je ne sais pas, je suis devenu assez marrant. Ca change un homme la moustache.&amp;lt;br&amp;gt;- Alors là... bon, assez rigoler. Tu dis aux deux putes qui couinent sous ton lit dégueulasse de se barrer ou je les coffre et toi avec en passant...&amp;lt;br&amp;gt;- Quelles putes? Il n'y a rien sous mon lit...&amp;lt;br&amp;gt;- Tu veux vraiment jouer à ça maintenant Jan? Ne me fait pas perdre le peu de patience qu'il me reste, petit con.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa se dirige vers le lit, elle soulève violemment la couverture, jette un oeil sous le lit: personne. Elle fixe Jan. Soudain, la portière du frigo s'ouvre et laisse découvrir une femme toute recroquevilée à l'intérieur, elle avance en pas de canard pour s'extirper du frigo et se déplie. Ewa ne pointe même pas son arme sur elle. La femme blonde est complètement nue, elle n'a même pas l'air d'avoir dix-huit ans.&amp;lt;br&amp;gt;- Je suis désolée mon chou, mais il faisait trop froid là-dedans, dit-elle.&amp;lt;br&amp;gt;- Oh et puis merde, s'énerve Jan. Il ouvre la grande fenêtre qui mène au balcon, sur le rebord dix petits doigts s'accrochent fermement à la balustrade rouillée. Jan s'accroupille et aide une jeune femme brune, tout aussi nue que la première à remonter sur la balcon. Ils rentrent ensuite à l'intérieur.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;- J'y crois pas, soupire Ewa. Bon aller, rhabillez-vous et que je vous revois plus ici, c'est clair?&amp;lt;br&amp;gt;- C'est qui cette connasse? dit la brune.&amp;lt;br&amp;gt;- C'est la Policja cette connasse, répond Ewa. Alors tirez-vous avant que je vous envoie au trou.&amp;lt;br&amp;gt;Les deux filles se rhabillent rapidement et en silence, pour ce qu'elles portent elles n'auraient même pas du s'en donner la peine. Elles s'élancent dans le couloir glaucque laissant Ewa et Jan dans la chambre qui suintent la chaire et la cigarette. Ewa s'assied dans un fauteuil déchiqueté, dépose son PP7 sur sa cuisse.&amp;lt;br&amp;gt;- Apparemment le deal te donne un sacré sex-appeal, tu devrais peut-être faire usage de ce charme auprès de ta femme, reprend Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Peut-être, en tout cas je vois que ça fonctionne déjà sur toi...&amp;lt;br&amp;gt;Ewa empoigne son PP7 et tire une balle en direction de Jan. Le bruit retentit dans tous le bâtiment et un chien se met à aboyer. Le portait-photo de Picasso sur le mur se voit maintenant décoré d'un trou tout à fait splendide au milieu de son crâne dégarni.&amp;lt;br&amp;gt;- Mon Pablo! Non! Ewa, tu fais chier!&amp;lt;br&amp;gt;- Je suis la seule à pouvoir faire des blagues ici, mon petit Jankou. Et donnes-moi une cigarette pendant que tu y es. Jan ouvre un tiroir à proximité de sa kitchenette en piteux état, il en sort un paquet de Mantelboro rouge. Il le tend à Ewa en s'approchant d'elle, celle-ci remarque que sur le paquet, le petit autocollant attestant de sa légalité n'y figure pas. Elle ne peut pas manquer cette occasion. Elle agrippe le paquet et la main de Jan, elle le tire vers elle en tordant son poignet.&amp;lt;br&amp;gt;- Qui t'as refilé ce paquet de clope?&amp;lt;br&amp;gt;- Quoi? mais t'es malade Ewa, c'est juste un paquet de clope, je l'ai acheté au kiosque comme tout le monde. Ewa lui tord le poignet, il est à deux doigts de se casser. Jan hurle de douleur.&amp;lt;br&amp;gt;- Primo, ce n'est pas un paquet de clope comme les autres. Et deuzio, tu n'es pas tout le monde. Dis-moi ce que tu sais sur le traffic de cigarettes en provenance d'Ukraine? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Der schmale Gang am Ende der Galerie ist in ein tristes grünes Licht getaucht. Ewa zwängt sich hinein, zieht lautlos ihre PP7 aus der Tasche. Hinter der Türe hört sie Geflüster, dann Schritte; die Schritte halten einen Moment inne, entfernen sich dann. Ewa richtet ihre Waffe auf die Türe, sie atmet durch und macht sich bereit, jeden Moment die Türe einzutreten – als diese sich unvermittelt gegen innen öffnet. Jan steht vor ihr. Er trägt einen violetten Morgenmantel, sonst nichts. - Ewa! Wie geht’s dir ! Du kommst gerade recht für einen Kaffee ! - Verschone mich mit deinen Geschichten, Jan. Sag es mir einfach. Bist du noch dick mit drin im Schmuggel? - Wie bitte? Seh ich so aus ? Ein Schmuggler? Ich bin ein ehrbarer Bürger, der gerade aufgestanden ist, um ein wohlverdientes Frühstück zu geniessen. Ich könnte dieselbe Frage auch an dich richten! Übrigens… Weisst du eigentlich, dass du einen Durchsuchungsbefehl vorweisen müsstest, wenn du so bei mir einsteigst, wie du es tust ? Ja? Wann zeigst du mir dein Papierchen? - Man kann den Tag kaum besser beginnen, als damit, sich deinen Scheiss anzuhören. - Jaahaa, ich weiss, seit ich mir einen Schnauz habe wachsen lassen, bin ich viel unterhalsamer geworden. Ein ordentlicher Schnauz verändert einen Mann wie mich, das sage ich! - Ja, danke, jetzt muss ich wirklich lachen. Sag den zwei Huren, die sich unter deinem Bett verstecken, sie sollen verschwinden, oder ich lasse sie einsperren und dich grad mit dazu. - Huren ? Ich bitte dich. Unter meinem Bett ist gar nichts. - Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du mir etwas vormachen kannst, Jan. Lass mich nicht die wenige Geduld verlieren, die mir noch bleibt. Ewa geht zum Bett, sei reisst schwungvoll die Decke weg, wirft einen Blick unters Bett: Niemand da. Sie starrt Jan an. Plötzlich öffnet sich die Kühlschranktür. Eine Frau, den schmalen Rücken gekrümmt und die Beine eng an sich angezogen, sitzt zusammengestaucht im Kühlschrank. Die Kältestarre scheint aus ihr zu weichen ; sie faltet sich langsam auseinander, steht auf, schaut Ewa ins Gesicht. Ewa richtet nicht einmal die Waffe auf sie. Die junge blonde ist nackt, sie scheint kaum volljährig zu sein. - Es tut mir leid, mein Liebling, aber es ist einfach zu kalt da drin. - Scheisse. Jan öffnet das grosse Fenster, das auf den Balkon führt. Am Sims der verrosteten Balustrade klammern sich zehn vor Anstrengung weisse Finger fest. Jan seufzt ergeben, beugt sich vor und hilft der jungen Brünette, deren Kopf nun zum Vorschein kommt, zum Sims hinauf; sie ist ebenso nackt wie die erste. Sie knetet ihre kalten Hände, setzt ein ungerührtes Gesicht ein und kehrt hinter Jan zur Balkontür hinein ins Zimmer zurück.&lt;br /&gt;
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- Ich glaub es nicht, seufzt Ewa. - Zieht euch an, und dann will ich euch hier nie mehr wieder sehen, ist das klar? - Wer ist diese Ziege?, fragt die Brünette. - Diese Ziege ist die Policja. Also raus mit euch, bevor ich euch ins Loch stecke. Die Nutten suchen hastig ihre Kleidchen zusammen und verschwinden, lassen Ewa und Jan allein zurück im Zimmer; die Luft ist von Körpern und Zigarettenrauch getränkt. Ewa lässt sich in den nächsten Sessel fallen, die PP7 auf den Knien. - Offensichtlich verschafft dir das Dealen einen geheimnisvollen Sex-Appeal … Vielleicht solltest du dir diesen Vorteil auch bei deiner eigenen Frau zunutze machen. - Möglicherweise. Auf jeden Fall kann ich feststellen, dass er bei dir die Wirkung schon mal nicht verfehlt… Ewa packt ihre PP7, zielt direkt auf Jan und schiesst. Der Schuss hallt ihm ganzen Gebäude wider, ein Hund beginnt zu bellen. Das Picasso Porträt an der Wand sieht sich nun von einem Loch in der Mauer direkt daneben dekoriert, das wunderbar mit dem glatzköpfigen Schädel harmoniert. - Meine Güte! Nein! Ewa, du bringst mich noc hum ! - Ich bin die einzige, die sich hier noch erlauben kann, Witze zu machen, mein kleiner Janitsch. Und jetzt gib mir eine Zigarette. Jan öffnet eine Schublade vom Schrank neben seiner jämmerlichen Küche, er nimmt eine Schachtel Mantelboro rot heraus.&lt;br /&gt;
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[[Category:Ewa_Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ewa_Leszek_11.11.11</id>
		<title>Ewa Leszek 11.11.11</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Ewa Leszek 11.11.11“ nach „Visite amicale / Freundlich Besuch“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Visite amicale / Freundlich Besuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Rencontre_/_Treffen</id>
		<title>Rencontre / Treffen</title>
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				<updated>2011-12-16T10:34:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Warshau. Zug und Bahnhof. (blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Abteiltür und verlässt sein Abteil. Das Innere des Zugs ist jetzt voller Bewegung wie in der Nacht, der Zug erwacht, doch nun auf eine trägere Weise, es ist ein behäbiges Erwachen, aber eines, das sich seiner Sache sicher ist. In den Gesichtern auf den engen Gängen ist die Erleichterung, dass die Fahrt nun zu Ende ist, die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, sie können das Getümmel des Bahnhofs kaum noch erwarten. Ganz kurz nur sieht Yegor den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg; Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand; Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach Beschilderungen umzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kawa, prosze? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann am Kiosk nickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie frühstens am Dienstag sehen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kein Tourist. Ich arbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie aber trotz ihrem berufsgeschulten Auge nicht sicher einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was für ein Zufall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hat Ihnen die Reise gefallen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woher kommen Sie denn? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wie heissen Sie eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt hat er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie sogleich weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bin Ewa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ewa, reisen Sie allein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich wohne hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben Sie Kinder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich arbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa zündet sich eine neue Zigarette an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus der Schweiz - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor lacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bin Journalist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich schreibe über das Zugfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine Reisereportage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor blickt auf die Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wenn ich irgendwie helfen kann... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, auf Schönheiten lässt er sich nicht ein, soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich höflich, mischt sich in neue Ströme, Ewa schaut ihm hinterher, er ist fort. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varsovie. Train et gare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kawa prosze&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le gérant du kiosque opina.&amp;lt;br&amp;gt;La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda&amp;amp;nbsp;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Touriste&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.&amp;lt;br&amp;gt;D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Tu as l’air trop fatigué pour travailler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kiev&amp;amp;nbsp;? Alors nous étions dans le même train. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ca pour du hasard… c’est du hasard. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Est-ce que le voyage t’as plus&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Alors… d’où est-ce-que tu viens&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- En fait, quel est votre prénom&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis Ewa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ewa voyagez-vous seule&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J’habite ici. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Avez-vous des enfants&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Non, je travaille beaucoup. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa se rallume une nouvelle cigarette. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je vis en Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je le savais&amp;amp;nbsp;! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train&amp;amp;nbsp;? Vous pouviez prendre l’avion, non&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor rit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis journaliste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J’écris sur ce voyage en train. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je fais un reportage de voyage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bien. Et que se passe-t-il maintenant&amp;amp;nbsp;? Vous poursuivez le voyage&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor regarda sa montre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur&amp;amp;nbsp;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Comme&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à ne plus tomber dans le piège de la beauté.&amp;lt;br&amp;gt;Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, Ewa n’était plus là.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]] [[Category:Yegor|Yegor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Rencontre_/_Treffen</id>
		<title>Rencontre / Treffen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Rencontre_/_Treffen"/>
				<updated>2011-12-16T10:30:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Yegor und Ewa in Varsovia“ nach „Rencontre“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Abteiltür und verlässt sein Abteil. Das Innere des Zugs ist jetzt voller Bewegung wie in der Nacht, der Zug erwacht, doch nun auf eine trägere Weise, es ist ein behäbiges Erwachen, aber eines, das sich seiner Sache sicher ist. In den Gesichtern auf den engen Gängen ist die Erleichterung, dass die Fahrt nun zu Ende ist, die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, sie können das Getümmel des Bahnhofs kaum noch erwarten. Ganz kurz nur sieht Yegor den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg; Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand; Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach Beschilderungen umzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kawa, prosze? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann am Kiosk nickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie frühstens am Dienstag sehen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kein Tourist. Ich arbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie aber trotz ihrem berufsgeschulten Auge nicht sicher einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was für ein Zufall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hat Ihnen die Reise gefallen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woher kommen Sie denn? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wie heissen Sie eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt hat er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie sogleich weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bin Ewa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ewa, reisen Sie allein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich wohne hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben Sie Kinder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich arbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa zündet sich eine neue Zigarette an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus der Schweiz - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor lacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bin Journalist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich schreibe über das Zugfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eine Reisereportage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor blickt auf die Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wenn ich irgendwie helfen kann... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ja? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, auf Schönheiten lässt er sich nicht ein, soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich höflich, mischt sich in neue Ströme, Ewa schaut ihm hinterher, er ist fort. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kawa prosze&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le gérant du kiosque opina.&amp;lt;br&amp;gt;La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda&amp;amp;nbsp;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Touriste&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.&amp;lt;br&amp;gt;D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Tu as l’air trop fatigué pour travailler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kiev&amp;amp;nbsp;? Alors nous étions dans le même train. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ca pour du hasard… c’est du hasard. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Est-ce que le voyage t’as plus&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Alors… d’où est-ce-que tu viens&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- En fait, quel est votre prénom&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis Ewa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ewa voyagez-vous seule&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J’habite ici. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Avez-vous des enfants&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Non, je travaille beaucoup. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.&amp;lt;br&amp;gt;Ewa se rallume une nouvelle cigarette. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je vis en Suisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je le savais&amp;amp;nbsp;! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train&amp;amp;nbsp;? Vous pouviez prendre l’avion, non&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor rit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je suis journaliste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J’écris sur ce voyage en train. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je fais un reportage de voyage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bien. Et que se passe-t-il maintenant&amp;amp;nbsp;? Vous poursuivez le voyage&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor regarda sa montre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur&amp;amp;nbsp;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Comme&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville&amp;amp;nbsp;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à ne plus tomber dans le piège de la beauté.&amp;lt;br&amp;gt;Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, Ewa n’était plus là.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]] [[Category:Yegor|Yegor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Rencontre_/_Treffen</id>
		<title>Diskussion:Rencontre / Treffen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Rencontre_/_Treffen"/>
				<updated>2011-12-16T10:30:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Yegor und Ewa in Varsovia“ nach „Diskussion:Rencontre“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Dialog funktioniert sehr gut und vermittelt ein gutes Bild der beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hast Du bemerkt, dass Du die Erzählperspektive der personalen Erzählform von Yegor zu Ewa wechselst (Yegors Sicht zuerst, dann Ewa: was sie denkt etc.) und wieder zurück zu Yegor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man gut machen. Wenn du es bewusst machst, dann kannst du die einzelnen Abschnitte auch genau steuern. Im Augenblick funktioniert's gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Yegor_und_Ewa_in_Varsovia</id>
		<title>Yegor und Ewa in Varsovia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Yegor_und_Ewa_in_Varsovia"/>
				<updated>2011-12-16T10:30:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Yegor und Ewa in Varsovia“ nach „Rencontre“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Rencontre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Yegor_und_Ewa_in_Varsovia</id>
		<title>Diskussion:Yegor und Ewa in Varsovia</title>
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				<updated>2011-12-16T10:30:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Yegor und Ewa in Varsovia“ nach „Diskussion:Rencontre“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Rencontre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee</id>
		<title>Mauvais Café / Schlechter Kaffee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee"/>
				<updated>2011-12-16T10:25:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Büro Europol. (blau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreibtisch ist groß, dunkle Buche. An der Wand hängen Klassenfotos von seinen Kindern. Ein Mädchen, zwei Jungen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Montagsbesprechung heute ist etwas Besonderes: Heute hat Ewa etwas zu sagen. Wenigstens einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Coup; nie wieder Heftklammern nach Farben sortieren, Blumen gießen, Tage am Kopierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Guten Morgen, Fräulein Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Guten Morgen, Herr S.&amp;lt;br&amp;gt;- Geht es Ihnen gut, Fräulein Ewa? Was steht diese Woche an?&amp;lt;br&amp;gt;- Die Abteilung Internationales hat Fragen zum Budget für November und Dezember. Ich habe Ihnen eine Auflistung gemacht. Wir sollten bis Freitag geantwortet haben.&amp;lt;br&amp;gt;- Bis Freitag? Soso. Fräulein Ewa, könnten Sie mir vielleicht eine Tasse Kaffee bringen? Mein Herz schlägt so langsam heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht. Lässt ihre Papiere auf dem Tisch liegen. Zig… Valerii beugt sich vor, schiebt die oberen Papiere zur Seite. Darunter handschriftliche Notizen. Säuberlich, gut lesbar: Alles Material zum Zigarettenschmuggel an der Schengengrenze. Namen. Namen! Seine Augen überfliegen die Liste. Nichts Nennenswertes. Dzanna, Arsen. Kleinvieh. Gögor Savchenko, der – wer war das noch gleich?, ach ja: der Lockführer. Gott, wer kennt seine Rinder beim Namen. Als hätten die kleinen Schräubchen im großen Getriebe irgendeine Relevanz. Die Ersatzteile stehen Tag für Tag an den Bahnsteigen und bettelten darum, endlich verwendet zu werden. Eva kommt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee ist schwarz und süß, wie Valerii ihn liebt. Schade, dass er in Zukunft darauf verzichten müsse. Neue Sekretärinnen servieren wochenlang braune Scheiße, ehe der Kaffee schmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben sie sonst noch etwas zu berichten?&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S., ich muss mit Ihnen reden!&amp;lt;br&amp;gt;- Aber was regen Sie sich denn so auf, wir reden doch schon.&amp;lt;br&amp;gt;Er bemerkt ihre Anspannung. Als ginge sie das Ganze mehr an als ihn.&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S, ich habe eine Entdeckung gemacht! Sie erinnern sich, ich hatte letzte Woche Urlaub. Ich bin mit dem Zug nach Kiew gefahren und zurück. Herr S, was da abläuft, kann doch nicht wahr sein! In aller Seelenruhe verstecken die Menschen Zigarettenstangen in allen Ecken und Enden der Züge. Die Grenzkontrollen sind ein Witz. Da müssen wir etwas tun! Ich habe deshalb, verzeihen Sie, ich habe mir angemaßt, eine kleine Liste zusammenzustellen mit Kontaktpersonen, über die man tiefer in das Feld vordringen könnte. Vielleicht könnte ich … ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerii räuspert sich.&amp;lt;br&amp;gt;- Gute Arbeit, Fräulein Ewa! Wirklich! Das hätte ich gar nicht von Ihnen gedacht!&amp;lt;br&amp;gt;Hat er den letzten Satz gesagt oder gedacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich werde die Materialien – darf ich …&amp;lt;br&amp;gt;Er langt nach den Papieren.&amp;lt;br&amp;gt;- … sofort den Kollegen überstellen! Wirklich, gute Arbeit!&amp;lt;br&amp;gt;Valerii reibt sich mit der linken Hand den Hals. Faltig ist er geworden.&amp;lt;br&amp;gt;- Fräulein Ewa?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja?&amp;lt;br&amp;gt;- Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen. Gerade jetzt, wo sie so gute Arbeit geleistet haben. Wir müssen sparen. Man hat mir aufgetragen, die Kosten meiner Abteilung bis Jahresende zu halbieren. Das ist schierer Wahnsinn. Und ich kann die Leute draußen von ihren Fällen nicht abziehen, ohne den Erfolg unserer Unternehmungen zu gefährden. Sie, Sie werden verstehen, Fräulein Ewa, dass meine Wahl auf Sie gefallen ist. Sie sind jung, bestens ausgebildet – und wie sie gerade gezeigt haben, können Sie auch wunderbar recherchieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mühelos eine neue Stelle finden werden. Es tut mir leid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varsovie. Bureaux Europol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Un grand bureau de bois sombre, des photos de classe accrochées au mur: une fille, deux petits garçons. Ewa entre dans la pièce pour le debriefing, comme chaque lundi, mais aujourd'hui ne sera pas ordianire, au contraire, Ewa a de grandes révélations à faire. A partir d'aujourd'hui, treminé le classement des dossiers par couleur d'agraphes, l'arrosage des plantes en pot, les stations interminables devant la télécopieuse, la petite secrétaire vient de gagner ses galons sur le terrain!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mademoiselle Ewa, c'est toujours un plaisir! Comment allez-vous? - Bonjour Monsieur, voici le programme cette semaine. Je me suis également permise d'envoyer un listage du budget de novembre à décembre, le Service International exigeait les documents avant vendredi... - Bien ma petite, et que diriez vous de m'apporter un café? Mon coeur ne bat pas aussi vite qu'il le devrait devant une charmante demoiselle...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa s'éclipse. Valerii feuillette la nouvelle pile de paperasse, une note manuscrite porte l'inscription soignée : contient tout le matériel de recherche, TRAFFIC DE CIGARETTES AUX FRONTIERE, noms... Noms! Les yeux de Valerii s'arrondissent, mais non, vraiment ça n'en vaut pas la peine, du menu fretin: Dzanna, Arsen, le chef de train malgré tout. Il lui faut se creuser la tête pour les identifier, qui donne un nom aux vis d'une mécanique parfaite, quand les remplaçants ne manquent pas, mendiant sur les quais à la moindre défection.La porte s'ouvre à nouveau sur Ewa tenant une tasse de café fumante. Le liquide est noir et si délicatement sucré qu'il y renonce avec chagrin, chaque nouvelle secrétaire amenant son lot d'immondes mixtures.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quelque chose à ajouter Mademoiselle Ewa? - Oui, Monsieur, il faut que nous parlions, avez-vous eu le temps de... - Du calme, mademoiselle, vous voulez parler? Asseyez-vous mais ne me faites pas perdre mon temps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La tension qu'elle affiche lui donne envie de se montrer cruel, sans le savoir elle vient d'apporter une bombe qui pourrait lui exploser au visage sur le plateau du déjeuner, elle n'aurait qu'à lui demander d'aposer son nom tout au sommet de sa liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J'ai fait une découverte intéressante, pendant mes quelques jours de congé la semaine passée. J'ai fait l'aller-retour jusqu'à Kiev et vous ne croiriez pas ce qui se passe dans ce train. Des cartouches de cigarettes par miliers cachées dans les moindres recoins, des douaniers aussi coulants que pourris... Nous devons faire quelque chose, c'est un traffic à une échelle encore jamais atteinte! Avec la liste de tous les sous-traitants que j'ai pu rassembler, je suis prête à creuser plus profondément. J'attends votre autorisation pour... - Excellent Ewa, je n'en attendais pas moins de vous, vraiment, c'est de l'excellent travail! La réponse tant attendue ne se laisse pas prononcer, pourtant Ewa ne parvient pas à mettre en doute son succès.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Est ce là tout ce que vous êtes parvenue à récoleter? C'est encore léger, mais cela vaut largement la peine que je passe l'affaire aux collègues. Vous pouvez être fière de vous, et c'est bien ce qui me désole, mais ma décision est prise. Ewa, je vous ai demandé de vous asseoir car j'ai une mauvaise nouvelle à vous annoncer. Je suis sûre que vous comprendrez... Nos notes de frais dépassent déja le budget de l'année et il n'y a aucune affaire dont je puisse me défaire. Si nous devons enquêter sur ce traffic... La seule privation que la boîte puisse supporter est toute personnelle, il faut que je me passe de vos services Ewa, je vais demander au service de nettoyage de vous apporter un carton pour vos affaires. J'en suis désolé. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/R%C3%A9veil_/_Aufwachen</id>
		<title>Réveil / Aufwachen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/R%C3%A9veil_/_Aufwachen"/>
				<updated>2011-12-16T10:23:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Varsovie. Appartement Ewa. (olivgrün)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4h du matin. Ewa ne cherche même plus une position qui lui permettrait de s’endormir. Elle ne bouge pas, elle fixe le plafond, le faisceau projeté par son ordinateur portable éclaire sobrement la chambre. Elle pense à tout. Le trafic de cigarettes, son boss incompréhensible, Karel qui n’est plus là, son père qui lui en veut et qu’elle n’a pas vu depuis presque un an. Il n’a pas voulu la suivre dans la capitale. Le faisceau se modifie, les photos de Florence le transforment à chaque fois que l’une d’entre elles apparaît. Elle pense aussi à la vaisselle qu’elle n’a pas faite depuis un mois, le café qui se rapproche. La constance du café, toujours là quand on en a besoin.&amp;lt;br&amp;gt;Soudainement, elle se relève. Elle pense à Jan et une grande urgence l’envahit. Il est son échappatoire, avec ces informations, elle pourrait enfin retourner sur le terrain et prouver à son boss qu’elle n’est pas qu’une secrétaire. Ce qu’elle aime c’est coffrer des salauds, coffrer des rapports et des archives, elle ne le supporte plus. Elle aperçoit le t-shirt de Karel sur la chaise du bureau, celui qu’il portait quand il était encore là. Il faut qu’elle lui prouve que ce travail vaut la peine, qu’elle est faite pour ça. Il faut que Papa soit fier d’elle, absolument. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5h du matin. La vaisselle est faite, l’appartement est en ordre comme jamais. Sur le rebord de sa fenêtre, Ewa sirote son café, Oh yeah de Foxy Brown dans ses oreilles. Varsovie dort encore, mais Jan sûrement pas. Il lui reste trois heures avant de se rendre au bureau, trois heures pour trouver ce salaud dans le quartier de Praga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle parque la voiture. Des jeunes touristes ivres dans la brume, qui rient comme elle ne le fait plus depuis longtemps. L’atelier de Jan se trouve dans un bâtiment de l’avant-guerre. Il vend les meilleures pilules psychostimulantes de tout Varsovie en plus d’être un de ses peintres les plus prometteurs. Encore des touristes. Praga a changé au cours de ces dix dernières années, mais au moins avec leur présence, les salauds du quartier comme Jan doivent se faire plus discret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle monte les escaliers. Comment fait-il pour vivre ici, tout semble figé par le froid. Elle atteint le dernier étage, l’odeur de la peinture l’envahit. Le terrain, enfin. Elle débloque l’interrupteur, les néons explosent et le grésillement commence. Il ne s’arrêtera pas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Jankou… ohéééé… c’est le livreur de journaux, je t’ai apporté un peu de lait aussi mon salaud…&amp;amp;nbsp;» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des tableaux et des pots de peinture partout, un bordel tout en couleur. Ewa aperçoit la porte de la chambre de Jan, le bruit s’y agite déjà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Aller Jankou, ne perdons pas de temps ou ça va faire mal… il faut que je te parle et mon PP7 aussi… tu ne voudrais pas que ta femme se fâche ou que tes enfants sachent vraiment qui tu es…&amp;amp;nbsp;» &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Ewas Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Uhr morgens. Ewa gab den Versuch, wieder einzuschlafen, endgültig auf. Sie stieg aus dem Bett und schaltete den Laptop an. Der Bildschirm warf Licht auf ihr Gesicht, das restliche Zimmer war dunkel, sie kniff die Augen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;Ewas Gedanken schwirrten umher: Sie dachte an Zigarettenschmuggel und daran, wo sie ansetzen könnte, um dem ein Ende zu machen. Ein Anfang vom Ende. Und wie naiv es ist, daran zu glauben. Leichter Kopfschmerz, schlafmangelbedingt. Sie öffnete sie, dachte an ihren Chef, der sie seit Jahren auf Sparflamme hielt, dann an Karel, ihren Exfreund, der ihr nicht in die Hauptstadt hatte folgen wollen. Und an ihren Vater, den sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewas Blick fiel auf das Geschirr in der Küchenzeile, das sie seit einem Monat nicht mehr abgewaschen hatte. Sie dachte an den baldigen Morgenkaffee. Kaffee war gut, Kaffee war die einzige Konstante in ihrem Leben, auf die sie sich verlassen konnte. Ewa setzte eine Kanne auf. &amp;lt;br&amp;gt;Dabei kreisten ihre Gedanken um Jan, ihren Informanten. Mit seiner Hilfe würde sie ihrem Chef beweisen, dass sie mehr war als ein hübsches Mädchen. Wenn ihr dieser Coup gelänge müsste sie nicht länger Büroklammern nach Farbe und Größe sortieren. Ihr Vater könnte stolz sein auf sein Mädchen. Bisher hatte er nicht begriffen, warum Ewa unbedingt zu Europol hatte wechseln wollen – wenn sie doch nur einen Sekretärinnenposten besetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Uhr morgens. Der Abwasch ist gemacht, das Appartment so sauber wie noch nie. Ewa saß auf dem Fensterbrett und schlürfte ihre dritte Tasse Kaffee. Dazu Foxy Brown im Radio. &amp;lt;br&amp;gt;Warschau schläft, dachte sie, aber Jan müsste wach sein. In drei Stunden musste Ewa im Büro erscheinen. Ziemlich wenig Zeit, um den wichtigsten Kriminellen von Praga ausfindig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie parkt ihr Auto in Praga. Sternhagelvolle Touristen lallten, lachten und schwankten über den Gehweg. Ewa konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal so betrunken war. Jans Atelier lag in einem Altbau aus der Vorkriegszeit. Er vertrieb dort die besten Psychostimulanzien von ganz Warschau – und handelte zuweilen mit Gemälden. &amp;lt;br&amp;gt;In den letzten Jahren kommen mehr und mehr Touristen nach Praga, um dem berühmten Gangsterviertelflair nachzuspüren. Für Jan und seine Kollegen bedeutet das vor allem: Sie mussten vorsichtiger sein, diskreter. Den Straßenverkauf hatten sie beinahe vollständig ins Hausinnere verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieg die Treppen zum Atelier hinauf. Wie kann man hier nur leben? Im Haus ist es so eisig, dass kein Stoff gegen die Kälte hilft. Wenn die Körpertemperatur unter 32 Grad Celsius sinkt, wirft der Erfrierende seine Kleidung ab, weil er glaubt, dass ihm heiß ist. Er ist dann nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten, erinnert sich Ewa, warum auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der obersten Etage steht die Luft, es riecht nach Terpentin und Ölfarben. Sie öffnet die Tür ohne Schlüssel. So diskret, dass man es nicht als aufbrechen bezeichnen könnte. Ewa schaltet das Licht ein, einen Moment lang verharrt sie im Eingang, gespannt, dann betritt sie das Atelier.&amp;lt;br&amp;gt;Stille. Als sei er nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie waren verabredet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janku, he!, ich bins, ich bring die Zeitungen, und ein bisschen Milch. Zeit fürs Frühstück, mein Gauner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall stehen, lehnen und liegen Gemälde und Farbtöpfe. Nur fußschmale Wege führen durch den Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jans Zimmer vernimmt Ewa gedämpfte Geräusche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janu, nun komm schon! Lass uns keine Zeit verlieren. Meine PP7 möchte dich sprechen. Und du willst doch nicht, dass deine Frau wütend wird oder deine Kinder erfahren, wer du wirklich bist …&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee</id>
		<title>Mauvais Café / Schlechter Kaffee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee"/>
				<updated>2011-12-16T10:21:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;1&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Büro Europol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreibtisch ist groß, dunkle Buche. An der Wand hängen Klassenfotos von seinen Kindern. Ein Mädchen, zwei Jungen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Montagsbesprechung heute ist etwas Besonderes: Heute hat Ewa etwas zu sagen. Wenigstens einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Coup; nie wieder Heftklammern nach Farben sortieren, Blumen gießen, Tage am Kopierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Guten Morgen, Fräulein Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Guten Morgen, Herr S.&amp;lt;br&amp;gt;- Geht es Ihnen gut, Fräulein Ewa? Was steht diese Woche an?&amp;lt;br&amp;gt;- Die Abteilung Internationales hat Fragen zum Budget für November und Dezember. Ich habe Ihnen eine Auflistung gemacht. Wir sollten bis Freitag geantwortet haben.&amp;lt;br&amp;gt;- Bis Freitag? Soso. Fräulein Ewa, könnten Sie mir vielleicht eine Tasse Kaffee bringen? Mein Herz schlägt so langsam heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht. Lässt ihre Papiere auf dem Tisch liegen. Zig… Valerii beugt sich vor, schiebt die oberen Papiere zur Seite. Darunter handschriftliche Notizen. Säuberlich, gut lesbar: Alles Material zum Zigarettenschmuggel an der Schengengrenze. Namen. Namen! Seine Augen überfliegen die Liste. Nichts Nennenswertes. Dzanna, Arsen. Kleinvieh. Gögor Savchenko, der – wer war das noch gleich?, ach ja: der Lockführer. Gott, wer kennt seine Rinder beim Namen. Als hätten die kleinen Schräubchen im großen Getriebe irgendeine Relevanz. Die Ersatzteile stehen Tag für Tag an den Bahnsteigen und bettelten darum, endlich verwendet zu werden. Eva kommt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee ist schwarz und süß, wie Valerii ihn liebt. Schade, dass er in Zukunft darauf verzichten müsse. Neue Sekretärinnen servieren wochenlang braune Scheiße, ehe der Kaffee schmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben sie sonst noch etwas zu berichten?&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S., ich muss mit Ihnen reden!&amp;lt;br&amp;gt;- Aber was regen Sie sich denn so auf, wir reden doch schon.&amp;lt;br&amp;gt;Er bemerkt ihre Anspannung. Als ginge sie das Ganze mehr an als ihn.&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S, ich habe eine Entdeckung gemacht! Sie erinnern sich, ich hatte letzte Woche Urlaub. Ich bin mit dem Zug nach Kiew gefahren und zurück. Herr S, was da abläuft, kann doch nicht wahr sein! In aller Seelenruhe verstecken die Menschen Zigarettenstangen in allen Ecken und Enden der Züge. Die Grenzkontrollen sind ein Witz. Da müssen wir etwas tun! Ich habe deshalb, verzeihen Sie, ich habe mir angemaßt, eine kleine Liste zusammenzustellen mit Kontaktpersonen, über die man tiefer in das Feld vordringen könnte. Vielleicht könnte ich … ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerii räuspert sich.&amp;lt;br&amp;gt;- Gute Arbeit, Fräulein Ewa! Wirklich! Das hätte ich gar nicht von Ihnen gedacht!&amp;lt;br&amp;gt;Hat er den letzten Satz gesagt oder gedacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich werde die Materialien – darf ich …&amp;lt;br&amp;gt;Er langt nach den Papieren.&amp;lt;br&amp;gt;- … sofort den Kollegen überstellen! Wirklich, gute Arbeit!&amp;lt;br&amp;gt;Valerii reibt sich mit der linken Hand den Hals. Faltig ist er geworden.&amp;lt;br&amp;gt;- Fräulein Ewa?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja?&amp;lt;br&amp;gt;- Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen. Gerade jetzt, wo sie so gute Arbeit geleistet haben. Wir müssen sparen. Man hat mir aufgetragen, die Kosten meiner Abteilung bis Jahresende zu halbieren. Das ist schierer Wahnsinn. Und ich kann die Leute draußen von ihren Fällen nicht abziehen, ohne den Erfolg unserer Unternehmungen zu gefährden. Sie, Sie werden verstehen, Fräulein Ewa, dass meine Wahl auf Sie gefallen ist. Sie sind jung, bestens ausgebildet – und wie sie gerade gezeigt haben, können Sie auch wunderbar recherchieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mühelos eine neue Stelle finden werden. Es tut mir leid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varsovie. Bureaux Europol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Un grand bureau de bois sombre, des photos de classe accrochées au mur: une fille, deux petits garçons. Ewa entre dans la pièce pour le debriefing, comme chaque lundi, mais aujourd'hui ne sera pas ordianire, au contraire, Ewa a de grandes révélations à faire. A partir d'aujourd'hui, treminé le classement des dossiers par couleur d'agraphes, l'arrosage des plantes en pot, les stations interminables devant la télécopieuse, la petite secrétaire vient de gagner ses galons sur le terrain!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mademoiselle Ewa, c'est toujours un plaisir! Comment allez-vous? - Bonjour Monsieur, voici le programme cette semaine. Je me suis également permise d'envoyer un listage du budget de novembre à décembre, le Service International exigeait les documents avant vendredi... - Bien ma petite, et que diriez vous de m'apporter un café? Mon coeur ne bat pas aussi vite qu'il le devrait devant une charmante demoiselle...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa s'éclipse. Valerii feuillette la nouvelle pile de paperasse, une note manuscrite porte l'inscription soignée : contient tout le matériel de recherche, TRAFFIC DE CIGARETTES AUX FRONTIERE, noms... Noms! Les yeux de Valerii s'arrondissent, mais non, vraiment ça n'en vaut pas la peine, du menu fretin: Dzanna, Arsen, le chef de train malgré tout. Il lui faut se creuser la tête pour les identifier, qui donne un nom aux vis d'une mécanique parfaite, quand les remplaçants ne manquent pas, mendiant sur les quais à la moindre défection.La porte s'ouvre à nouveau sur Ewa tenant une tasse de café fumante. Le liquide est noir et si délicatement sucré qu'il y renonce avec chagrin, chaque nouvelle secrétaire amenant son lot d'immondes mixtures.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quelque chose à ajouter Mademoiselle Ewa? - Oui, Monsieur, il faut que nous parlions, avez-vous eu le temps de... - Du calme, mademoiselle, vous voulez parler? Asseyez-vous mais ne me faites pas perdre mon temps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La tension qu'elle affiche lui donne envie de se montrer cruel, sans le savoir elle vient d'apporter une bombe qui pourrait lui exploser au visage sur le plateau du déjeuner, elle n'aurait qu'à lui demander d'aposer son nom tout au sommet de sa liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J'ai fait une découverte intéressante, pendant mes quelques jours de congé la semaine passée. J'ai fait l'aller-retour jusqu'à Kiev et vous ne croiriez pas ce qui se passe dans ce train. Des cartouches de cigarettes par miliers cachées dans les moindres recoins, des douaniers aussi coulants que pourris... Nous devons faire quelque chose, c'est un traffic à une échelle encore jamais atteinte! Avec la liste de tous les sous-traitants que j'ai pu rassembler, je suis prête à creuser plus profondément. J'attends votre autorisation pour... - Excellent Ewa, je n'en attendais pas moins de vous, vraiment, c'est de l'excellent travail! La réponse tant attendue ne se laisse pas prononcer, pourtant Ewa ne parvient pas à mettre en doute son succès.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Est ce là tout ce que vous êtes parvenue à récoleter? C'est encore léger, mais cela vaut largement la peine que je passe l'affaire aux collègues. Vous pouvez être fière de vous, et c'est bien ce qui me désole, mais ma décision est prise. Ewa, je vous ai demandé de vous asseoir car j'ai une mauvaise nouvelle à vous annoncer. Je suis sûre que vous comprendrez... Nos notes de frais dépassent déja le budget de l'année et il n'y a aucune affaire dont je puisse me défaire. Si nous devons enquêter sur ce traffic... La seule privation que la boîte puisse supporter est toute personnelle, il faut que je me passe de vos services Ewa, je vais demander au service de nettoyage de vous apporter un carton pour vos affaires. J'en suis désolé. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
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Der Schreibtisch ist groß, dunkle Buche. An der Wand hängen Klassenfotos von seinen Kindern. Ein Mädchen, zwei Jungen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Montagsbesprechung heute ist etwas Besonderes: Heute hat Ewa etwas zu sagen. Wenigstens einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Coup; nie wieder Heftklammern nach Farben sortieren, Blumen gießen, Tage am Kopierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Guten Morgen, Fräulein Ewa.&amp;lt;br&amp;gt;- Guten Morgen, Herr S.&amp;lt;br&amp;gt;- Geht es Ihnen gut, Fräulein Ewa? Was steht diese Woche an?&amp;lt;br&amp;gt;- Die Abteilung Internationales hat Fragen zum Budget für November und Dezember. Ich habe Ihnen eine Auflistung gemacht. Wir sollten bis Freitag geantwortet haben.&amp;lt;br&amp;gt;- Bis Freitag? Soso. Fräulein Ewa, könnten Sie mir vielleicht eine Tasse Kaffee bringen? Mein Herz schlägt so langsam heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht. Lässt ihre Papiere auf dem Tisch liegen. Zig… Valerii beugt sich vor, schiebt die oberen Papiere zur Seite. Darunter handschriftliche Notizen. Säuberlich, gut lesbar: Alles Material zum Zigarettenschmuggel an der Schengengrenze. Namen. Namen! Seine Augen überfliegen die Liste. Nichts Nennenswertes. Dzanna, Arsen. Kleinvieh. Gögor Savchenko, der – wer war das noch gleich?, ach ja: der Lockführer. Gott, wer kennt seine Rinder beim Namen. Als hätten die kleinen Schräubchen im großen Getriebe irgendeine Relevanz. Die Ersatzteile stehen Tag für Tag an den Bahnsteigen und bettelten darum, endlich verwendet zu werden. Eva kommt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee ist schwarz und süß, wie Valerii ihn liebt. Schade, dass er in Zukunft darauf verzichten müsse. Neue Sekretärinnen servieren wochenlang braune Scheiße, ehe der Kaffee schmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Haben sie sonst noch etwas zu berichten?&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S., ich muss mit Ihnen reden!&amp;lt;br&amp;gt;- Aber was regen Sie sich denn so auf, wir reden doch schon.&amp;lt;br&amp;gt;Er bemerkt ihre Anspannung. Als ginge sie das Ganze mehr an als ihn.&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S, ich habe eine Entdeckung gemacht! Sie erinnern sich, ich hatte letzte Woche Urlaub. Ich bin mit dem Zug nach Kiew gefahren und zurück. Herr S, was da abläuft, kann doch nicht wahr sein! In aller Seelenruhe verstecken die Menschen Zigarettenstangen in allen Ecken und Enden der Züge. Die Grenzkontrollen sind ein Witz. Da müssen wir etwas tun! Ich habe deshalb, verzeihen Sie, ich habe mir angemaßt, eine kleine Liste zusammenzustellen mit Kontaktpersonen, über die man tiefer in das Feld vordringen könnte. Vielleicht könnte ich … ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerii räuspert sich.&amp;lt;br&amp;gt;- Gute Arbeit, Fräulein Ewa! Wirklich! Das hätte ich gar nicht von Ihnen gedacht!&amp;lt;br&amp;gt;Hat er den letzten Satz gesagt oder gedacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich werde die Materialien – darf ich …&amp;lt;br&amp;gt;Er langt nach den Papieren.&amp;lt;br&amp;gt;- … sofort den Kollegen überstellen! Wirklich, gute Arbeit!&amp;lt;br&amp;gt;Valerii reibt sich mit der linken Hand den Hals. Faltig ist er geworden.&amp;lt;br&amp;gt;- Fräulein Ewa?&amp;lt;br&amp;gt;- Ja?&amp;lt;br&amp;gt;- Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen. Gerade jetzt, wo sie so gute Arbeit geleistet haben. Wir müssen sparen. Man hat mir aufgetragen, die Kosten meiner Abteilung bis Jahresende zu halbieren. Das ist schierer Wahnsinn. Und ich kann die Leute draußen von ihren Fällen nicht abziehen, ohne den Erfolg unserer Unternehmungen zu gefährden. Sie, Sie werden verstehen, Fräulein Ewa, dass meine Wahl auf Sie gefallen ist. Sie sind jung, bestens ausgebildet – und wie sie gerade gezeigt haben, können Sie auch wunderbar recherchieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie mühelos eine neue Stelle finden werden. Es tut mir leid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Varsovie. Bureaux Europol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Un grand bureau de bois sombre, des photos de classe accrochées au mur: une fille, deux petits garçons. Ewa entre dans la pièce pour le debriefing, comme chaque lundi, mais aujourd'hui ne sera pas ordianire, au contraire, Ewa a de grandes révélations à faire. A partir d'aujourd'hui, treminé le classement des dossiers par couleur d'agraphes, l'arrosage des plantes en pot, les stations interminables devant la télécopieuse, la petite secrétaire vient de gagner ses galons sur le terrain!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mademoiselle Ewa, c'est toujours un plaisir! Comment allez-vous? - Bonjour Monsieur, voici le programme cette semaine. Je me suis également permise d'envoyer un listage du budget de novembre à décembre, le Service International exigeait les documents avant vendredi... - Bien ma petite, et que diriez vous de m'apporter un café? Mon coeur ne bat pas aussi vite qu'il le devrait devant une charmante demoiselle...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa s'éclipse. Valerii feuillette la nouvelle pile de paperasse, une note manuscrite porte l'inscription soignée : contient tout le matériel de recherche, TRAFFIC DE CIGARETTES AUX FRONTIERE, noms... Noms! Les yeux de Valerii s'arrondissent, mais non, vraiment ça n'en vaut pas la peine, du menu fretin: Dzanna, Arsen, le chef de train malgré tout. Il lui faut se creuser la tête pour les identifier, qui donne un nom aux vis d'une mécanique parfaite, quand les remplaçants ne manquent pas, mendiant sur les quais à la moindre défection.La porte s'ouvre à nouveau sur Ewa tenant une tasse de café fumante. Le liquide est noir et si délicatement sucré qu'il y renonce avec chagrin, chaque nouvelle secrétaire amenant son lot d'immondes mixtures.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quelque chose à ajouter Mademoiselle Ewa? - Oui, Monsieur, il faut que nous parlions, avez-vous eu le temps de... - Du calme, mademoiselle, vous voulez parler? Asseyez-vous mais ne me faites pas perdre mon temps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La tension qu'elle affiche lui donne envie de se montrer cruel, sans le savoir elle vient d'apporter une bombe qui pourrait lui exploser au visage sur le plateau du déjeuner, elle n'aurait qu'à lui demander d'aposer son nom tout au sommet de sa liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J'ai fait une découverte intéressante, pendant mes quelques jours de congé la semaine passée. J'ai fait l'aller-retour jusqu'à Kiev et vous ne croiriez pas ce qui se passe dans ce train. Des cartouches de cigarettes par miliers cachées dans les moindres recoins, des douaniers aussi coulants que pourris... Nous devons faire quelque chose, c'est un traffic à une échelle encore jamais atteinte! Avec la liste de tous les sous-traitants que j'ai pu rassembler, je suis prête à creuser plus profondément. J'attends votre autorisation pour... - Excellent Ewa, je n'en attendais pas moins de vous, vraiment, c'est de l'excellent travail! La réponse tant attendue ne se laisse pas prononcer, pourtant Ewa ne parvient pas à mettre en doute son succès.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Est ce là tout ce que vous êtes parvenue à récoleter? C'est encore léger, mais cela vaut largement la peine que je passe l'affaire aux collègues. Vous pouvez être fière de vous, et c'est bien ce qui me désole, mais ma décision est prise. Ewa, je vous ai demandé de vous asseoir car j'ai une mauvaise nouvelle à vous annoncer. Je suis sûre que vous comprendrez... Nos notes de frais dépassent déja le budget de l'année et il n'y a aucune affaire dont je puisse me défaire. Si nous devons enquêter sur ce traffic... La seule privation que la boîte puisse supporter est toute personnelle, il faut que je me passe de vos services Ewa, je vais demander au service de nettoyage de vous apporter un carton pour vos affaires. J'en suis désolé. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Diskussion:Mauvais_Caf%C3%A9_/_Schlechter_Kaffee</id>
		<title>Diskussion:Mauvais Café / Schlechter Kaffee</title>
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				<updated>2011-12-16T10:17:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Ewa und Valerii“ nach „Diskussion:Mauvais Café“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ob ich alles verstanden habe, ist dieses Text sehr gut!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ewa_und_Valerii</id>
		<title>Ewa und Valerii</title>
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Der Schreibtisch ist groß, dunkle Buche. An der Wand hängen Klassenfotos von seinen Kindern. Ein Mädchen, zwei Jungen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Montagsbesprechung heute ist etwas Besonderes: Heute hat Ewa etwas zu sagen. Wenigstens einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Coup; nie wieder Heftklammern nach Farben sortieren, Blumen gießen, Tage am Kopierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Sie geht. Lässt ihre Papiere auf dem Tisch liegen. Zig… Valerii beugt sich vor, schiebt die oberen Papiere zur Seite. Darunter handschriftliche Notizen. Säuberlich, gut lesbar: Alles Material zum Zigarettenschmuggel an der Schengengrenze. Namen. Namen! Seine Augen überfliegen die Liste. Nichts Nennenswertes. Dzanna, Arsen. Kleinvieh. Gögor Savchenko, der – wer war das noch gleich?, ach ja: der Lockführer. Gott, wer kennt seine Rinder beim Namen. Als hätten die kleinen Schräubchen im großen Getriebe irgendeine Relevanz. Die Ersatzteile stehen Tag für Tag an den Bahnsteigen und bettelten darum, endlich verwendet zu werden. Eva kommt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffee ist schwarz und süß, wie Valerii ihn liebt. Schade, dass er in Zukunft darauf verzichten müsse. Neue Sekretärinnen servieren wochenlang braune Scheiße, ehe der Kaffee schmeckt.&lt;br /&gt;
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- Haben sie sonst noch etwas zu berichten?&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S., ich muss mit Ihnen reden!&amp;lt;br&amp;gt;- Aber was regen Sie sich denn so auf, wir reden doch schon.&amp;lt;br&amp;gt;Er bemerkt ihre Anspannung. Als ginge sie das Ganze mehr an als ihn.&amp;lt;br&amp;gt;- Herr S, ich habe eine Entdeckung gemacht! Sie erinnern sich, ich hatte letzte Woche Urlaub. Ich bin mit dem Zug nach Kiew gefahren und zurück. Herr S, was da abläuft, kann doch nicht wahr sein! In aller Seelenruhe verstecken die Menschen Zigarettenstangen in allen Ecken und Enden der Züge. Die Grenzkontrollen sind ein Witz. Da müssen wir etwas tun! Ich habe deshalb, verzeihen Sie, ich habe mir angemaßt, eine kleine Liste zusammenzustellen mit Kontaktpersonen, über die man tiefer in das Feld vordringen könnte. Vielleicht könnte ich … ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valerii räuspert sich.&amp;lt;br&amp;gt;- Gute Arbeit, Fräulein Ewa! Wirklich! Das hätte ich gar nicht von Ihnen gedacht!&amp;lt;br&amp;gt;Hat er den letzten Satz gesagt oder gedacht?&lt;br /&gt;
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Un grand bureau de bois sombre, des photos de classe accrochées au mur: une fille, deux petits garçons. Ewa entre dans la pièce pour le debriefing, comme chaque lundi, mais aujourd'hui ne sera pas ordianire, au contraire, Ewa a de grandes révélations à faire. A partir d'aujourd'hui, treminé le classement des dossiers par couleur d'agraphes, l'arrosage des plantes en pot, les stations interminables devant la télécopieuse, la petite secrétaire vient de gagner ses galons sur le terrain!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mademoiselle Ewa, c'est toujours un plaisir! Comment allez-vous? - Bonjour Monsieur, voici le programme cette semaine. Je me suis également permise d'envoyer un listage du budget de novembre à décembre, le Service International exigeait les documents avant vendredi... - Bien ma petite, et que diriez vous de m'apporter un café? Mon coeur ne bat pas aussi vite qu'il le devrait devant une charmante demoiselle...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa s'éclipse. Valerii feuillette la nouvelle pile de paperasse, une note manuscrite porte l'inscription soignée : contient tout le matériel de recherche, TRAFFIC DE CIGARETTES AUX FRONTIERE, noms... Noms! Les yeux de Valerii s'arrondissent, mais non, vraiment ça n'en vaut pas la peine, du menu fretin: Dzanna, Arsen, le chef de train malgré tout. Il lui faut se creuser la tête pour les identifier, qui donne un nom aux vis d'une mécanique parfaite, quand les remplaçants ne manquent pas, mendiant sur les quais à la moindre défection.La porte s'ouvre à nouveau sur Ewa tenant une tasse de café fumante. Le liquide est noir et si délicatement sucré qu'il y renonce avec chagrin, chaque nouvelle secrétaire amenant son lot d'immondes mixtures.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Quelque chose à ajouter Mademoiselle Ewa? - Oui, Monsieur, il faut que nous parlions, avez-vous eu le temps de... - Du calme, mademoiselle, vous voulez parler? Asseyez-vous mais ne me faites pas perdre mon temps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La tension qu'elle affiche lui donne envie de se montrer cruel, sans le savoir elle vient d'apporter une bombe qui pourrait lui exploser au visage sur le plateau du déjeuner, elle n'aurait qu'à lui demander d'aposer son nom tout au sommet de sa liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- J'ai fait une découverte intéressante, pendant mes quelques jours de congé la semaine passée. J'ai fait l'aller-retour jusqu'à Kiev et vous ne croiriez pas ce qui se passe dans ce train. Des cartouches de cigarettes par miliers cachées dans les moindres recoins, des douaniers aussi coulants que pourris... Nous devons faire quelque chose, c'est un traffic à une échelle encore jamais atteinte! Avec la liste de tous les sous-traitants que j'ai pu rassembler, je suis prête à creuser plus profondément. J'attends votre autorisation pour... - Excellent Ewa, je n'en attendais pas moins de vous, vraiment, c'est de l'excellent travail! La réponse tant attendue ne se laisse pas prononcer, pourtant Ewa ne parvient pas à mettre en doute son succès.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Est ce là tout ce que vous êtes parvenue à récoleter? C'est encore léger, mais cela vaut largement la peine que je passe l'affaire aux collègues. Vous pouvez être fière de vous, et c'est bien ce qui me désole, mais ma décision est prise. Ewa, je vous ai demandé de vous asseoir car j'ai une mauvaise nouvelle à vous annoncer. Je suis sûre que vous comprendrez... Nos notes de frais dépassent déja le budget de l'année et il n'y a aucune affaire dont je puisse me défaire. Si nous devons enquêter sur ce traffic... La seule privation que la boîte puisse supporter est toute personnelle, il faut que je me passe de vos services Ewa, je vais demander au service de nettoyage de vous apporter un carton pour vos affaires. J'en suis désolé. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Category:Ewa_Leszek|Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa. / Name: Leszek. Vorname: Ewa</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „Diskussion:Agent Europol - Ewa Leszek“ nach „Diskussion:Nom: Leszek. Prénom: Ewa.“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;J'aime bien le rapport à son père. Est-ce là dedans il pourrait y avoir un motive pourquoi elle est devenue agente? -&amp;amp;nbsp;Urs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<title>Agent Europol - Ewa Leszek</title>
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		<title>Diskussion:Agent Europol - Ewa Leszek</title>
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&lt;hr /&gt;
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		<title>Réveil / Aufwachen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Varsovie. Appartement Ewa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4h du matin. Ewa ne cherche même plus une position qui lui permettrait de s’endormir. Elle ne bouge pas, elle fixe le plafond, le faisceau projeté par son ordinateur portable éclaire sobrement la chambre. Elle pense à tout. Le trafic de cigarettes, son boss incompréhensible, Karel qui n’est plus là, son père qui lui en veut et qu’elle n’a pas vu depuis presque un an. Il n’a pas voulu la suivre dans la capitale. Le faisceau se modifie, les photos de Florence le transforment à chaque fois que l’une d’entre elles apparaît. Elle pense aussi à la vaisselle qu’elle n’a pas faite depuis un mois, le café qui se rapproche. La constance du café, toujours là quand on en a besoin.&amp;lt;br&amp;gt;Soudainement, elle se relève. Elle pense à Jan et une grande urgence l’envahit. Il est son échappatoire, avec ces informations, elle pourrait enfin retourner sur le terrain et prouver à son boss qu’elle n’est pas qu’une secrétaire. Ce qu’elle aime c’est coffrer des salauds, coffrer des rapports et des archives, elle ne le supporte plus. Elle aperçoit le t-shirt de Karel sur la chaise du bureau, celui qu’il portait quand il était encore là. Il faut qu’elle lui prouve que ce travail vaut la peine, qu’elle est faite pour ça. Il faut que Papa soit fier d’elle, absolument. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5h du matin. La vaisselle est faite, l’appartement est en ordre comme jamais. Sur le rebord de sa fenêtre, Ewa sirote son café, Oh yeah de Foxy Brown dans ses oreilles. Varsovie dort encore, mais Jan sûrement pas. Il lui reste trois heures avant de se rendre au bureau, trois heures pour trouver ce salaud dans le quartier de Praga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle parque la voiture. Des jeunes touristes ivres dans la brume, qui rient comme elle ne le fait plus depuis longtemps. L’atelier de Jan se trouve dans un bâtiment de l’avant-guerre. Il vend les meilleures pilules psychostimulantes de tout Varsovie en plus d’être un de ses peintres les plus prometteurs. Encore des touristes. Praga a changé au cours de ces dix dernières années, mais au moins avec leur présence, les salauds du quartier comme Jan doivent se faire plus discret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle monte les escaliers. Comment fait-il pour vivre ici, tout semble figé par le froid. Elle atteint le dernier étage, l’odeur de la peinture l’envahit. Le terrain, enfin. Elle débloque l’interrupteur, les néons explosent et le grésillement commence. Il ne s’arrêtera pas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Jankou… ohéééé… c’est le livreur de journaux, je t’ai apporté un peu de lait aussi mon salaud…&amp;amp;nbsp;» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des tableaux et des pots de peinture partout, un bordel tout en couleur. Ewa aperçoit la porte de la chambre de Jan, le bruit s’y agite déjà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Aller Jankou, ne perdons pas de temps ou ça va faire mal… il faut que je te parle et mon PP7 aussi… tu ne voudrais pas que ta femme se fâche ou que tes enfants sachent vraiment qui tu es…&amp;amp;nbsp;» &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warschau. Ewas Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Uhr morgens. Ewa gab den Versuch, wieder einzuschlafen, endgültig auf. Sie stieg aus dem Bett und schaltete den Laptop an. Der Bildschirm warf Licht auf ihr Gesicht, das restliche Zimmer war dunkel, sie kniff die Augen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;Ewas Gedanken schwirrten umher: Sie dachte an Zigarettenschmuggel und daran, wo sie ansetzen könnte, um dem ein Ende zu machen. Ein Anfang vom Ende. Und wie naiv es ist, daran zu glauben. Leichter Kopfschmerz, schlafmangelbedingt. Sie öffnete sie, dachte an ihren Chef, der sie seit Jahren auf Sparflamme hielt, dann an Karel, ihren Exfreund, der ihr nicht in die Hauptstadt hatte folgen wollen. Und an ihren Vater, den sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewas Blick fiel auf das Geschirr in der Küchenzeile, das sie seit einem Monat nicht mehr abgewaschen hatte. Sie dachte an den baldigen Morgenkaffee. Kaffee war gut, Kaffee war die einzige Konstante in ihrem Leben, auf die sie sich verlassen konnte. Ewa setzte eine Kanne auf. &amp;lt;br&amp;gt;Dabei kreisten ihre Gedanken um Jan, ihren Informanten. Mit seiner Hilfe würde sie ihrem Chef beweisen, dass sie mehr war als ein hübsches Mädchen. Wenn ihr dieser Coup gelänge müsste sie nicht länger Büroklammern nach Farbe und Größe sortieren. Ihr Vater könnte stolz sein auf sein Mädchen. Bisher hatte er nicht begriffen, warum Ewa unbedingt zu Europol hatte wechseln wollen – wenn sie doch nur einen Sekretärinnenposten besetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Uhr morgens. Der Abwasch ist gemacht, das Appartment so sauber wie noch nie. Ewa saß auf dem Fensterbrett und schlürfte ihre dritte Tasse Kaffee. Dazu Foxy Brown im Radio. &amp;lt;br&amp;gt;Warschau schläft, dachte sie, aber Jan müsste wach sein. In drei Stunden musste Ewa im Büro erscheinen. Ziemlich wenig Zeit, um den wichtigsten Kriminellen von Praga ausfindig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie parkt ihr Auto in Praga. Sternhagelvolle Touristen lallten, lachten und schwankten über den Gehweg. Ewa konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal so betrunken war. Jans Atelier lag in einem Altbau aus der Vorkriegszeit. Er vertrieb dort die besten Psychostimulanzien von ganz Warschau – und handelte zuweilen mit Gemälden. &amp;lt;br&amp;gt;In den letzten Jahren kommen mehr und mehr Touristen nach Praga, um dem berühmten Gangsterviertelflair nachzuspüren. Für Jan und seine Kollegen bedeutet das vor allem: Sie mussten vorsichtiger sein, diskreter. Den Straßenverkauf hatten sie beinahe vollständig ins Hausinnere verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieg die Treppen zum Atelier hinauf. Wie kann man hier nur leben? Im Haus ist es so eisig, dass kein Stoff gegen die Kälte hilft. Wenn die Körpertemperatur unter 32 Grad Celsius sinkt, wirft der Erfrierende seine Kleidung ab, weil er glaubt, dass ihm heiß ist. Er ist dann nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten, erinnert sich Ewa, warum auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der obersten Etage steht die Luft, es riecht nach Terpentin und Ölfarben. Sie öffnet die Tür ohne Schlüssel. So diskret, dass man es nicht als aufbrechen bezeichnen könnte. Ewa schaltet das Licht ein, einen Moment lang verharrt sie im Eingang, gespannt, dann betritt sie das Atelier.&amp;lt;br&amp;gt;Stille. Als sei er nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie waren verabredet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janku, he!, ich bins, ich bring die Zeitungen, und ein bisschen Milch. Zeit fürs Frühstück, mein Gauner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall stehen, lehnen und liegen Gemälde und Farbtöpfe. Nur fußschmale Wege führen durch den Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jans Zimmer vernimmt Ewa gedämpfte Geräusche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janu, nun komm schon! Lass uns keine Zeit verlieren. Meine PP7 möchte dich sprechen. Und du willst doch nicht, dass deine Frau wütend wird oder deine Kinder erfahren, wer du wirklich bist …&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<title>Réveil / Aufwachen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Varsovie. Appartement Ewa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4h du matin. Ewa ne cherche même plus une position qui lui permettrait de s’endormir. Elle ne bouge pas, elle fixe le plafond, le faisceau projeté par son ordinateur portable éclaire sobrement la chambre. Elle pense à tout. Le trafic de cigarettes, son boss incompréhensible, Karel qui n’est plus là, son père qui lui en veut et qu’elle n’a pas vu depuis presque un an. Il n’a pas voulu la suivre dans la capitale. Le faisceau se modifie, les photos de Florence le transforment à chaque fois que l’une d’entre elles apparaît. Elle pense aussi à la vaisselle qu’elle n’a pas faite depuis un mois, le café qui se rapproche. La constance du café, toujours là quand on en a besoin.&amp;lt;br&amp;gt;Soudainement, elle se relève. Elle pense à Jan et une grande urgence l’envahit. Il est son échappatoire, avec ces informations, elle pourrait enfin retourner sur le terrain et prouver à son boss qu’elle n’est pas qu’une secrétaire. Ce qu’elle aime c’est coffrer des salauds, coffrer des rapports et des archives, elle ne le supporte plus. Elle aperçoit le t-shirt de Karel sur la chaise du bureau, celui qu’il portait quand il était encore là. Il faut qu’elle lui prouve que ce travail vaut la peine, qu’elle est faite pour ça. Il faut que Papa soit fier d’elle, absolument. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5h du matin. La vaisselle est faite, l’appartement est en ordre comme jamais. Sur le rebord de sa fenêtre, Ewa sirote son café, Oh yeah de Foxy Brown dans ses oreilles. Varsovie dort encore, mais Jan sûrement pas. Il lui reste trois heures avant de se rendre au bureau, trois heures pour trouver ce salaud dans le quartier de Praga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle parque la voiture. Des jeunes touristes ivres dans la brume, qui rient comme elle ne le fait plus depuis longtemps. L’atelier de Jan se trouve dans un bâtiment de l’avant-guerre. Il vend les meilleures pilules psychostimulantes de tout Varsovie en plus d’être un de ses peintres les plus prometteurs. Encore des touristes. Praga a changé au cours de ces dix dernières années, mais au moins avec leur présence, les salauds du quartier comme Jan doivent se faire plus discret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle monte les escaliers. Comment fait-il pour vivre ici, tout semble figé par le froid. Elle atteint le dernier étage, l’odeur de la peinture l’envahit. Le terrain, enfin. Elle débloque l’interrupteur, les néons explosent et le grésillement commence. Il ne s’arrêtera pas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Jankou… ohéééé… c’est le livreur de journaux, je t’ai apporté un peu de lait aussi mon salaud…&amp;amp;nbsp;» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des tableaux et des pots de peinture partout, un bordel tout en couleur. Ewa aperçoit la porte de la chambre de Jan, le bruit s’y agite déjà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Aller Jankou, ne perdons pas de temps ou ça va faire mal… il faut que je te parle et mon PP7 aussi… tu ne voudrais pas que ta femme se fâche ou que tes enfants sachent vraiment qui tu es…&amp;amp;nbsp;» &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Oktober 2011, Ewa Leszek &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Uhr morgens. Ewa gab den Versuch, wieder einzuschlafen, endgültig auf. Sie stieg aus dem Bett und schaltete den Laptop an. Der Bildschirm warf Licht auf ihr Gesicht, das restliche Zimmer war dunkel, sie kniff die Augen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;Ewas Gedanken schwirrten umher: Sie dachte an Zigarettenschmuggel und daran, wo sie ansetzen könnte, um dem ein Ende zu machen. Ein Anfang vom Ende. Und wie naiv es ist, daran zu glauben. Leichter Kopfschmerz, schlafmangelbedingt. Sie öffnete sie, dachte an ihren Chef, der sie seit Jahren auf Sparflamme hielt, dann an Karel, ihren Exfreund, der ihr nicht in die Hauptstadt hatte folgen wollen. Und an ihren Vater, den sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewas Blick fiel auf das Geschirr in der Küchenzeile, das sie seit einem Monat nicht mehr abgewaschen hatte. Sie dachte an den baldigen Morgenkaffee. Kaffee war gut, Kaffee war die einzige Konstante in ihrem Leben, auf die sie sich verlassen konnte. Ewa setzte eine Kanne auf. &amp;lt;br&amp;gt;Dabei kreisten ihre Gedanken um Jan, ihren Informanten. Mit seiner Hilfe würde sie ihrem Chef beweisen, dass sie mehr war als ein hübsches Mädchen. Wenn ihr dieser Coup gelänge müsste sie nicht länger Büroklammern nach Farbe und Größe sortieren. Ihr Vater könnte stolz sein auf sein Mädchen. Bisher hatte er nicht begriffen, warum Ewa unbedingt zu Europol hatte wechseln wollen – wenn sie doch nur einen Sekretärinnenposten besetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Uhr morgens. Der Abwasch ist gemacht, das Appartment so sauber wie noch nie. Ewa saß auf dem Fensterbrett und schlürfte ihre dritte Tasse Kaffee. Dazu Foxy Brown im Radio. &amp;lt;br&amp;gt;Warschau schläft, dachte sie, aber Jan müsste wach sein. In drei Stunden musste Ewa im Büro erscheinen. Ziemlich wenig Zeit, um den wichtigsten Kriminellen von Praga ausfindig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie parkt ihr Auto in Praga. Sternhagelvolle Touristen lallten, lachten und schwankten über den Gehweg. Ewa konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal so betrunken war. Jans Atelier lag in einem Altbau aus der Vorkriegszeit. Er vertrieb dort die besten Psychostimulanzien von ganz Warschau – und handelte zuweilen mit Gemälden. &amp;lt;br&amp;gt;In den letzten Jahren kommen mehr und mehr Touristen nach Praga, um dem berühmten Gangsterviertelflair nachzuspüren. Für Jan und seine Kollegen bedeutet das vor allem: Sie mussten vorsichtiger sein, diskreter. Den Straßenverkauf hatten sie beinahe vollständig ins Hausinnere verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieg die Treppen zum Atelier hinauf. Wie kann man hier nur leben? Im Haus ist es so eisig, dass kein Stoff gegen die Kälte hilft. Wenn die Körpertemperatur unter 32 Grad Celsius sinkt, wirft der Erfrierende seine Kleidung ab, weil er glaubt, dass ihm heiß ist. Er ist dann nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten, erinnert sich Ewa, warum auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der obersten Etage steht die Luft, es riecht nach Terpentin und Ölfarben. Sie öffnet die Tür ohne Schlüssel. So diskret, dass man es nicht als aufbrechen bezeichnen könnte. Ewa schaltet das Licht ein, einen Moment lang verharrt sie im Eingang, gespannt, dann betritt sie das Atelier.&amp;lt;br&amp;gt;Stille. Als sei er nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie waren verabredet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janku, he!, ich bins, ich bring die Zeitungen, und ein bisschen Milch. Zeit fürs Frühstück, mein Gauner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall stehen, lehnen und liegen Gemälde und Farbtöpfe. Nur fußschmale Wege führen durch den Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jans Zimmer vernimmt Ewa gedämpfte Geräusche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janu, nun komm schon! Lass uns keine Zeit verlieren. Meine PP7 möchte dich sprechen. Und du willst doch nicht, dass deine Frau wütend wird oder deine Kinder erfahren, wer du wirklich bist …&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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		<title>Réveil / Aufwachen</title>
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				<updated>2011-12-16T10:05:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Davidem: hat „21-10-2011 Ewa Leszek“ nach „Réveil“ verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;4h du matin. Ewa ne cherche même plus une position qui lui permettrait de s’endormir. Elle ne bouge pas, elle fixe le plafond, le faisceau projeté par son ordinateur portable éclaire sobrement la chambre. Elle pense à tout. Le trafic de cigarettes, son boss incompréhensible, Karel qui n’est plus là, son père qui lui en veut et qu’elle n’a pas vu depuis presque un an. Il n’a pas voulu la suivre dans la capitale. Le faisceau se modifie, les photos de Florence le transforment à chaque fois que l’une d’entre elles apparaît. Elle pense aussi à la vaisselle qu’elle n’a pas faite depuis un mois, le café qui se rapproche. La constance du café, toujours là quand on en a besoin.&amp;lt;br&amp;gt;Soudainement, elle se relève. Elle pense à Jan et une grande urgence l’envahit. Il est son échappatoire, avec ces informations, elle pourrait enfin retourner sur le terrain et prouver à son boss qu’elle n’est pas qu’une secrétaire. Ce qu’elle aime c’est coffrer des salauds, coffrer des rapports et des archives, elle ne le supporte plus. Elle aperçoit le t-shirt de Karel sur la chaise du bureau, celui qu’il portait quand il était encore là. Il faut qu’elle lui prouve que ce travail vaut la peine, qu’elle est faite pour ça. Il faut que Papa soit fier d’elle, absolument. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5h du matin. La vaisselle est faite, l’appartement est en ordre comme jamais. Sur le rebord de sa fenêtre, Ewa sirote son café, Oh yeah de Foxy Brown dans ses oreilles. Varsovie dort encore, mais Jan sûrement pas. Il lui reste trois heures avant de se rendre au bureau, trois heures pour trouver ce salaud dans le quartier de Praga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle parque la voiture. Des jeunes touristes ivres dans la brume, qui rient comme elle ne le fait plus depuis longtemps. L’atelier de Jan se trouve dans un bâtiment de l’avant-guerre. Il vend les meilleures pilules psychostimulantes de tout Varsovie en plus d’être un de ses peintres les plus prometteurs. Encore des touristes. Praga a changé au cours de ces dix dernières années, mais au moins avec leur présence, les salauds du quartier comme Jan doivent se faire plus discret. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle monte les escaliers. Comment fait-il pour vivre ici, tout semble figé par le froid. Elle atteint le dernier étage, l’odeur de la peinture l’envahit. Le terrain, enfin. Elle débloque l’interrupteur, les néons explosent et le grésillement commence. Il ne s’arrêtera pas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Jankou… ohéééé… c’est le livreur de journaux, je t’ai apporté un peu de lait aussi mon salaud…&amp;amp;nbsp;» &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des tableaux et des pots de peinture partout, un bordel tout en couleur. Ewa aperçoit la porte de la chambre de Jan, le bruit s’y agite déjà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&amp;amp;nbsp;Aller Jankou, ne perdons pas de temps ou ça va faire mal… il faut que je te parle et mon PP7 aussi… tu ne voudrais pas que ta femme se fâche ou que tes enfants sachent vraiment qui tu es…&amp;amp;nbsp;» &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Oktober 2011, Ewa Leszek &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Uhr morgens. Ewa gab den Versuch, wieder einzuschlafen, endgültig auf. Sie stieg aus dem Bett und schaltete den Laptop an. Der Bildschirm warf Licht auf ihr Gesicht, das restliche Zimmer war dunkel, sie kniff die Augen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;Ewas Gedanken schwirrten umher: Sie dachte an Zigarettenschmuggel und daran, wo sie ansetzen könnte, um dem ein Ende zu machen. Ein Anfang vom Ende. Und wie naiv es ist, daran zu glauben. Leichter Kopfschmerz, schlafmangelbedingt. Sie öffnete sie, dachte an ihren Chef, der sie seit Jahren auf Sparflamme hielt, dann an Karel, ihren Exfreund, der ihr nicht in die Hauptstadt hatte folgen wollen. Und an ihren Vater, den sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewas Blick fiel auf das Geschirr in der Küchenzeile, das sie seit einem Monat nicht mehr abgewaschen hatte. Sie dachte an den baldigen Morgenkaffee. Kaffee war gut, Kaffee war die einzige Konstante in ihrem Leben, auf die sie sich verlassen konnte. Ewa setzte eine Kanne auf. &amp;lt;br&amp;gt;Dabei kreisten ihre Gedanken um Jan, ihren Informanten. Mit seiner Hilfe würde sie ihrem Chef beweisen, dass sie mehr war als ein hübsches Mädchen. Wenn ihr dieser Coup gelänge müsste sie nicht länger Büroklammern nach Farbe und Größe sortieren. Ihr Vater könnte stolz sein auf sein Mädchen. Bisher hatte er nicht begriffen, warum Ewa unbedingt zu Europol hatte wechseln wollen – wenn sie doch nur einen Sekretärinnenposten besetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Uhr morgens. Der Abwasch ist gemacht, das Appartment so sauber wie noch nie. Ewa saß auf dem Fensterbrett und schlürfte ihre dritte Tasse Kaffee. Dazu Foxy Brown im Radio. &amp;lt;br&amp;gt;Warschau schläft, dachte sie, aber Jan müsste wach sein. In drei Stunden musste Ewa im Büro erscheinen. Ziemlich wenig Zeit, um den wichtigsten Kriminellen von Praga ausfindig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie parkt ihr Auto in Praga. Sternhagelvolle Touristen lallten, lachten und schwankten über den Gehweg. Ewa konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal so betrunken war. Jans Atelier lag in einem Altbau aus der Vorkriegszeit. Er vertrieb dort die besten Psychostimulanzien von ganz Warschau – und handelte zuweilen mit Gemälden. &amp;lt;br&amp;gt;In den letzten Jahren kommen mehr und mehr Touristen nach Praga, um dem berühmten Gangsterviertelflair nachzuspüren. Für Jan und seine Kollegen bedeutet das vor allem: Sie mussten vorsichtiger sein, diskreter. Den Straßenverkauf hatten sie beinahe vollständig ins Hausinnere verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewa stieg die Treppen zum Atelier hinauf. Wie kann man hier nur leben? Im Haus ist es so eisig, dass kein Stoff gegen die Kälte hilft. Wenn die Körpertemperatur unter 32 Grad Celsius sinkt, wirft der Erfrierende seine Kleidung ab, weil er glaubt, dass ihm heiß ist. Er ist dann nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten, erinnert sich Ewa, warum auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der obersten Etage steht die Luft, es riecht nach Terpentin und Ölfarben. Sie öffnet die Tür ohne Schlüssel. So diskret, dass man es nicht als aufbrechen bezeichnen könnte. Ewa schaltet das Licht ein, einen Moment lang verharrt sie im Eingang, gespannt, dann betritt sie das Atelier.&amp;lt;br&amp;gt;Stille. Als sei er nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie waren verabredet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janku, he!, ich bins, ich bring die Zeitungen, und ein bisschen Milch. Zeit fürs Frühstück, mein Gauner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall stehen, lehnen und liegen Gemälde und Farbtöpfe. Nur fußschmale Wege führen durch den Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jans Zimmer vernimmt Ewa gedämpfte Geräusche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Janu, nun komm schon! Lass uns keine Zeit verlieren. Meine PP7 möchte dich sprechen. Und du willst doch nicht, dass deine Frau wütend wird oder deine Kinder erfahren, wer du wirklich bist …&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ewa Leszek]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Davidem</name></author>	</entry>

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