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		<title>Simultan - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Zum Beispiel: Dr. Edmund Kreiser</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Kreiser.JPG|thumb|300px|Dr. Edmund Kreiser.]] Gaststätte mit Nervenarzt (Dr. med. Edmund Kreiser, kurz vor seinem Suizid)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>Kategorie:Kommissär</title>
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				<updated>2008-01-09T17:04:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Kommissär.JPG|thumb|100px|Der Kommissär im St. Gervais beim Jassen.]]Der [[Kommissär]] ist 42 Jahre alt, also ein Mann in den besten Jahren, und dies hier sind seine [[Der Kommissär geht raus|Abenteuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine ausbleibenden Abenteuer. Mit [[Elfriede]] zum Beispiel. Der Kommissär ist kein Mann für nur eine Nacht, und sieht er zwei Männer am Tresen stehen und zwischen ihnen eine Frau, dann findet er das pervers.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>Zum Beispiel: Dr. Edmund Kreiser</title>
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				<updated>2008-01-09T17:03:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Kreiser.JPG|thumb|300px|Dr. Edmund Kreiser.]] Gaststätte mit Nervenarzt (Dr. med. Edmund Kreiser, kurz vor seinem suizid)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Kreiser.JPG</title>
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				<updated>2008-01-09T17:00:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: Kreiser&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kreiser&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>Twann</title>
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				<updated>2008-01-09T16:56:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Twann war ursprünglich ein kleines Dorf in der Nähe Biels. Klein und ein Dorf ist Twann immer noch, nur in der Nähe Biels liegt es nicht mehr. Und das kam durch die [[Umstülpung]]. Wer jetzt von Twann nach Biel oder von Biel nach Twann reisen möchte, hat es nicht leicht. Die Menschen aber, die von Twann nach Biel oder von Biel nach Twann reisen möchten, haben es sowieso nicht leicht im Leben, darum macht ihnen die beschwerliche Reise kaum etwas aus. Twann aber ist interessant, da der [[Kommissär]] von Twann ist. Und immer noch steht in Twann des [[Kommissärs Elternhaus]], das sehen kann, wer es kennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Orte]] [[Category:Kommissär]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071231</id>
		<title>20071231</title>
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				<updated>2008-01-09T06:57:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich sagte: Geh. Er ging nicht. Das war am 27. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Geh bitte. Er ging nicht. Das war am 28. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte: Hau endlich ab. Er blieb. Das war am 29. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Dezember schrie ich ihn an, so laut, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Als diese vor der Tür stand, saß er gemütlich im grünen Sessel und las den Wirtschaftsteil der Zeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. wachte er auf und sagte: Das wird ein tolles Silvester. Das Beste. Wir zwei zusammen, das wird toll. Da wusste ich, er würde auch heute nicht gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aßen wir Fondue, er stahl mir das Brot von der Gabel, er lachte. Er rauchte eine Zigarette, genüsslich, denn es sollte die letzte sein. Um Mitternacht zündete er Raketen an, eine nach der anderen, sie flogen in den Himmel und zerplatzten hoch über unseren Köpfen. Du musst auch eine anzünden, verlangte er. Ich hielt das Streichholz an den Docht, bis er Funken sprühte, dann rannte ich in Deckung. Die Rakete traf die Straßenlaterne, die ohne zu meckern erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in der warmen Wohnung schob er den Eßtisch beiseite, er packte meine Taille. Wir tanzten zum alten Bob Dylan. Beim Walzer trat ich ihm immer wieder fast auf die Füße. Er hatte mich dicht an sich gezogen, versteckte meine Nase in seinem Haar. Dann kam ein schnelleres Lied und wir sprangen Haare-schüttelnd durch die Wohnung. Er kniff dabei seine Augen und Lippen zusammen, und sah plötzlich sehr alt aus. Lass uns Sex haben, sagte ich und zog ihn an der Hand hinter mir her, ein Stockwerk höher ins Schlafzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich aufwachte, lag niemand neben mir. Ich streifte Hose und T-Shirt über. Die Küche war aufgeräumt, alle Spuren der letzten Nacht beseitigt, der Tisch gedeckt: Breakfast for one. Im Aschenbecher lagen zwei hastig gerauchte Zigaretten. Im CD-Player die Dylan Platte in Endlosschleife. Ich setzte mich, schenkte mir eine Tasse Kaffee ein. Ich hielt sie in beiden Händen ohne zu trinken. Er war endlich gegangen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Kommiss%C3%A4rs_ungl%C3%BCckliche_Kindheit</id>
		<title>Kommissärs unglückliche Kindheit</title>
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				<updated>2008-01-08T11:03:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:LachbaerUndSeineMutter.jpg|thumb|150px|Eine Aufnahme aus des Kommissärs Kindheit: Der Kommissär mit seiner Mutter im Bad.]]Das ist seltsam, denkst du jetzt vielleicht, daß der [[Kommissär]] [[Twann]] vermisst, wo doch Twann der Ort seiner unglücklichen Kindheit ist. Aber halt. &amp;lt;br&amp;gt; Zur Polizei, das kannst du dir denken, geht nur einer, der eine schwere Kindheit hatte, oder sagen wir so: Die schweizer Polizei stellt Personen, die eine schwere Kindheit hatten, bevorzugt ein. Und Frauen. Zudem ist es doch auch so, daß jede Kindheit auf ihre Weise eine schreckliche Kindheit ist, und später, wenn die Kindheit längst vorbei ist, dann heißt es, sich zu entscheiden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Kommissär]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071109</id>
		<title>20071109</title>
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				<updated>2008-01-08T10:57:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich kann mich nun nicht mehr bewegen. Morgen hat mein Großvater Geburtstag, es wird Hefeküchlein geben. Niemand hört mir mehr zu. Was Paul und Edith machen, weiß ich nicht. Meine Mutter hat Kochwurst gekauft.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071116</id>
		<title>20071116</title>
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				<updated>2008-01-08T10:56:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heute früh fand ich folgende Mitteilung an der Wand unseres Treppenhauses: &amp;quot;Bevölkerung! Wenn Sie dies lesen, wird der Verfasser dieser Nachricht bereits tot sein. Er schreibt dies, da er nahezu vollständig entkräftet ist. Nur ein schmales Tuch um seinen dürren Leib gewickelt versucht er mit zitternder Hand, sich ein letztes Mal Gehör zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweimal bereits wendete ich mich an Sie, zweimal habe ich darauf keinerlei Reaktion erhalten. Dies ist mein letzter Versuch. Einen weiteren würde ich gerne unternehmen, doch schwindet meine Zeit. Ständig huste ich Blut, ich verwese lebendigen Leibes. Aus allen Poren rieche ich den Tod, der sich meiner längst bemächtigt hat. Einen weiteren Versuch wird es nicht geben. Wer mich noch einmal sprechen will, muß dies sofort tun. Öffne ich auch nach dreimaligem Klopfen nicht die Tür, so ist es zu spät, dann möge der, der da klopfte, alles Nötige veranlassen. Geld habe ich keines, man überlasse meinen Körper der Armenfürsorge, ein geteiltes Grab ist besser als keines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwanzig Franken für Paul liegen noch immer beim Wurster Marthaler. Gut, daß dieser so geduldig ist, doch lange wird auch er sie nicht mehr liegen lassen. Bevölkerung! Es sind dies die letzten meiner Worte. Tote schreiben nicht. Ich war immer gerne Mieter in diesem Haus.&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071123</id>
		<title>20071123</title>
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				<updated>2008-01-08T10:55:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; - &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071129</id>
		<title>20071129</title>
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				<updated>2008-01-08T10:53:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In einer Schwermut macht keiner was kaputt. Ist einer in einer Schwermut, kannst du sogar davon ausgehen, daß am Tag der Schwermut die Putzfrau kommt und alles aufräumt, so daß um den Schwermütigen herum alles blitzt und glänzt, nur im Schwermütigen, da blitzt und glänzt nun gerade nichts. Ist einer in einer Schwermut, fühlt der sich, als hätte er tagelang gefressen, so schwer ist ihm. Es ist, als hätte er unentwegt Schweinswürste, Sauerkraut, Braten und überhaupt Fleisch aller Art in sich hinein gestopft, als hätte er die letzten Tage gelebt wie die Sau. Der Schwermütige ist also ein verfressenes Schwein, wenigstens innerlich. Widerwärtig fühlt sich der Schwermütige und klein, weil ihn die Schwere so sehr zu Boden zieht. Die fette Sau hält sich demnach unten auf, kann auf keinem Stuhl mehr sitzen und ist überhaupt das letzte, wer will schon mit so einem noch sitzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Natur</id>
		<title>Natur</title>
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				<updated>2008-01-08T10:47:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das ist interessant: Die Umstülpung des Berges hatte ja in gewisser Weise auch zur Umstülpung der Stadt geführt. War sie ehedem außen, war sie anschließend innen, war sie selbst das Innere. Und wie im Menschen kaum eine Pflanze wächst, so auch nicht in der Stadt. Nur gewisse durchaus lichtscheue Arten hatten mit der Zeit und lange nach der großen Aktion ihr Wachstum wieder aufgenommen. Der [[:Kategorie:Figuren|Bevölkerung]] aber, die nach der Umstülpung geboren ward, bedeutete die vorgefundene Vegetation die Natur und ein Wasserloch war ihr ein [[See]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Orte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071228</id>
		<title>20071228</title>
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				<updated>2007-12-29T14:18:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mein schönstes Ferienerlebnis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein schönstes Ferienerlebnis ereignete sich nach meinem häßlichsten Ferienerlebnis. Ich stand, wie Ihr Euch denken könnt, am 24. Dezember in einer langen Schlange, um die letzten Geschenke bezahlen zu können, und alle drängelten sich vor. Daß ich sauer wurde, versteht sich sicher von selbst, und daß ich dann im Laden laut werden mußte, sicher auch. Das war das häßlichste und keineswegs obligatorische Weihnachtsferienerlebnis. Aber alle Häßlichkeiten des Jahres, meine eigenen und die der anderen, wurden noch am selben Abend vom lieben Chistkind vergolten: Unter einem famos geschmückten Tannenbaum stand ein kleines Pony, und es stand dort nur für mich. Seit nunmehr fünf Tagen sind das Pony und ich unentwegt zusammen, sind mal draußen, sind mal drinnen. Die Hauptsache aber ist, sagt das Pony täglich zu mir, daß wir zusammen sind. Jetzt habe ich nahezu das, was ich immer hatte haben wollen: einen Zwilling. Das Pony spricht genauso viel französisch wie ich, und es raucht unentwegt. Manchmal ein bißchen zu viel, wenn ihr mich fragt. Und so vorlaut ist es, daß es manchmal ein wenig anstrengend ist, mit diesem Pony. In meinem Zimmer wohnt es, macht Unordnung, wo es nur kann, und will unentwegt gestriegelt werden. Ich aber bin doch keine vier Jahre alt mehr, kann mir besseres vorstellen, als zu striegeln und mich einem Pony unterzuordnen. Wer ein&amp;amp;nbsp; Pony haben will, rufe mich an, ich habe es bald satt, dieses Pony.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071228</id>
		<title>20071228</title>
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				<updated>2007-12-29T11:10:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mein schönstes Ferienerlebnis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein schönstes Ferienerlebnis ereignete sich nach meinem häßlichsten Ferienerlebnis. Ich stand, wie Ihr Euch denken könnt, am 24. Dezember in einer langen Schlange, um die letzten Geschenke bezahlen zu können, und alle drängelten sich vor. Daß ich sauer wurde, versteht sich sicher von selbst, und daß ich dann im Laden lauten werden mußte, sicher auch. Das war das häßlichste und keineswegs obligatorische Weihnachtsferienerlebnis. Aber alle Häßlichkeiten des Jahres, meine eigenen und die der anderen, wurden noch am selben Abend vom lieben Chistkind vergolten: Unter einem famos geschmückten Tannenbaum stand ein kleines Pony, und es stand dort nur für mich. Seit nunmehr fünf Tagen sind das Pony und ich unentwegt zusammen, sind mal draußen, sind mal drinnen. Die Hauptsache aber ist, sagt das Pony täglich zu mir, daß wir zusammen sind. Jetzt habe ich nahezu das, was ich immer hatte haben wollen: einen Zwilling. Das Pony spricht genauso viel französisch wie ich, und es raucht unentwegt. Manchmal ein bißchen zu viel, wenn ihr mich fragt. Und so vorlaut ist es, daß es manchmal ein wenig anstrengend ist, mit diesem Pony. In meinem Zimmer wohnt es, macht Unordnung, wo es nur kann, und will unentwegt gestriegelt werden. Ich aber bin doch keine vier Jahre alt mehr, kann mir besseres vorstellen, als zu striegeln und mich einem Pony unterzuordnen. Wer ein&amp;amp;nbsp; Pony haben will, rufe mich an, ich habe es bald satt, dieses Pony. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: Die Seite wurde neu angelegt: '''Mein schönstes Ferienerlebnis'''  Mein schönstes Ferienerlebnis ereignete sich nach meinem häßlichsten Ferienerlebnis. Ich stand, wie Ihr Euch denken könnt, am ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mein schönstes Ferienerlebnis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein schönstes Ferienerlebnis ereignete sich nach meinem häßlichsten Ferienerlebnis. Ich stand, wie Ihr Euch denken könnt, am 24. Dezember in einer langen Schlange, um die letzten Geschenke bezahlen zu können, und alle drängelten sich vor. Daß ich sauer wurde, versteht sich sicher von selbst, und daß ich dann im Laden lauten werden mußte, sicher auch. Das war das häßlichste und keineswegs obligatorische Weihnachtsferienerlebnis. Aber alle Häßlichkeiten des Jahres, meine eigenen und die der anderen, wurden noch am selben Abend vom lieben Chistkind vergolten: Unter einem famos geschmückten Tannenbaum stand ein kleines Pony, und es stand dort nur für mich. Seit nunmehr fünf Tagen sind das Pony und ich unentwegt zusammen, sind mal draußen, sind mal drinnen. Die Hauptsache aber ist, sagt das Pony täglich zu mir, daß wir zusammen sind. Jetzt habe ich nahezu das, was ich immer hatte haben wollen: einen Zwilling. Das Pony spricht genauso viel französisch wie ich, und es raucht unentwegt. Manchmal ein bißchen zu viel, wenn ihr mich fragt. Und so vorlaut ist es, daß es manchmal ein wenig anstrengend ist, mit diesem Pony. In meinem Zimmer wohnt es, macht Unordnung, wo es nur kann, und will unentwegt gestriegelt werden. Ich aber bin doch keine vier Jahre alt mehr, kann mir besseres vorstellen, als zu striegeln und mich einem Pony unterzuordnen. Wer ein&amp;amp;nbsp; Pony haben will, rufe mich an, ich habe es bald satt, dieses Pony.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>20071221</title>
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				<updated>2007-12-21T22:45:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu laut und zu faul. Künftig nichts anderes, nur ein bißchen leiser vielleicht, mehr drin, passender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttagebuch|Kategorie: Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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				<updated>2007-12-21T22:45:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu laut und zu faul. Künftig nichts anderes, nur ein bißchen leiser vielleicht, mehr drin, passender. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorie: Stadttagebuch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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				<updated>2007-12-21T22:44:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: Die Seite wurde neu angelegt: Zu laut und zu faul. Künftig nichts anderes, nur ein bißchen leiser vielleicht, mehr drin, passender.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu laut und zu faul. Künftig nichts anderes, nur ein bißchen leiser vielleicht, mehr drin, passender.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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				<updated>2007-12-21T10:25:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Es ist so: Das Bielarium ist ein Roman, der viele Anfänge und viele Enden hat, und es ist schwierig, die Anfänge zu finden und die Enden auch. Und ein Roman ist das Bielarium vielleicht doch nicht, denn was ist ein Roman. Auch schwimmt hier keiner. Ein Glaskasten ist es vielleicht. Es zeigt sich nur das, was aufgefordert wird, sich zu zeigen, das Bielarium ist Arbeit. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Umstülpung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[:Kategorie:Stadttagebuch|Stadttagebuch]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#ffcc66&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien / Catégories ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''spezielle Kategorien'''&lt;br /&gt;
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Hier entsteht der Episodenroman [[Simultan|SIMULTAN]] - Ici se développe le roman d'épisodes SIMULTAN.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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= Hilfe / Aide =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
= Testseite / Page de test =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
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= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Kommissär.JPG|thumb|100px|Der Kommissär im St. Gervais beim Jassen.]]Der [[Kommissär]] ist 42 Jahre alt, also ein Mann in den besten Jahren, und dies hier sind seine [[Der_Kommissär_geht_raus|Abenteuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine ausbleibenden Abenteuer. Mit [[Elfriede]] zum Beispiel. Der Kommissär ist kein Mann für nur eine Nacht, und sieht er zwei Männer am Tresen stehen und zwischen ihnen eine Frau, dann findet er das pervers.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Image:Kommissär.JPG|thumb|100px|Der Kommissär im St. Gervais beim Jassen.]]Der [[Kommissär]] ist 42 Jahre alt, also ein Mann in den besten Jahren, und dies hier sind seine Abenteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seine ausbleibenden Abenteuer. Mit [[Frieden und Geräusch|Elfriede]] zum Beispiel. Der Kommissär ist kein Mann für nur eine Nacht, und sieht er zwei Männer am Tresen stehen und zwischen ihnen eine Frau, dann findet er das pervers.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| width=&amp;quot;350&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#33cccc&amp;quot; | '''Le Bielarium'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bgcolor=&amp;quot;#ccffcc&amp;quot; | &lt;br /&gt;
Bielarium ist ein, bff &amp;amp;nbsp;eine Loch. à remplir. Der Loch sagt alles. Es ist sehr häßlich und auch langweilig. Niemand hat Spaß im Bielarium, alle finden alles scheiße, bis auf diejenigen, die das Bielarium wunderbar finden, wunderbar, aber nicht interessant. Zwang und Druck führen eben zu nichts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
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[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Test2|test2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Bielarium 2.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
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= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
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Bielarium ist ein, bff &amp;amp;nbsp;eine Loch. à remplir. Der Loch sagt alles. Es ist sehr häßlich und auch langweilig. Niemand hat Spaß im Bielarium, alle finden alles scheiße, bis auf diejenigen, die das Bielarium wunderbar finden, wunderbar, aber nicht interessant. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;br&amp;gt;[[:Kategorie:Nadine|Nadine]] &lt;br /&gt;
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[[Stadtarchiv]]&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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== Stories ==&lt;br /&gt;
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'''spezielle Kategorien'''&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2007-12-21T09:49:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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= Willkommen im Bielarium!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Quoi Bielarium?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; =&lt;br /&gt;
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Bielarium ist ein, bff &amp;amp;nbsp;eine Loch. à remplir. Der Loch sagt alles. Es ist sehr häßlich und auch langweilig. Niemand hat Spaß im Bielarium, alles finden alles scheiße, bis auf diejenigen, die es wunderbar finden, wunderbar, aber nicht interessant. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
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Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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				<updated>2007-12-21T09:37:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Test|test]] (Seite zum ausprobieren - page pour faire des essaies)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Familienväter beim Müll. Der einzige Grund, so überlegte Mc Vie, warum in letzter Zeit immer mehr kopulente Männer sich entschließen, gemeinsamen Schrittes und aufgeschlossen um sich äugend, den Mistkübel eigenhändig in den Container zu leeren, kann nur der sein, daß sich die Laube, die man über die Mistcontainerstelle darüber konstruiert hat, geradezu als Versammlungsort aufdrängt.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Schwab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#ffffcc&amp;quot; | Bielarium est un projet virtuel, dont l’existence tend à l’improbable. Un projet d’écriture et de jointure: entre les personnages, entre les langues. A la fin, le réseau devrait être une boule enchevêtrée de lignes, un chaos de mots, le brouhaha des textes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Une histoire qui peut se lire dans tous les sens. Chacun tirera sa ligne. Chacun fera son histoire. On pourra, pourquoi pas, la poursuivre. Ici, l’écrivain passe lecteur, lecteur écrivain. L’angoisse de l’origine se détourne. Le tout se donne d’un coup&amp;amp;nbsp;: la poule et l’œuf. &amp;lt;br&amp;gt;Avant tout: des lignes de fuite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| bgcolor=&amp;quot;#33ccff&amp;quot; | '''Il Bielarium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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[[Test2|test2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Hauptseite</id>
		<title>Hauptseite</title>
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				<updated>2007-12-21T09:24:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Una storia nascosta in una matassa da dipanare, un intreccio mai uguale definito da ogni vostro clic. Un filo al quale sono legati personaggi che parlano lingue diverse, spesso senza nemmeno capirsi o riuscendovi a fatica. Avvenimenti a volte sconcertanti, altre divertenti, altre ancora assolutamente improbabili. Un progetto virtuale al quale hanno lavorato persone reali che non avevano la minima idea di dove stessero andando e non hanno la più pallida idea di dove siano arrivate; si dice che le loro anime si siano smarrite nella selva oscura della Rete e che non abbiano l'intenzione di ritrovare la retta via.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;E anche se in italiano ci sono forse solo dei miagolii, perché privarsene?&lt;br /&gt;
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[[Test2|test2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour</id>
		<title>Die Fahrt/Le retour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Die_Fahrt/Le_retour"/>
				<updated>2007-12-21T08:37:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bourriez, la main sur le champignon, en avant les manettes, cherchant les vitesses, clignant de l'oeil sur le bonnet rouge au manteau noir, suant, perlant, cherchait à toute vitesse quelque chose à dire, à lui dire, à elle, à Nadine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte das Radio an. Schlechte Musik auf allen Sendern. Lass das drin! Das ist gut! rief Bourriez, aber Nadine drehte trotzdem weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Accroché au rétroviseur, se balançant, ronronnant, le perroquet semblait faire la jointure entre les deux, ce qui permit, à Bourriez, de lâcher dans le silence plombant de la cabine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Il s'appelle Herr Théodor, ma peluche fétiche, une sorte de Saint Christophe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Theodor? Das ist lustig. Meine Schwester - ma soeur - die hatte auch mal einen Papagei, der so hieß, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ne comprenant rien à ce charabia, n'y comprend goutte, elle pourrait faire un effort, une histoire de soeur et de papagei, qu'est-ce qu'elle veut me dire, un langage codé, il répondit un peu gringe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oui... oui, oui, moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Papageien sind eh sehr hässliche Tiere. Und nervig. Ich habe sie nie gemocht. Deiner kann wenigstens keinen Mist reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine sah zu Bourriez rüber, der angestrengt nach vorne auf die Straße blickte. Es wurde schon dunkel, und die Scheinwerfer des Lasters erhellten eine kegelförmige Fläche vor ihnen, in der die Schneeflocken tanzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle insiste avec son affaire de papagei, parle comme un perroquet, devrais remettre la radio, et puis ses phares dans la gueule, je déteste conduire dans ces conditions, en plus la neige, la chaussette gauche trempée, la semelle fêlée, pourrais lui faire le coup de la panne, fait quand même un temps de chiotte, le prendrait mal, me ferait des reproches, me prendrait pour un vieux pervers, non, garder la vitesse, viser dans le mil, Bourriez caressait en conduisant Herr Théodor. Pourrais lui poser la main sur la cuisse, l'air de rien, comme si j'avais voulu changer une vitesse. Il tendit sa main vers elle, pivota, se reprit, hésite, se rétracta, la ramèna vers lui, la passa dans ses cheveux, couille molle, Bourriez, tu n'es qu'une couille molle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Quel temps de chiotte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte ein bißchen nervös. Es war anstrengend ihm dabei zuzusehen, wie er immer wieder den Papagei streichelte, fast so, als wäre es ein echtes Lebewesen, das Liebe und Zärtlichkeit braucht. Seine Hände waren knochig, schon alt, sahen schon viel älter aus als sein Gesicht, in dem sich die Bartstoppeln ausgebreitet haben. Unter den Augen hatte er dunkle Ringe, die gut zu den dunklen Haaren passten. Er griff erneut nach dem Papagei, und sie nahm seine Hand, bevor er die Bewegung zu Ende führen konnte. Die Hand war kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patte inerte du loup à la renverse sur patte femelle tendre et câline et tiède et douce et chaude et brûlante, Bourriez n'avait pas pensé à cette possibilité, sa main prise dans la gueule du loup, le bonnet rouge, les voitures rouges, la neige rouge, Bourriez voyait tout en rouge, son sexe très certainement rouge aussi. Il faillit faire un accident, se reprit de justesse, lâcha la main de Nadine, sueur froide. Nadine fut secoué, gauche droite, épaule contre épaule, le camion s'arrêta au bord de la route, la nuit était tombée.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Je ne sais pas ce qui c'est passé, on l'a échappé belle, du moins pour l'instant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bourriez faisait aller sa bouche n'importe comment, les mots n'importe où, il était sous le joug de l'émotion: Etat de choc. Nadine en profita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Oh nein, das war meine Schuld. Es tut mir leid!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder so ein Nadine-Moment. Nadine, die immer nur Mist baute, ganz egal. Ihr Herz klopfte viel zu schnell und ihr Gesicht war sicher so rot wie die Mütze, für die es plötzlich viel zu heiß war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich hatte Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Moi aussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie öffnete die Tür, lies sich aus dem Fahrerhäuschen gleiten, sie stand im Schnee, nun ohne Mütze und ohne Mantel, und ihre Wangen brannten. Sie hatte seine Hand genommen und er hatte sie gleich wieder weg gezogen. Natürlich, denn er hatte ja eine Frau zu Hause, und man nimmt nicht die Hand von Männern anderer Frauen. Die Hand war so kalt gewesen. Bourriez ne comprenait pas lui-même son geste, il avait une femme, Martinette, mais cela faisait plus d'une semaine qu'elle lui tirait la gueule. Nadine lui plaisait, mais il avait peur des conséquences. Le bas du ventre lui démangeait, il se gratta le front, il s'excusa dans un monolgue intérieur, il pensa à la cabine, au lit de camp derrière les sieges, ne voulait plus conduire, voulait rester avec elle, descendit du camion, fit quelques pas pour reprendre ses esprits, ne veux pas reprendre mes esprits, Méphostopheles planait sur Faust, ne veux pas reprendre mes esprits, plutôt les perdre, plutôt me perdre, juste un coup, juste pour une fois,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand gegen den Laster gelehnt, ihr wurde immer kälter, doch sie wollte nicht zurück hinein, sich neben ihn setzen und den Rest der Fahrt schweigen. Lieber wollte sie hier draußen stehen bleiben, bis ihr Körper am Metal des Fahrzeugs festfrohr, bis ihr Herz von der Kälte endlich wieder langsamer klopfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich stand er vor ihr, nicht ganz unerwartet, man kennt das aus Filmen, nicht ganz unerwartet, denn er konnte da drinnen ja nicht ewig auf sie warten. Er war eh schon zu spät dran. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans! Il fait trop froid. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine schüttelte langsam den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Viens dedans, il me reste du café, on le partagera.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat näher. Sie zitterte. Er fasste mit beiden Händen an ihre Arme und rieb (die Geste des Wärmens, auch das sieht man in Filmen immer wieder, aber er konnnte sie ja schließlich nicht erfrieren lassen). Er stand ganz nah und roch nach Rauch und nach dem blauen Addidas-Deo, das auch Tobias so gern benutzte. Il s'approcha encore, le visage cette fois-ci, ses lèvres, et d'un coup, il plongea sa langue entre les lèvres de Nadine, plangea plus loin, plus profond, lui toucha la glotte. Elle aima, se pâma, se retira, il insista, c'était parti d'un coup, il enchaîna, l'enchaîna, c'était la fin, c'était le commencement. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bourriez]] [[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Tag_im_Dezember</id>
		<title>Ein Tag im Dezember</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_Tag_im_Dezember"/>
				<updated>2007-12-21T08:23:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: hat Ein tag im dezember nach Ein Tag im Dezember verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 7. Dezember 2007 wachte Nadine erst sehr spät und schwer verkatert auf. Das Datum ist sicher, denn es war der Tag des Konzerts, und eigentlich hatte sie versucht, den ganzen Tag zu verschlafen, erst am 8. wieder aufzuwachen. Es war ein guter Plan gewesen und hätte eigentlich durchführbar sein müssen - sie hatte die Fensterläden geschlossen und am Abend zuvor, genauer gesagt um 5:30, eine halbe Flasche Whiskey und drei extra-strength Schlaftabletten zu sich genommen. Mehr zu nehmen hatte sie sich dann doch nicht getraut, und um 16 Uhr war sie wach und konnte auch nicht mehr einschlafen, obwohl sie noch ganz benommen war. Sonne fiel durch die Ritzen der Fensterläden, sogar das Wetter hatte sich für diesen großen Tag zurecht gemacht, ihr Kopf brummte, Tobias hatte seine Stereoanlage voll aufgedreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schleppte sich bis vor seine Tür und klopfte, klopfte fester, [[Sie klopft|klopfte noch einmal]], bis er ihr endlich öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was soll das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was soll das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich verstehe dich nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Die Musik!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie marschierte zur Stereoanlage und schaltete sie aus. Die Stille fiel abrupt über sie her, machte sie ganz benommen, orientierungslos. Sie hatte ein Pfeifen im linken Ohr. Doch als sie sich langsam an die Abwesenheit der Musik gewöhnt hatte, wurde ihr bewusst, dass es überhaupt nicht still war. Von der Straße drang Musik zu ihnen hinauf, John Lennnon a cappella von vielen schiefen Stimmen gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war grausig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war vorhin schon draußen. Die sind alle total daneben. Diese Linda teilt John-Lennon-Wissenspacks aus, sieh her, gemeinsam mit John eine bessere Welt, und alle gröhlen und stopfen sich mit Zimtsternen voll. Das wird ''der'' Tag für den Weihnachtsmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Kopfschmerzen. Klappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadine stellte die Musik wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Du wirst jetzt nicht den ganzen Tag hier herum sitzen und selbstmitleidig dreinschaun. Komm, wir tun was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Mein Kopf tut weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich habe eine ganze Packung Aspirin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich will nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Gib nicht so schnell auf - du hattest ein Ziel, schon vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ich habe alles versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Was hast du versucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Stinkbomben im Hotelzimmer zu deponieren. Eine ist aus Versehen in der Lobby geplatzt und ich wurde rausgeschmissen. Dann wollte ich Gift auf die Rosendornen tun, aber ich hatte nur Nagelack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wie bitte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Natürlich kein richtiges Gift, ich dachte da an sowas, das für ein paar Tage lähmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Ach so, na dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Und ich habe sogar mit Bourriez geschlafen. [[Und was sagt der Arsch danach?|Und was sagt der Arsch danach]]? Ich kann dir da nicht helfen, John ist mein Freund. Der ist doch total irre. John ist mein Freund, dass ich nicht lache. So ein Loser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;- Wenigstens hattest du mal wieder Sex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Nadine]] [[Category:Oh_John]] [[Category:20071207]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_tag_im_dezember</id>
		<title>Ein tag im dezember</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Ein_tag_im_dezember"/>
				<updated>2007-12-21T08:23:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: hat Ein tag im dezember nach Ein Tag im Dezember verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Ein Tag im Dezember]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Sp%C3%BCrkel</id>
		<title>Spürkel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Sp%C3%BCrkel"/>
				<updated>2007-12-20T17:32:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:SpuerkelsKarpfen.JPG|thumb|200px|Spürkels Karpfen]]Hermann Spürkel ist Besitzer des gleichnamigen [[Tierladen Spürkel|Tierladens]]. Er wird im Dezember vierzig Jahre alt und wohnt, wenn er nicht in seinem Laden schläft, bei seiner Mutter. Seit Carmelo weg ist, schläft Spürkel aber immer im Laden und verläßt diesen auch tagsüber nicht mehr. Seine Mutter kommt zweimal am Tag vorbei und stellt warmes Essen vor die Ladentüre, das sich Spürkel, hat sich die Mutter wieder entfernt, schnell herein holt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Figuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tierladen_Sp%C3%BCrkel</id>
		<title>Tierladen Spürkel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tierladen_Sp%C3%BCrkel"/>
				<updated>2007-12-20T17:31:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Hermann [[Spürkel]], schreibt der Kommissär in sein Tagebuch, lebt ja vor allem deshalb nunmehr nur noch in seinem Laden, da er da seine Ruhe hat, die er anderswo nicht bekommt. Ein Mensch muß seine Ruhe bekommen können, das ist ja klar, und der Hermann Spürkel hat halt, so lange er noch bei seiner Mutter wohnte, seine Ruhe nicht haben können. Natürlich ist die Mutter jetzt nervös. Sie hat ja mit dem Hermann über vierzig Jahre zusammengewohnt, und der Mann von der Spürkel, der ist ja schon lange tot. Daß die dann den Hermann für ihren Mann gehalten hat, lag ja an dem Unfall, den die Spürkel, da war sie noch keine fünfunddreißig, gehabt hat, da ist sie ja am Kopf operiert worden. Der Hermann hat das ja auch alles gewußt, er war ja dabei, mußte er ja, so als Kind. In die Sache ist der Hermann ja quasi hineingewachsen, hat nichts anderes gekannt, als das Leben mit seiner Mutter, und der Hermann hat natürlich gedacht, so wie meine Mutter ist, sind alle Mütter, womit er in gewisser Hinsicht auch wieder recht gehabt hat. Die Mutter hat den Hermann dann ja in der Wohnung behalten. Aushäusiges hat sie erledigt, und das bißchen rechnen, hat die Spürkel sich damals gedacht, das kann ich dem Hermann auch selbst beibringen. Und im Rechnen ist der Hermann ja dann auch immer gut gewesen, da hats nie was dran auszusetzen gegeben. 1987 aber hat der Hermann im Fernsehen gesehen, daß das eigentlich auch hätte ganz anders kommen können, sein Leben, und da er Tiere mochte, hat sich das mit dem Tierladen eigentlich von selbst ergeben, das hat er dann auch durchsetzen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Orte]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/Tierladen_Sp%C3%BCrkel</id>
		<title>Tierladen Spürkel</title>
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				<updated>2007-12-20T17:30:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Hermann Spürkel, schreibt der Kommissär in sein Tagebuch, lebt ja vor allem deshalb nunmehr nur noch in seinem Laden, da er da seine Ruhe hat, die er anderswo nicht bekommt. Ein Mensch muß seine Ruhe bekommen können, das ist ja klar, und der Hermann Spürkel hat halt, so lange er noch bei seiner Mutter wohnte, seine Ruhe nicht haben können. Natürlich ist die Mutter jetzt nervös. Sie hat ja mit dem Hermann über vierzig Jahre zusammengewohnt, und der Mann von der Spürkel, der ist ja schon lange tot. Daß die dann den Hermann für ihren Mann gehalten hat, lag ja an dem Unfall, den die Spürkel, da war sie noch keine fünfunddreißig, gehabt hat, da ist sie ja am Kopf operiert worden. Der Hermann hat das ja auch alles gewußt, er war ja dabei, mußte er ja, so als Kind. In die Sache ist der Hermann ja quasi hineingewachsen, hat nichts anderes gekannt, als das Leben mit seiner Mutter, und der Hermann hat natürlich gedacht, so wie meine Mutter ist, sind alle Mütter, womit er in gewisser Hinsicht auch wieder recht gehabt hat. Die Mutter hat den Hermann dann ja in der Wohnung behalten. Aushäusiges hat sie erledigt, und das bißchen rechnen, hat die Spürkel sich damals gedacht, das kann ich dem Hermann auch selbst beibringen. Und im Rechnen ist der Hermann ja dann auch immer gut gewesen, da hats nie was dran auszusetzen gegeben. 1987 aber hat der Hermann im Fernsehen gesehen, daß das eigentlich auch hätte ganz anders kommen können, sein Leben, und da er Tiere mochte, hat sich das mit dem Tierladen eigentlich von selbst ergeben, das hat er dann auch durchsetzen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Orte]] [[Category:Coming_soon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Tierladen Spürkel</title>
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				<updated>2007-12-20T17:28:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Hermann Spürkel, schreibt der Kommissär in sein Tagebuch, lebt ja vor allem deshalb nunmehr nur noch in seinem Laden, da er da seine Ruhe hat, die er anderswo nicht bekommt. Ein Mensch muß seine Ruhe bekommen können, das ist ja klar, und der Hermann Spürkel hat halt, so lange er noch bei seiner Mutter wohnte, seine Ruhe nicht haben können. Natürlich ist die Mutter jetzt nervös. Sie hat ja mit dem Hermann über vierzig Jahre zusammengewohnt, und der Mann von der Spürkel, der ist ja schon lange tot. Daß die dann den Hermann für ihren Mann gehalten hat, lag ja an dem Unfall, den die Spürkel, da war sie noch keine fünfunddreißig, gehabt hat, da ist sie ja am Kopf operiert worden. Der Hermann hat das ja auch alles gewußt, er war ja dabei, mußte er ja, so als Kind. In die Sache ist der Hermann ja quasi hineingewachsen, hat nichts anderes gekannt, als das Leben mit seiner Mutter, und der Hermann hat natürlich gedacht, so wie meine Mutter ist, sind alle Mütter, womit er in gewisser Hinsicht auch wieder recht gehabt hat. Die Mutter hat den Hermann dann ja in der Wohnung behalten. Aushäusiges hat sie erledigt, und das bißchen rechnen, hat die Spürkel sich damals gedacht, das kann ich dem Hermann auch selbst beibringen. Und im Rechnen ist der Hermann ja dann auch immer gut gewesen, da hats nie was dran auszusetzen gegeben. 1987 aber hat der Hermann im Fernsehen gesehen, daß das eigentlich auch hätte ganz anders kommen können, sein Leben, und da er Tiere mochte, hat sich das mit dem Tierladen eigentlcih von selbst ergeben. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Orte]] [[Category:Coming_soon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071006</id>
		<title>20071006</title>
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				<updated>2007-12-20T17:09:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Samstag, 6. Oktober 2007 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Fou mouton 1.gif|thumb|300px]] [[Image:Fou mouton 2.gif|thumb|300px]]Rush-Hour in der kleinen Einkaufsstrasse wie in einer Grossstadt. Menschentrauben bewegen sich wellenartig über Gehsteige, Kopfsteinpflaster, Rolltreppen und Ausstellungsteppiche. Schwärme von zappelnden Wesen bevölkern Einkaufsflächen und öffentliche Plätze. Geräuschwolken steigen aus plappernden Mündern hoch und ziehen durch die Regale, werden hinausgeweht auf die Strasse. Und mitten in diesem organisierten Samstagschaos stehen einige Holzstände mit bedruckten Plastikplanen. Darunter werben freundliche Gesichter mit roten, grünen, blauen oder gelben Ballonen für diese und jene Partei, schenken Kaffee und Kuchen für und gegen Ideen und Programme aus. Handzettel flattern durch die Luft, Gesprächsfetzen bleiben an Ohren hängen, ein Kinderwagen hindert den Durchgang, bildet einen Stau, Ärger, Gestänker. Aber es ist nicht nur der Kinderwagen, der den Durchgang hindert. Weiter vorne steht eine Gruppe von Menschen im Kreis, bildet einen undurchdringbaren Block, mitten drin sitzt ein Mann am Boden und brüllt, wirft den Kopf nach allen Seiten, zappelt und stösst immer wieder irgendwelche unverständliche Laute aus. Dann steht er auf und ruft in klarer Baritonstimme: „Nous sommes des [[Mouton|moutons]] ou quoi? Des moutons, nous? Et qui est le noir en plus, c`est toi, c`est moi&amp;amp;nbsp;? C`est le grand chef lui-même&amp;amp;nbsp;?&amp;amp;nbsp;» Dann zappelt er wieder, was das Zeug hält und schlägt um sich, dass die drängenden Schaulustigen zurückweichen müssen. Der tanzt [http://de.wikipedia.org/wiki/Pogo Pogo] vor den Wahlkampfständen, ruft einer. Dann heult bereits die Sirene einer Polizeistreife, dann eine zweite. Dickwanzige Bullen hauen sich einen Weg durch die Menschenmenge und ernten verwerfliche Buhrufe. Der Wilde lässt sich nicht anfassen und schlägt umso wilder um sich. Einer der beiden Polizeibeamten zückt einen Schlagstock, aber sein Kumpel hält ihn zurück. Die Leute werden zu einem grösseren Kreis zurückverwiesen. „He, calme toi!“ ruft der Ordnungsbeamte. Aber der wild gewordene Wahlkampftänzer schreit mit verzerrtem Gesicht zurück: „C`est toi le mouton! C`est toi le noir ici! Regardez, c`est lui le mouton noir!“ Die Masse johlt, klatscht und pfeift. Zu viert stehen die bewaffneten Polizisten nun in dieser Wahlzirkusarena und versuchen das wild gewordene [[Bürgertier]] zu bändigen. Das jedoch lässt sich nicht anfassen und entwischt wie die [[Maus]] der [[Katze]] durch die Menschenmenge hindurch zur nächsten Strassenampel. In fünf flinken Klimmzügen ist der [[Revoluzzer]] oben und ruft nun über die Köpfe des begeisterten Publikums. „Yeeh, Jooh!“ rufen die Leute, klatschen und pfeifen so begeistert, wie bei einem Rockkonzert. Die Vorstellung hält sich über eine Dreiviertelstunde, die Zeit, die die Parteisektionen brauchen, ihre Stände abzubauen und dem Feuerwehrkran Platz zu machen, der nun zwei harmloser wirkende Beamte zum [[Spinner]] hochfährt, damit sie mit ihm ein vernünftiges Besänftigungsgespräch führen. Was aber so wenig nützt wie die Beteuerungen des lokalen Sektionsvorsitzenden der „Schafspartei“, in Zukunft keine schwarze [[Schaf|Schafe]] mehr auf Plakate zu malen. „Ah, c`est toi le mouton noir!“ lacht der Irre, und die Menge johlt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; (Hinweis zur Schafspartei: [http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/798057.html Menschenrechtsliga], Genf)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschriftensammlung: [http://moutonsdegarde.ch/mdg/view.php MoutonsDeGardes]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071005</id>
		<title>20071005</title>
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				<updated>2007-12-20T17:00:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Freitag, 5.10.2007 =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich soll von schwarzen [[Schwan|Schwänen]] schreiben. In meinem ganzen Leben habe ich nicht einen schwarzen Schwan gesehen, und nun heißt es in einer weniger bedeutenden Schweizer Zeitung, der schwarze Schwan habe sich in der Schweiz nicht nur nicht recht entfalten dürfen, es sei ihm bisher sogar verboten gewesen. Thuner fordern nun, die Schwarz-Schwan-Begrenzung aufzuheben, was auch bedeuten kann, daß es sich bei den erwähnten Dingen um Phänomene handelt, die thunspezifisch sind. Ich kenne Thun nicht, kann aber sein, daß Kleist mal da gewesen ist. Ob es überhaupt schwarze Schwäne gibt und wo Thun liegt, vermag ich heute nicht zu entscheiden. Bin müde. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071004</id>
		<title>20071004</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071004"/>
				<updated>2007-12-20T16:58:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &amp;lt;span class=&amp;quot;mw-headline&amp;quot;&amp;gt;Donnerstag, 4. Oktober, 2007&amp;lt;/span&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute fand im [[Das Schweizerische Literaturinstitut|Schweizerischen Literaturinstitut]] eine Lesung der Berner Buchpreisträger statt. Die vier Autoren, ausnahmlos Männer, sorgten vor allem bei älteren Damen für Begeisterung. Es wurde gelacht, Stühle fiehlen vom Podest, und der junge Herr M. bezauberte mit seinem wild-gestylten Haar und Ziegenbart nicht nur seine Protagonistin. Aber es gab auch ernste Momente: von Religion war die Rede, von Feminismus und Tierquälerei. Über diese aufgeworfenen, ethischen und philosophischen Fragen konnte man danach ausführlich diskutierten. Was vom Essen übrig blieb, wurde am Ende des Abends an [[Hilfsbedürftige]] gespendet. Alles in allem ein gelungener Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071003</id>
		<title>20071003</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071003"/>
				<updated>2007-12-20T16:56:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= &amp;lt;span class=&amp;quot;mw-headline&amp;quot;&amp;gt;Mittwoch, 3. Oktober 2007&amp;lt;/span&amp;gt; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wieder mal typisch. Kaum hat man sich hier auf das schon frühzeitig zu kalte Wetter eingestellt, scheint die Sonne wieder und wir schwitzen unter unseren Mänteln und Rollkragenpullis, was in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu starker Geruchsbelästigung führt. Ma könne ja, so einige [[Pragmatiker]], einfach den Mantel über den Arm... Aber wer geht heute schon so unbeschwert durchs Leben? Der moderne Mensch trägt Aktenkoffer, Laptops und Einkaufstüten voller verderblicher Nahrungsmittel, und so hüllen wir uns selbst bei unerträglichen Temperaturen noch in die winterliche Kleidung - als seien wir auf der Flucht. Aber man ist ja flexibel und auch nicht wirklich auf den Kopf gefallen, das dachte ich mir heute morgen, und obwohl sich der Himmel noch grau bedeckt hielt, lies ich den Mantel am Haken hängen und verließ voller Zuversicht - pfeifend! - das Haus. Das meine Rechnung dann doch nicht ganz aufgegangen ist, das können Sie ja dem Wetterbericht entnehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071010</id>
		<title>20071010</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071010"/>
				<updated>2007-12-19T18:58:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es gibt Gründe, um in die Schweiz zu kommen, zwei gute sind: Käse und Schokolade. Es dreht sich eh immer alles nur ums Essen. Ich gebe das wenigstens zu. In Sichuan kriegt man die beste Aubergine, und hatte ich schon erwähnt, dass sie dort sogar Gurken in die Pfanne werfen? In England gibt es sehr leckere Curry-Sandwiches - ist eh das einzige, dass man sich dort leisten kann - und in Amerika hauen sie ganze Gerichte auf die Pizza. My favourite has to be the BBQ-Chicken Pizza at California Pizza Kitchen. Natürlich nicht zu [[Vergleich zwischen Italien und Amerika|vergleichen]], mit dem, was man in Italien vorgesetzt bekommt, aber die können ja eh alles besser, besonders vom Streiten bin ich ziemlich beeindruckt. Wer wollte nicht mal Blumentöpfe aus Fenstern werfen? Wenn man danach nur nicht wieder alles sauber machen müsste. Und zur Versöhnung muss natürlich Schokolade her. Meine Lieblingsschokolade ist die rote von Lindt, die gibt es auch als Eier und früher kannte ich sie nur als Eier. Die haben wir als Kinder zu Ostern bekommen und ich wusste immer, die roten, das sind die guten. Nur wusste ich nicht, dass nicht alle roten die guten sind und war dann ziemlich oft ziemlich enttäuscht, denn die Lindteier sind teuer und die anderen billig, und mein Vater ist im Geldgeschäft, er nennt das Erbsen-Zählen, und anscheinend macht es ihm sogar Feude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Eigentlich wollte ich heute ja über U-Boote schreiben. Da soll es wohl irgendwann eines im Thuner See geben. Das fand ich nicht ganz fair. Warum bekommt der Bieler See kein U-Boot? Aber dann ist mir eingefallen, dass ich ja eh nur wegen des Essens hier bin, also habe ich zu U-Booten eigentlich gar keine Meinung. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071012</id>
		<title>20071012</title>
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				<updated>2007-12-19T18:55:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Maurice Sendak ist einmal von einem Kind gebissen worden. Davon unabhängig ist heute bei Frankfurt ein LKW umgestürzt, ich hab ihn gesehen, und die Messe hatte eine Stunde länger auf, auf der ich, wäre ich dort gewesen, Richard Ford hätte die Hand schütteln können, was ich gern getan hätte, obgleich ich ihn, was ich schade finde, nicht attraktiv finde, und ich möchte nicht, daß Frank Bascombe aussieht wie Ford. Er sieht nicht wirklich schlecht aus, es es nur so, daß er mir nicht gefällt, sein Aussehen ist auf eine bestimmte, von mir nicht geschätzte Weise amerikanisch, ich könnte ihn mir gut auf einem Pferd vorstellen, Frank Bascombe aber hat gar nichts von einem Reiter. John Wayne starb nicht an Lungenkrebs, wie ich dachte, sondern&amp;amp;nbsp; an den Spätfolgen eines bestimmten Films. In jenen fröhlichen Tagen ritt John Wayne die Hügel Amerikas hinauf und hinab, und seine Fröhlichkeit war, trotz der auf ihn gerichteten Kameras, echt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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		<title>20071013</title>
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				<updated>2007-12-19T18:55:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es geht das Gerücht einer Samstagskrankheit um, ein unerklärliches Phänomen, das wöchentlich einen x-beliebigen Stadtbewohner trifft, so als handle es sich um einen schlafenden Bazillus, der die restlichen Tage der Woche wandert und brütet, um in der Nacht vom Freitag auf den Samstag im Kopf irgend eines Bürgers zur Reife zu gelangen und auszubrechen. Den Betroffenen (bis jetzt sind immer nur Einzelfälle beobachtet worden) nennt man: „[[Le fou de la place]]“, die Orte, an denen der Verrückte auftritt: „[[La place du fou]]“. Die Orte sind so unterschiedlich wie die Gestalt des Wahns der Verrückten. So konnte man vergangenen Samstag einen „Fou de la place“ auf einer [[20071006|Strassenlaterne]] beim Verteidigen der schwarzen Schafe beobachten, andere Fälle mit anderen Anliegen traten seit Herbstbeginn bereits am Seeufer, im Wartesaal des [[La gare|Bahnhofes]], im zehnten Stock eines Bürogebäudes und heute um 11h32 in der Haushaltgeräteabteilung des grössten Warenhauses der Stadt auf. Ein Mann durchschnittlichen Alters mit durchschnittlicher Frisur und in durchschnittlicher Kleidung in Brauntönen stiess plötzlich, ohne offensichtlichen Grund, einen Schrei aus, der, in den obersten Tönen, die Werbeberieselung aus den Lautsprechern für mehr als 6 Sekunden akustisch platt drückte. Dann holte der Verrückte tief Luft und stiess noch einmal drei kurze Schreie aus, bevor er unter wildem Schnaufen und Zischen mit den Fäusten auf ein Regal einzuhauen begann. Eine für die umstehenden Kunden und Verkäufer absolut willkürliche Tat, ein kleiner Amoklauf gegen unschuldige, von den Angestellten fein säuberlich aufgehängte Staubsaugersäcke in gelben Kartons. Eine Schachtel nach der anderen platzte unter den niederprasselnden Fäusten auf. Staubsäugersäcke in allen Formaten flogen durch die Luft und verteilten sich wie grosse Schneeflocken über die Häupter der Kunden, über Kaffeemaschinen und Zitronenpressen. „Der Bazillus hat wieder zugeschlagen!“ rief ein älterer Herr, „Le fou, le fou de la place!“ konterte eine Dame mit Hündchen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Abteilungsleiter der Etage waren sofort an Ort und Stelle und packten den Wütigen an Armen und Beinen, zwangen ihn durch den Dienstausgang zum Warenlift. Dies geschah nicht lautlos. „Warum führt ihr mein Modell nicht mehr!“ konnte man den „Fou de la place“ noch schreien hören, „ihr habt mir vor fünf Jahren einen Staubsauger verkauft, und nun führt ihr mein Staubsaugersackmodell nicht mehr! Ich habe keine Säcke mehr und ich kann nicht mehr staubsaugen. Meine Wohnung erstickt im Staub! Und ihr wollt mich dazu zwingen, einen neuen Staubsauger zu kaufen! Ihr Gauner, ihr Abzocker, ihr elenden Konsumverbrecher! Ihr verfluch… “ Dies waren seine letzten Worte, dann schnitt ihm die Warenlifttür das Wort ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>20071020</title>
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				<updated>2007-12-19T18:50:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==== Samstag, 20. Oktober 2007&amp;lt;br&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biese, Windstärke 8 – nach der [http://de.wikipedia.org/wiki/Beaufortskala Baufortskala], benannt nach dem Seefahrer Sir Francis Baufort, der die Skala 1806 auf dem Schiff Woolwich entwickelte, indem er die Bewegungen der Segel seines Schiffes bei unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten beobachtete und damit so einen Erfolg hatte, dass seine Klassifizierung 1835 von der Ersten Internationalen Meteorologischen Konferenz in Brüssel kurzum als allgemeingültig erklärt wurde. Unter der Berechnung von v (Windgeschwindigkeit) gleich 0.836 Meter pro Sekunde mal B (Baufort-Stärke – in unserem Fall 8) hoch drei Zweitel, kommen wir also auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 18.9 Meter pro Sekunde, mit der sich die Luft an diesem Samstag durch die kleine Stadt am [[See]] bewegt, das sind 68 Kilometer pro Stunde, was, nach den phänomenologischen Kriterien der Baufort-Skala, zu „Stürmischem Wind“ führt, „Bäume werden heftig bewegt, Fensterläden schlagen auf und zu, Zweige brechen von Bäumen, beim Gehen erhebliche Mühe“. Auf dem See entstehen „ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen“, zwischen ihnen eine gekenterte Barke mitten auf dem See, ein letzter Wahnsinniger, der es mit dem Wind und dem See hatte aufnehmen wollen, daran aber kläglich und ohne Aufsehen scheiterte. Wahrscheinlich der samstägliche „[[Fou de la place|fou de la place]]“ – denn ausser verwehten Frisuren wurden heute von keinem Ort Ungeheuerlichkeiten gemeldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071024</id>
		<title>20071024</title>
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				<updated>2007-12-19T18:44:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Da ist so viel passiert in letzter Zeit, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Tobias]] Lover sitzt jetzt im Nationalrat und will seitdem nichts mehr von Tobias wissen. Das könnte seinem Image schaden, meint er. In ein paar Jahren wird er mit Frau und Kindern in Nideau wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wir können uns als das neue Amerika feiern, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Märchen vom Asylbewerber zur Politikerkarriere, das klingt doch gut! Ich gratuliere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Jetzt kann man auch im Bett soziale Gerechtigkeit üben: [http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/28711457 Hot Rubber.] Da haben wir den Deutschen mal wieder einiges voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Eine deutsche Touristin wurde verhaftet, nachdem sie Felsen in der Umgebung mit Graffiti beschmiert hatte. &amp;quot;Das ist Kunst,&amp;quot; verteidigte die 30-jährige sich, &amp;quot;Lyrik!&amp;quot; Doch diese Ausreden kennen wir auch von den jugendlichen Vandalen. Sie wird eine Geldstrafe in Höhe von 5000 CHF zahlen und sich öffentlich entschuldigen müssen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071025</id>
		<title>20071025</title>
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				<updated>2007-12-19T18:42:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es hat sich herausgestellt, dass die gestern festgenommene Graffiti-Touristin tatsächlich eine preisgekrönte deutsche Dichterin Namens Amanda Winner ist. Der Bürgermeister von Biel hat sich öffentlich bei ihr für diese peinliche Situation entschuldigt und versprochen, dass die von ihr auf Felsen gesprühten Texte nicht entfernt werden. Das sei Kulturgut, verkündete er vor den Journalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es nun wirklich Bieler Kulturgut ist, darüber lässt sich natürlich streiten&amp;amp;nbsp; - und es wird sicherlich gestritten werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071027</id>
		<title>20071027</title>
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				<updated>2007-12-19T18:39:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was an einem Tag wie diesem, der wie alle andere Samstage des Jahres sich wieder einmal besonders bevölkerungswanderungsreich abzeichnet, kaum vernehmbar ist: die [[Unterwasserströmungen]] - nicht nur, was die biologische und thermohydraulische Konstitution des [[See|Sees]] betrifft, sondern auch die Abwasser- und Kläranlagen-Struktur eines so komplizierten Gebildes, wie es eine [[Stadt]], egal wie gross oder klein sie auch sein mag, nun einmal ist und in ihrer innersten Struktur nur Gebilde von Persönlichkeiten abbildet, widerspiegelt, die sich, bewusst, halbbewusst oder gar in einem bewusstlosen Wachzustand durch die Architektur bewegen, durch Strassen, Wege, Gassen, Häuserschluchten, welche selbst wiederum nichts weiter darstellen als die über Jahre, Jahrhunderte, Jahrtausende hinweg sich vollziehende [[Umstülpung]] der inneren Welt all eben dieser Persönlichkeiten in die äussere, die in Stein, Holz und Beton gehauene, gegossene, geschraubte Manifestierung des Kollektiv-Bewusst- und -Unterbewusstseins - sofern es so etwas überhaupt gibt - und sucht man darin nach einem verlorenen, vergessenen, unbewohnten Winkel, so stösst man unweigerlich in Gebiete vor, die in ihrer metaphysischen Entsprechung dem innersten Winkel, der intimsten Falte des [[Wahnsinn|Wahns]] gehören, unstete Orte, Orte, die wandern, die migrieren, Orte, die sich wandeln, verschwinden, wieder auftauchen, Orte, die wie Erosionspartikel von Strömungen an- und weggeschwemmt werden, Orte, die einen aufsaugen wie schwarze Löcher, solche Orte verschlingen einen mit Haut und Haaren, so dass man durch das bielariumarische Klärsystem gespült und vielleicht, mit ein wenige Glück, in die gesäuberten Unterwasserströmungen zurückgeschleust wird, um, wer weiss wo, irgendwann an einem durch das Ereingis selbst zu definierenden Ort wieder aufzutauchen. Man nennt dies „[[Le voyage du fou de la place]]“. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071030</id>
		<title>20071030</title>
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				<updated>2007-12-19T18:37:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein seltsamer Wind weht heute durch Biel. Nicht wirklich kalt, aber auch nicht warm. Er riecht bloss leicht säuerlich und bringt [[Nadine]] die Haare durcheinander. Die [[:Kategorie:Figuren|Bewohner Biels]] recken ihre Köpfe und strecken die Nasen in die Luft. Es wird geflüstert, doch der Wind hört alles. Alten Leuten werden die [[:Kategorie:Gehbeschwerden|Gehstöcke]] aus der Hand gefegt, und wer eine Kapuze hat, klappt sie hoch. Ein Moment der Unheimlichkeit zieht durch Biel, irgendetwas ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071031</id>
		<title>20071031</title>
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				<updated>2007-12-19T18:36:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es ist schon ein Schock, wenn man von drinnen nach draußen oder von draußen nach drinnen geht. Draußen ist es zu kalt, drinnen zu warm. Das nennt man Überkompensierung und erinnert mich an Chicago. Wenn man im Sommer ins Kino ging, musste man dort immer einen Pulli mitnehmen. Trotz oder gerade wegen der 35 Grad, die es draußen hatte. Aufgrund dessen sind Chicagoeaner im Sommer regelmäßig erkältet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Im Institut sind alle Heizungen aufgedreht und ich muss nicht nur Mantel sondern auch Pulli wieder ausziehen. Das ist eine ziemliche Stromverschwendung. In China gab es gar keine Heizungen, denn wir lebten knapp südlich der imaginären Nord-Süd Grenze. 70 Kilometer weiter nördlich hatten die Leute es mollig warm in ihren Häusern, während ich meine Tage mit Mantel und Wärmflasche im Bett verbrachte. Rückblickend hat das schon was Romantisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Im Moment sitze ich in meiner dunklen Wohnung. Denn es ist Halloween und die Kinder lassen sich weder von der Kälte noch von der amerikanischen Herkunft des Brauches davon abhalten, durch die Straßen zu ziehen und Süßigkeiten zu verlangen. Ich hatte ja sogar noch welche besorgt, aber&amp;amp;nbsp;dann doch alles selbst aufgegessen. . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071107</id>
		<title>20071107</title>
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				<updated>2007-12-19T18:32:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Aus-dem-Fenster-Starren ist übrig geblieben. Von allem, das man tun kann, nur noch das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]] [[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071108</id>
		<title>20071108</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://simultan.cybertexte.ch/index.php/20071108"/>
				<updated>2007-12-19T18:31:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;AnneL: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schneien soll es! Alle stehen gespannt an den Fenstern, um die ersten Flocken nicht zu verpassen. Traditionell lässt die Feuerwehr beim Einsetzen des ersten Schneefalls die Sirene heulen, doch niemand will sich auf die Feuerwehr verlassen, jeder will den Moment selbst miterleben. Wenn die allerersten Schneeflocken des Jahres dann kommen, langsam vom Himmel gen Erde gleiten, dann rennen alle aus den Häusern ins Freie, versuchen, die zarten Gebilde mit Händen und Zungen aufzufangen, noch bevor sie den schmutzigen Erdboden erreichen. Die Leute drücken sich und lachen, sie nehmen sich an den Händen, tanzen im Kreis alte, fast vergessene Volkstänze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ausgelassenheit kommt daher, dass die Leute während des Auf-den-ersten-Schnee-Wartens am Fenster stehen und Glühwein trinken. Meist stehen sie mehrere Stunden und konsumieren dabei etliche Liter Glühwein. Wenn die ersten Flocken dann fallen, sind alle sturzbetrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Winter ist immer so eine schöne Zeit, denkt [[Nadine]] und nimmt sich noch ein Glas.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadttagebuch]] [[Category:Nadine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnneL</name></author>	</entry>

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