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| Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.
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| bgcolor="#66CCCC" | Warshau. Zug und Bahnhof.
Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Abteiltür und verlässt sein Abteil. Das Innere des Zugs ist jetzt voller Bewegung wie in der Nacht, der Zug erwacht, doch nun auf eine trägere Weise, es ist ein behäbiges Erwachen, aber eines, das sich seiner Sache sicher ist. In den Gesichtern auf den engen Gängen ist die Erleichterung, dass die Fahrt nun zu Ende ist, die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, sie können das Getümmel des Bahnhofs kaum noch erwarten. Ganz kurz nur sieht Yegor den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg; Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand; Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach Beschilderungen umzusehen.
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Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor.
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Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe.
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Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.  
  
- Kawa, prosze?
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Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Tür und verlässt sein Abteil. Die Wagen sind jetzt voller Bewegung, wie in der Nacht. Der Zug erwacht erneut. Doch auf trägere Weise: behäbig, aber seiner Sache sicher. In den Gesichtern auf den engen Gängen die Erleichterung über das Ende der Fahrt. Die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, können das Getümmel des Bahnhofs kaum erwarten. Yegor sieht den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg; Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand; Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach Beschilderungen umzusehen.
  
Der Mann am Kiosk nickt.
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Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor.  
  
Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist?
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Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe.
  
Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch.
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- Kawa, prosze?
  
Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie frühstens am Dienstag sehen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht.
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Der Mann am Kiosk nickt.  
  
- Kein Tourist. Ich arbeite.
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Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist?
  
- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten.
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Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch.  
  
- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach.
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Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie bicht vor Dienstag treffen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht.  
  
- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug!
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- Kein Tourist. Ich arbeite.
  
Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie aber trotz ihrem berufsgeschulten Auge nicht sicher einordnen.
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- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten.  
  
- Was für ein Zufall.
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- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach.  
  
Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee.
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- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug!
  
- Hat Ihnen die Reise gefallen?
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Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie trotz berufsgeschultem Auge nicht sicher einordnen.
  
Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage:
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- Was für ein Zufall.
  
- Woher kommen Sie denn?
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Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee.
  
- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön.
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- Hat Ihnen die Reise gefallen?
  
Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen.
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Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage:
  
- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette?
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- Woher kommen Sie denn?  
  
Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste -
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- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön.  
  
- Wie heissen Sie eigentlich?
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Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen.
  
Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt hat er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an.
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- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette?
  
- Yegor.
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Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste -
  
Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie sogleich weg.
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- Wie heissen Sie eigentlich?
  
- Ich bin Ewa.
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Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an.  
  
- Ewa, reisen Sie allein?
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- Yegor.
  
- Ich wohne hier.
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Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie weg.  
  
- Haben Sie Kinder?
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- Ich bin Ewa.
  
- Ich arbeite.
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- Ewa, reisen Sie allein?
  
Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee.
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- Ich wohne hier.  
  
Ewa zündet sich eine neue Zigarette an.
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- Haben Sie Kinder?
  
- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie?
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- Ich arbeite.
  
Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm.
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Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee.  
  
- Aus der Schweiz -
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Ewa zündet sich eine neue Zigarette an.
  
- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen!
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- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie?
  
Yegor lacht.
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Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm.  
  
- Ich bin Journalist.
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- Aus der Schweiz -
  
- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können?
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- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen!
  
- Ich schreibe über das Zugfahren.
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Yegor lacht.  
  
Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät.
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- Ich bin Journalist.  
  
- Eine Reisereportage.
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- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können?
  
- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter?
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- Ich schreibe über das Zugfahren.  
  
- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück.
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Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät.  
  
Yegor blickt auf die Uhr.
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- Eine Reisereportage.  
  
- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute!
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- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter?
  
- Wenn ich irgendwie helfen kann...
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- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück.  
  
- Ja?
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Yegor blickt auf die Uhr.
  
- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt.
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- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute!
  
- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie.
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- Wenn ich irgendwie helfen kann...  
  
Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, auf Schönheiten lässt er sich nicht ein, soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich höflich, mischt sich in neue Ströme, Ewa schaut ihm hinterher, er ist fort. <br>
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- Ja?
  
| Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter. Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne.<br>Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés.<br>- Kawa prosze ?<br>Le gérant du kiosque opina.<br>La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda :<br>- Touriste ?<br>Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.<br>D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise.<br>- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille.<br>- Tu as l’air trop fatigué pour travailler.<br>- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible.<br>- Kiev ? Alors nous étions dans le même train.<br>Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi ?<br>- Ca pour du hasard… c’est du hasard.<br>Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur.<br>-Est-ce que le voyage t’as plus ?<br>Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse.<br>-Alors… d’où est-ce-que tu viens ?<br>-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal.<br>Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder.<br>-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette ?<br>Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu…<br>- En fait, quel est votre prénom ?<br>Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main.<br>- Yegor.<br>Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre.<br>- Je suis Ewa.<br>- Ewa voyagez-vous seule ?<br>- J’habite ici.<br>- Avez-vous des enfants ?<br>- Non, je travaille beaucoup.<br>Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.<br>Ewa se rallume une nouvelle cigarette.<br>- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous ?<br>Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise.<br>- Je vis en Suisse.<br>- Je le savais ! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train ? Vous pouviez prendre l’avion, non ?<br>Yegor rit.<br>- Je suis journaliste.<br>- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion ?<br>- J’écris sur ce voyage en train.<br>Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante.<br>- Je fais un reportage de voyage.<br>- Bien. Et que se passe-t-il maintenant ? Vous poursuivez le voyage ?<br>- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir.<br>Yegor regarda sa montre.<br>- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur !<br>- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie…<br>- Comme ?<br>- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville ?<br>- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien…<br>Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à ne plus tomber dans le piège de la beauté.<br>Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, Ewa n’était plus là.<br>
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- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt.  
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- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie.
  
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Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, [[Ewa|auf Schönheiten lässt er sich nicht ein]], soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich höflich, mischt sich in neue Ströme, [[Weg aus der Provinz / Sortir de la province|Ewa]] schaut ihm hinterher, er ist fort. <br>  
  
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Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.  
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Nimmt dich wunder, wie konsequent Yegor ist? <br>Dann klicke[[Das ist es. / Ca y est.|-hier-]] <br>
  
Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Abteiltür und verlässt sein Abteil. Das Innere des Zugs ist jetzt voller Bewegung wie in der Nacht, der Zug erwacht, doch nun auf eine trägere Weise, es ist ein behäbiges Erwachen, aber eines, das sich seiner Sache sicher ist. In den Gesichtern auf den engen Gängen ist die Erleichterung, dass die Fahrt nun zu Ende ist, die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, sie können das Getümmel des Bahnhofs kaum noch erwarten. Ganz kurz nur sieht Yegor den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg;&nbsp;Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand;&nbsp;Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach&nbsp; Beschilderungen umzusehen.
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Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor.<br>
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Varsovie. Train et gare.  
  
Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe.<br>
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Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter.  
  
- Kawa, prosze?
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Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne.
  
Der Mann am Kiosk nickt.  
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Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés.  
  
Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist?  
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- Kawa prosze&nbsp;?  
  
Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch.<br>  
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Le gérant du kiosque opina.<br>La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda&nbsp;:
  
Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie frühstens am Dienstag sehen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht.
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- Touriste&nbsp;?
  
- Kein Tourist. Ich arbeite.  
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Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.<br>D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise.  
  
- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten.  
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- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille.  
  
- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach.  
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- Tu as l’air trop fatigué pour travailler.  
  
- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug!
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- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible.
  
Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie aber trotz ihrem berufsgeschulten Auge nicht sicher einordnen.  
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- Kiev&nbsp;? Alors nous étions dans le même train.  
  
- Was für ein Zufall.  
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Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi&nbsp;?
  
Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee.  
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- Ca pour du hasard… c’est du hasard.  
  
- Hat Ihnen die Reise gefallen?<br>
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Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur.
  
Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage:<br>
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-Est-ce que le voyage t’as plus&nbsp;?
  
- Woher kommen Sie denn?
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Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse.
  
- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön.
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-Alors… d’où est-ce-que tu viens&nbsp;?
  
Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen.  
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-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal.  
  
- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette?
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Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder.
  
Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste -<br>
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-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette&nbsp;?
  
- Wie heissen Sie eigentlich?
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Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu…
  
Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt hat er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an. <br>
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- En fait, quel est votre prénom&nbsp;?
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Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main.  
  
 
- Yegor.  
 
- Yegor.  
  
Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie sogleich weg.  
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Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre.  
  
- Ich bin Ewa.  
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- Je suis Ewa.  
  
- Ewa, reisen Sie allein?  
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- Ewa voyagez-vous seule&nbsp;?  
  
- Ich wohne hier.  
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- J’habite ici.  
  
- Haben Sie Kinder?  
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- Avez-vous des enfants&nbsp;?  
  
- Ich arbeite.  
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- Non, je travaille beaucoup.  
  
Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee.  
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Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.<br>Ewa se rallume une nouvelle cigarette.  
  
Ewa zündet sich eine neue Zigarette an.<br>
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- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous&nbsp;?
  
- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie?
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Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise.
  
Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm.  
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- Je vis en Suisse.  
  
- Aus der Schweiz -  
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- Je le savais&nbsp;! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train&nbsp;? Vous pouviez prendre l’avion, non&nbsp;?
  
- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen!
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Yegor rit.  
  
Yegor lacht.  
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- Je suis journaliste.  
  
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- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion&nbsp;?
  
- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können?
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- J’écris sur ce voyage en train.  
  
- Ich schreibe über das Zugfahren.  
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Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante.  
  
Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät.  
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- Je fais un reportage de voyage.  
  
- Eine Reisereportage.  
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- Bien. Et que se passe-t-il maintenant&nbsp;? Vous poursuivez le voyage&nbsp;?
  
- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter?
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- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir.  
  
- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück.  
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Yegor regarda sa montre.  
  
Yegor blickt auf die Uhr.
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- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur&nbsp;!
  
- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute!
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- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie…
  
- Wenn ich irgendwie helfen kann...
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- Comme&nbsp;?
  
- Ja?  
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- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville&nbsp;?  
  
- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt.
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- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien…
  
- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie.  
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Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à [[Ewa|ne plus tomber dans le piège de la beauté]].<br>Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, [[Weg aus der Provinz / Sortir de la province|Ewa]] n’était plus là.<br>
  
Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, auf Schönheiten lässt er sich nicht ein, soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich&nbsp; höflich, mischt sich in neue Ströme, Ewa schaut ihm hinterher, er ist fort.
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Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter. Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne.<br>Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés.<br>- Kawa prosze&nbsp;?<br>Le gérant du kiosque opina.<br>La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda&nbsp;:<br>- Touriste&nbsp;?<br>Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.<br>D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise.<br>- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille.<br>- Tu as l’air trop fatigué pour travailler.<br>- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible.<br>- Kiev&nbsp;? Alors nous étions dans le même train.<br>Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi&nbsp;?<br>- Ca pour du hasard… c’est du hasard.<br>Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur.<br>-Est-ce que le voyage t’as plus&nbsp;?<br>Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse.<br>-Alors… d’où est-ce-que tu viens&nbsp;?<br>-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal.<br>Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder.<br>-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette&nbsp;?<br>Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu…<br>- En fait, quel est votre prénom&nbsp;?<br>Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main.<br>- Yegor.<br>Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre.<br>- Je suis Ewa.<br>- Ewa voyagez-vous seule&nbsp;?<br>- J’habite ici.<br>- Avez-vous des enfants&nbsp;?<br>- Non, je travaille beaucoup.<br>Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.<br>Ewa se rallume une nouvelle cigarette.<br>- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous&nbsp;?<br>Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise.<br>- Je vis en Suisse.<br>- Je le savais&nbsp;! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train&nbsp;? Vous pouviez prendre l’avion, non&nbsp;?<br>Yegor rit.<br>- Je suis journaliste.<br>- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion&nbsp;?<br>- J’écris sur ce voyage en train.<br>Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante.<br>- Je fais un reportage de voyage.<br>- Bien. Et que se passe-t-il maintenant&nbsp;? Vous poursuivez le voyage&nbsp;?<br>- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir.<br>Yegor regarda sa montre.<br>- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur&nbsp;!<br>- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie…<br>- Comme&nbsp;?<br>- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville&nbsp;?<br>- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien…<br>Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à ne plus tomber dans le piège de la beauté.<br>Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, Ewa n’était plus là.<br>  
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2012, 23:25 Uhr

Warshau. Zug und Bahnhof.


Yegor sitzt schon seit Pilawa fertig angezogen auf der Pritsche, das Macbook Air liegt aufgeschlagen auf der kleinen Ablage neben dem Bett.

Als der Schaffner vorbeikommt, kauft Yegor einen Becher heissen Tee, trinkt in kleinen Schlucken, schreibt weiter, ohne noch einmal aufzublicken, bis die schepprige Durchsage ertönt: Warszawa Centralna, bitte alle aussteigen. Es ist kurz vor neun. Yegor knüllt den Pappbecher zusammen, stopft ihn zwischen Sitz und Tür und verlässt sein Abteil. Die Wagen sind jetzt voller Bewegung, wie in der Nacht. Der Zug erwacht erneut. Doch auf trägere Weise: behäbig, aber seiner Sache sicher. In den Gesichtern auf den engen Gängen die Erleichterung über das Ende der Fahrt. Die Fahrgäste freuen sich auf frische Luft, können das Getümmel des Bahnhofs kaum erwarten. Yegor sieht den Jungen vom Lokführer hinter einigen massigen Männern verschwinden, er hätte ihn gern verabschiedet, aber da ist er schon weg; Yegor reiht sich bei den Wartenden ein, setzt sein leeres, unbeteiligtes Gesicht auf und bemüht sich, jedes Wort zu behalten, das er noch aufschnappen kann. Doch die Morgengespräche sind nichtssagend und schleppend; nicht wie jene in der Nacht. Der Zug bremst, kommt zum Stillstand; Kindergeschrei, Yegor hilft einer alten Frau beim Aussteigen, dann steht er in der Kälte, atmet den Bahnhof, der riecht wie alle grossen Bahnhöfe; willkommen, Warszawa Centralna. Der Strom der Aussteigenden führt die einzelnen direkt zu den Ausgängen, auch die Unwissenden gehen blind, ohne sich nach Beschilderungen umzusehen.

Yegor braucht Kaffee, nichts dringender als Kaffee und später vielleicht eine Zahnbürste. Der Passagierstrom schwappt zum grossen Kiosk am Perronkopf, dort teilt er sich auf und führt nun in alle Richtungen weiter. Yegor stellt sich an, kramt sein Geld hervor.

Direkt neben ihm lehnt eine Frau an einen der Stehtische, sie raucht mit geschlossenen Augen. Yegor ist an der Reihe.

- Kawa, prosze?

Der Mann am Kiosk nickt.

Die Frau öffnet die Augen, dreht sich zu ihm hin. Yegor erwidert den Blick, er weiss, dass er verknittert aussieht, aber die Frau fragt gut gelaunt und nur leicht spöttisch: Ein Tourist?

Yegor hat keine Lust auf Gespräche, er hat nicht ausgeschlafen und sein T-Shirt riecht nicht frisch.

Ewa spricht eigentlich nie jemanden an, sie ist es, die angesprochen wird. Aber wenn sie nicht in diesem seligen Moment mit jemandem spricht, irgendwem, irgendwas, wird sie platzen; Valerii wird sie bicht vor Dienstag treffen; bis dahin gibt es nur Ewa und das Wissen, ihr Wissen, ihre Bombe, deren Sprengkraft keiner dieser Trottel erahnen könnte, niemand, und dieser Ausländer schon gar nicht, er sieht wahrscheinlich nur ihr Haar und ihren spöttischen Blick, den sie so gut beherrscht.

- Kein Tourist. Ich arbeite.

- Du siehst zu müde aus zum Arbeiten.

- Ich komme mit dem Zug von Kiew; ein Schlafzug, aber ich war die ganze Nacht wach.

- Wirklich? Dann waren wir im selben Zug!

Ewa hat automatisch auf russisch gewechselt, als sie Yegors unbeholfenes Polnisch gehört hat; seine wirkliche Herkunft kann sie trotz berufsgeschultem Auge nicht sicher einordnen.

- Was für ein Zufall.

Yegor wird langsam wach, er rührt im Kaffee.

- Hat Ihnen die Reise gefallen?

Ewa lächelt, stellt stattdessen ihre eigene Frage:

- Woher kommen Sie denn?

- Ich war zu Besuch bei meiner Mutter. War schön.

Yegor streckt dem Kioskverkäufer das Geld entgegen ohne hinzuschauen.

- Nehmen Sie auch einen Kaffee zu Ihrer Zigarette?

Ewa nickt, sie denkt an Valerii, und daran, was sie ihm alles wird erzählen können; während sie dem Fremden zusieht, wie er noch einen Kaffee bestellt und bei der Gebäckauslage mit den jämmerlich plastikverschweissten Broten verweilt, denkt sie an ihren Chef. Sie möchte am liebsten auf der Stelle mit jemandem sprechen, doch selbstverständlich nicht mit einem Fremden, wie diesem, wenn er wüsste -

- Wie heissen Sie eigentlich?

Yegor streckt ihr den Becher entgegen, aus einer Serviette wickelt er Süssgebäck, und bietet ihr mit einer Handbewegung davon an.

- Yegor.

Auf Yegors dunklem Mantel verteilen sich klebrige Krümel, er wischt sie weg.

- Ich bin Ewa.

- Ewa, reisen Sie allein?

- Ich wohne hier.

- Haben Sie Kinder?

- Ich arbeite.

Sie schweigen. Yegor scharrt mit den Füssen, nimmt den letzten Schluck Kaffee.

Ewa zündet sich eine neue Zigarette an.

- Yegor, Sie kommen aber nicht aus der Ukraine, oder? Wo leben Sie?

Diese Frage kommt immer früher oder später, und immer ist sie Yegor unangenehm.

- Aus der Schweiz -

- Ich wusste es! Ich habe Sie aus allen anderen heraus erkannt, die Schweizer sind in der Menge besonders leicht zu entlarven. Aber... warum nehmen Sie den Zug? Sie hätten es sich leisten können, zu fliegen!

Yegor lacht.

- Ich bin Journalist.

- Ach. Und Journalisten werden so schlecht bezahlt, dass sie nicht das Flugzeug nehmen können?

- Ich schreibe über das Zugfahren.

Ewa runzelt die Stirn,Yegor zögert einen kurzen Augenblick. Er sollte nicht zu viel verraten. Das ist nicht seine Mat, der er das Wichtigste erzählt, damit sie ihm im Gegenzug alles verrät.

- Eine Reisereportage.

- Aha. Und jetzt? Geht die Reise weiter?

- Ich bleibe einige Tage hier, dann muss ich zurück.

Yegor blickt auf die Uhr.

- Ich muss gehen! Es war sehr nett, Sie kennenzulernen, alles Gute!

- Wenn ich irgendwie helfen kann...

- Ja?

- Vielleicht wollen Sie zur Sicherheit meine Nummer? Ich meine nur. Warschau ist eine grosse Stadt, wenn man sie nicht kennt.

- Sehr freundlich! Ich rufe Sie kurz an, dann haben Sie auch meine Nummer … ja, das war sie.

Yegor denkt nicht daran, diese Ewa noch einmal anzurufen, auf Schönheiten lässt er sich nicht ein, soviel hat er inzwischen gelernt. Er bedankt sich höflich, mischt sich in neue Ströme, Ewa schaut ihm hinterher, er ist fort.


Nimmt dich wunder, wie konsequent Yegor ist?
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Varsovie. Train et gare.

Depuis Pilawa, Yegor s’est assis. Il était allongé sur sa couchette mais son dos ne pouvait plus le supporter.

Il prit son Mac pour y déposer quelques notes. Le contrôleur passa, Yegor décida de boire un thé. Ça le motiverait pour travailler jusqu’à la gare centrale de Varsovie. Il était un peu moins de neuf heures quand Yegor quitta son compartiment, son gobelet en carton à la main. Il y avait beaucoup de mouvement, les gens s’empressaient pour retrouver un peu d’air frais après de longues heures de voyage. Au milieu de la foule, Yegor put apercevoir le fils du conducteur cerclé par plusieurs hommes plutôt imposants. Il aida une dame d’un âge assez avancé à descendre du train et ils furent emportés par le courant de la foule vers la sortie de la gare sans savoir si la direction était la bonne.

Yegor avait désespérément besoin d’un café, et puis ensuite, d’une brosse à dents. Il réussit à se dégager du flux de personne qui l’emportait vers la sortie et se réfugia sous une alcôve qui abritait un kiosque bancal. Une femme s’appuyait sur la petite table réservée aux clients qui s’arrêtaient pour un café, elle fumait voluptueusement les yeux fermés.

- Kawa prosze ?

Le gérant du kiosque opina.
La femme ouvrit les yeux et considéra Yegor de la tête aux pieds. Il savait qu’il avait un aspect déplorable mais il répondit quand même à son regard. Sur un ton de bonne humeur voir même un peu ironique, la femme lui demanda :

- Touriste ?

Yegor n’avait vraiment pas envie de discuter, il voulait surtout dormir et son t-shirt ne sentait pas la rose.
D’habitude Ewa ne parlait pas aux hommes, ce sont eux qui lui adressaient la parole en premier. Toujours. Mais elle était dans une mauvaise passe et elle sentait que si elle ne parlait pas à quelqu’un au plus vite elle pourrait exploser. Elle avait besoin de s’exprimer, même si cela devait impliquer un parfait inconnu. Elle n’en pouvait plus d’attendre son rendez-vous avec Valerii, c’était une bombe qu’elle avait sur le cœur. En savoir autant et ne rien pouvoir dire. Elle voulait juste parler, dire quelque chose, n’importe quoi, mais parler. Et puis il y avait cet inconnu, un regard d’enfant au somment d’un corps qui dégageait une grand calme, une maîtrise.

- Je ne suis pas un trouriste. Je travaille.

- Tu as l’air trop fatigué pour travailler.

- Je suis venu en train depuis Kiev. J’ai essayé de dormir dans le train, mais c’est impossible.

- Kiev ? Alors nous étions dans le même train.

Elle répondit directement en Russe après avoir entendu le polonais hésitant de son interlocuteur. Elle n’arrivait pas à déterminer son origine, il n’y avait pas que l’Est dans ses yeux. Elle percevait autre chose, mais quoi ?

- Ca pour du hasard… c’est du hasard.

Grâce au café, Yegor émergeait lentement de sa torpeur.

-Est-ce que le voyage t’as plus ?

Ewa ne put s’empêcher de rire, Yegor avait sa réponse.

-Alors… d’où est-ce-que tu viens ?

-J’étais en visite chez ma mère. C’était pas mal.

Il paya son café au gérant du kiosque sans même le regarder.

-Est-ce que tu prends un café avec ta cigarette ?

Ewa hôcha de la tête, elle pensa à Valerii à ce qu’elle pourrait bien lui raconter pour qu’il comprenne le problème. Elle observait cet étranger alors qu’il commandait un autre café et saisissait une pâtisserie emballée dans du plastique, mais elle ne pouvait s’ôter de la tête cette recontre avec Valerii. Mais elle avant tant besoin de parler à quelqu’un, même à un inconnu…

- En fait, quel est votre prénom ?

Yegor en fit presque tomber son gobelet. Avec une serviette il essuya le reste de sucre traînant au bord de sa bouche et s’en excusa d’un geste de la main.

- Yegor.

Des miettes se promenaient encore sur son manteau sombre.

- Je suis Ewa.

- Ewa voyagez-vous seule ?

- J’habite ici.

- Avez-vous des enfants ?

- Non, je travaille beaucoup.

Ils se taisent. Yegor boit une dernière gorgée de café.
Ewa se rallume une nouvelle cigarette.

- Yegor, vous ne venez pourtant pas d’Ukraine, où habitez-vous ?

Tôt ou tard cette question devait arriver mettant Yegor mal à l’aise.

- Je vis en Suisse.

- Je le savais ! Les Suisses sont si faciles à reconnaître au milieu d’une foule. Ils se démarquent des autres. Mais pourquoi avez-vous donc voyagé en train ? Vous pouviez prendre l’avion, non ?

Yegor rit.

- Je suis journaliste.

- D’accord. Et les journalistes sont si mal payés qu’ils ne peuvent pas prendre l’avion ?

- J’écris sur ce voyage en train.

Ewa fronça des sourcils, Yegor le remarqua d’un bref regard. Il devait être prudent, ne pas trop lui en dire. En tout cas pas la partie la plus importante.

- Je fais un reportage de voyage.

- Bien. Et que se passe-t-il maintenant ? Vous poursuivez le voyage ?

- Je vais rester un jour en Pologne, mais ensuite je devrais repartir.

Yegor regarda sa montre.

- Je dois m’en aller, c’était très agréable de faire votre rencontre, je vous souhaite le meilleur !

- Bien, si je peux faire quoi que ce soit pour vous aider ici à Varsovie…

- Comme ?

- Et bien Varsovie est une grande ville, peut-être vous sentirez vous plus sûr en ayant le numéro de téléphone d’une personne qui connait bien la ville ?

- Merci, c’est très gentil à vous, voilà, je compose aussi votre numéro comme ça, vous aurez aussi le mien…

Yegor ne pensait pas le moindre instant à rappeler Ewa, il avait appris à ne plus tomber dans le piège de la beauté.
Il la remercia poliment et disparut dans la foule. Il se retourna un bref instant, Ewa n’était plus là.